Mit dem CO2-Preis im Wärmebereich echte Lenkungswirkung erzielen

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am 18.11.2020 einen Antrag in den Bundestag eingebracht (Drucksache 19/24432), mit dem sie Vermieterinnen und Vermieter zu einer vollständigen Übernahme des CO2-Preisbestandteil bringen wollen. Die entsprechende Umlage der CO2-Bepreisung im Wärmebereich soll aus ökologischen sowie sozialen Gründen nach dem Verursacher-Prinzip ausgestaltet werden.

Architekturvermittlung im Podcast

Der erste Teil unserer neuen Form der Architekturvermittlung ist fertiggestellt:
Gemeinsam mit Radiomoderatorin Jasmin Kröger entstand folgenender 15-minütiger Podcast:

„Hausbesuch – wer steckt hinter Berlin/Brandenburgs Baukunst?“

Podcastreihe Teil 1: „Das Einsteinhaus in Caputh“

Der erste Nachhaltigkeitsbericht der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM)

Eine erstmalige Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichts der BIM.

Der Bericht wird mit einem interessanten Interview mit Frau Möhring (GF) und Herrn Lemiss (GF) eröffnet.
Auf gut 90 Seiten sind die Aktivitäten der BIM und Informationen zu den Bereichen

  • Nachhaltige Unternehmensführung
  • Umwelt
  • Soziales
  • Gesellschaft und
  • Nachhaltigkeitskennzahlen

gebündelt bes​chrieben und anschaulich dargestellt.

Dem Bericht lassen sich unter anderem die identifizierten, wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte entlang unserer Wertschöpfungskette entnehmen.
Die Leser*innen erfahren welche qualitativen, ökologische Ziele bisher gesetzt sind und ab wann voraussichtlich konkrete Nachhaltigkeitsziele erarbeitet sein werden.

Wussten Sie, was BIM als Unternehmen schon in Puncto nachhaltiges, Planen, Bewirtschaften oder Bauen machen, wie Natur- und Artenschutz in den Liegenschaften vorangetrieben werden, dass bereits 75 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge auf den von der BIM bewirtschafteten Liegenschaften installiert wurden oder das die Übernahmequote von Auszubildenden und Studierenden der BIM bei 70 bis 80 % liegen? Das und noch viel mehr, erfahren Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2019.

Interdisziplinärer Wettbewerb für die Mühlendammbrücke!

Extinction Rebellion Deutschland

Durch die Berliner Mitte wurde in den 1960er Jahren eine Schneise geschlagen: eine “Autobahnbrücke” von der Leipziger Straße zum Alexanderplatz. Die Mühlendammbrücke ist nach Millionen von Autos nun marode und soll neu gebaut werden – genau so überdimensioniert, wie sie heute ist. Einige von uns haben deshalb am 7. September 2019 mit einem breiten Bündnis aus Changing Cities, Extinction Rebellion Deutschland, Initiative Offene Mitte Berlin, WBM Mieterbeirat im Nikolaiviertel, Netzwerk Fahrradfreundliche Mitte und Stadt für Menschen vor Ort demonstriert und für ein radikales Umdenken bei der Verkehrsplanung geworben. Seitdem ist aber kein Umdenken in der Senatsverwaltung passiert!

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Klima-Gebäude-Check – mitmachen!

Bildnachweis: Deutsche Umwelthilfe

Kein Staatsgeheimnis: Tut Berlin genug für den Klimaschutz? 

Ihre Kinder halten es im Sommer in der Schule kaum aus vor lauter Hitze? 

Gerade in öffentlichen Gebäuden wird durch schlechte Dämmung massenhaft Energie verschwendet. Ob in Schulen, Schwimmbädern oder im Bürgerbüro – für die Versorgung mit Raumwärme benötigt die öffentliche Hand so viel Energie wie etwa 2,5 Millionen Haushalte. Ein Drittel unserer gesamten CO2-Emissionen in Deutschland stammen allein aus dem Gebäudebereich! Allein die Kommunen müssen schätzungsweise 3,8 Milliarden Euro jährlich für die Strom- und Wärmeerzeugung in ihren Gebäuden aufbringen.

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Warmmieten mit Temperaturfeedback können das Vermieter-Mieter-Dilemma auflösen

Unter dem Titel „Wie passen Mieterschutz und Klimaschutz unter einen Hut?“ hat die Agora Energiewende in Kooperation mit der Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, eine Studie vorgelegt, die zeigt: „Auch in Deutschland kann eine Regulierung implementiert werden, die auf Warmmieten basiert und so zielgerichtete Energieeffizienzanreize für beide – Mieter und Vermieter – schafft.“

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Ein neues Europäisches Bauhaus

Brüssel, 16. Oktober 2020

EU-Präsidentin von der Leyen hält eine bemerkenswerte Rede zur Lage der Union: „40% unserer Emissionen werden von unseren Gebäuden erzeugt. Sie dürfen nicht so viel Energie verschwenden, sie dürfen nicht so teuer sein, sie müssen nachhaltiger werden.

Und wir wissen, der Bausektor könnte sogar CO2 aufnehmen statt es auszustoßen, wenn ökologische Baustoffe wie Holz und kluge Technologien wie Künstliche Intelligenz eingesetzt werden.

Ich will, dass NextGenerationEU eine europäische Renovierungswelle auslöst und unsere Union zu einem Spitzenreiter in der Kreislaufwirtschaft macht.

Aber dies ist nicht nur ein Umwelt- oder Wirtschaftsprojekt, sondern muss auch ein neues Kulturprojekt für Europa werden. Jede Bewegung hat ihr eigenes Gefühl. Wir müssen dem Systemwandel ein Gesicht verleihen – um Nachhaltigkeit mit einer eigenen Ästhetik zu verbinden.

Deshalb werden wir ein neues europäisches Bauhaus errichten – einen Raum, in dem Architekten, Künstler, Studenten, Ingenieure und Designer gemeinsam und kreativ an diesem Ziel arbeiten.“

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„Nachhaltige Kreislaufkonzepte für das Planen und Bauen in Berlin-Brandenburg“ Gewinner*innen des Wettbewerbs im Dialog mit Theorie und Praxis

Gewinner*innen des Nachwuchswettbewerbs 2020 stellen ihre Arbeiten zum Thema „Nachhaltige Kreislaufkonzepte für das Planen und Bauen in Berlin-Brandenburg“ vor und diskutieren diese mit fachkompetenten Jurymitgliedern aus Theorie und Praxis.

PROGRAMM

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CO2-neutral bis 2035: Studie zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze beauftragt von Fridays for Future

Quelle: Fridays for Future

In ihrem Diskussionsbeitrag für Fridays for Future Deutschland, den das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie von Wissenschaftler*innen und mit finanzieller Unterstützung durch die GLS Bank erstellen ließ, werden die Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze beschrieben

Insgesamt legen die Analysen in dieser Studie nahe, dass das Erreichen von CO2-Neutralität bis zum Jahr 2035 aus technischer und ökonomischer Sicht zwar extrem anspruchsvoll wäre, grundsätzlich aber möglich ist. Hier geht’s zur Studie.

Öffentliche Bauvorhaben: Studie empfiehlt BNB Silber-Standard beim Nachhaltigen Planen und Bauen

Das Qualitätsniveau „BNB-Silber“ für öffentliche Bauvorhaben ist kostenneutral umsetzbar, wenn die erforderliche Planungsbegleitung und Dokumentation erfolgt. Das ist das zentrale Ergebnis einer von der Senatsumweltverwaltung beauftragten Studie. Die Untersuchung konnte die von der Senatsverwaltung für Finanzen gestellte Frage nach den qualitativen und monetären Auswirkungen einer BNB-Zertifizierung für öffentliche Bauvorhaben umfassend beantworten. Mit Blick auf die Klimaschutz- und Ressourcenziele, aber auch auf die Qualitätssicherung, die mit der BNB-Anwendung verbundenen ist, erscheint ein Mehraufwand von weniger als 1 Prozent der Bauwerkskosten aus Sicht der Senatsumweltverwaltung mehr als angemessen. Die Untersuchung empfiehlt, die Zielsetzung BNB-Silber dauerhaft im Leistungsblatt 26 der VwVBU beizubehalten und die aktuell noch enthaltene Befristung zu streichen.

Mehr Informationen zum Gutachten und Download der Studie.