
Round Table Talk am 15.10.26, 18:30 Uhr: Nachwuchs-Wettbewerb „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“
Unter dem diesjährigen aktuellen Motto „Ideen für eine IBA 2030 und EXPO 2035 in Berlin und Brandenburg“ rief die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2026 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe aus den Schubladen und von den Wänden zu holen, die möglichst nicht älter als drei Jahre sind.
Seit 2008 wird eine Internationale Bauausstellung (IBA) in der Metropolregion Berlin-Brandenburg diskutiert – nichts ist in den fast 18 Jahren konkret passiert. Von „Draußenstadt Drinnenstadt“, „Radikal Radial“ bis „KLIMA-IBA“ oder einer IBA zu „Öffentlichen Räumen“ gab es bisher keinen verbalen Allgemeinplatz, der ausgelassen wurde in den Diskussionen.
Wir wollen jetzt konkrete Entwürfe sehen und mit Euch diskutieren!
Auch für die EXPO 2035 sind originelle Ideen gewünscht. Es wird gezeigt, was Euch dazu eingefallen ist – neu gedacht, (politisch) auf den Punkt gebracht und mit nachhaltigem (Um)Baupotential für die Metropolregion Brandenburg-Berlin!
P R E S S E M I T T E I L U N G von 100% Tempelhofer Feld zur VBKI-Veranstaltung am 15. September 2026
„Behutsame Randbebauung“ des Tempelhofer Felds — Worum geht es wirklich?
Es geht nicht um Wohnungsbau. Es geht um die Umdeutung städtebaulicher Begriffe, um demokratische Steuerung und um Teilhabe zu schwächen und privatwirtschaftliche Landnahme zukünftig sanktionsfrei möglich zu machen – in ganz Berlin. In der VBKI-Veranstaltung am 15. September 2026 offenbarte Herr Nöfer, worum es bei seinem Vorschlag wirklich geht: Unter Federführung der CDU treibt eine privatwirtschaftliche Initiative eine Stadtumbauagenda voran, bei der
- jede Form von Teilhabe ausgeschlossen ist,
- öffentlicher Boden als Grundlage zur Privatisierung betrachtet wird,
- und Architektur und Städtebau als Disziplinen entmündigt werden.
Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftswerk: Kompetenzen lehren, Zukunft gestalten

Das Internationale Handbuch, bei TU Delft OPEN Publishing erschienen, zeigt, wie Teamarbeit, Kommunikation und andere überfachliche Kompetenzen systematisch in die Ingenieurausbildung integriert werden können. Es steht weltweit kostenfrei als E-Book zur Verfügung.
„Ingenieur*innen lösen heute nicht nur technische Aufgaben. Sie arbeiten in inter- und transdisziplinären Teams, kommunizieren über Fachgrenzen hinweg, wägen gesellschaftliche Folgen ab und müssen auch in offenen Situationen verantwortlich handeln“, sagt Johannsen. „Unser Handbuch zeigt, wie Lehrende die dafür erforderlichen Kompetenzen niedrigschwellig und zugleich systematisch in ihre bestehende Lehre integrieren können. Weil diese Ressourcen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen sollen, war Open Access für uns keine Ergänzung, sondern Ausgangspunkt.“
AAA: Protestaktion vor dem Roten Rathaus am 10.9.2026 ab 9 Uhr – Bitte teilen!
Unter dem Motto „Abrisse stoppen, Umbau starten!“ ruft die Anti-Abriss-Allianz (zu der auch das Netzwerk „AfA – Aktiv für Architektur“ gehört) – zusammen mit vielen weiteren Aktiven zur Demo vor dem Roten Rathaus in Berlin auf. Kommt am Donnerstag, den 10. September 2026 ab 9 Uhr vorbei, bringt Eure Protestplakate gegen Abriss mit und teilt die Aktion unter Mitstreiter*innen!
🙌 Danach tagt die #Bauministerkonferenz im Roten Rathaus… wir fordern eine #Abrissgenehmigung, die an eine THG-Bilanz geknüpft ist, um den sozial wie ökologisch schädlichen Abrissen einen Riegel vorzuschieben.
Bauministerkonferenz: Deutsche Umwelthilfe fordert mit breitem Bündnis Ende des Abrisswahns.
Führung zur Kirche von Bodo Fleischer am Tag des Offenen Denkmals am 13. September 2026
Treffpunkt 15 Uhr am Pförtner-Häuschen, Oranienburger Straße 285, 13437 Berlin-Wittenau (Bezirk Reinickendorf).
Das Denkmal ist akut bedroht, weil seit Januar 2024 ein Wasserschaden nicht behoben wird und die Kirchenräume nachhaltig beschädigt.
Claudia Schasiepen (Sprecherin Initiative Ka-Bo-N Öko!Logisch!) und Pedro Moreira, Architekt und Experte für Denkmalschutz und Denkmalpflege führen durch die denkmalgeschützte Klinikanlage zuerst zur Dietrich-Bonhoeffer-Kirche auf dem einzigartigen Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik.
Wahlprüfsteine des KulturerbeNetz.Berlin: Einladung zum Podiumsgespräch vor der Wahl am Mittwoch 26. August 2026
Am 20. September wird im Land Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Die Wahl gilt für eine Legistlaturperiode von planmäßig fünf Jahren und umfasst auch die Zusammensetzung der Bezirksverordnetenversammlungen (BVV).
Grund genug, für das KulturerbeNetz.Berlin eine Sammlung von Fragen an alle Parteien zu senden, die vollumfänglich auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Dies so genannten Wahlprüfsteine widmen sich den Themen Baukultur, Klimawende und Stadtentwicklung sowie einzelnen Anlagen und Bauten, die aufgrund ihrer herausgehobenen Bedeutung, das Potenzial zum Modellprojekt haben.
Die Prüfsteine wurden am 15. Juni 2026 versandt. Wir bitten die Parteien, unsere Fragen bis zum 15. Juli zu beantworten, um dann die verschiedenen Antworten und Positionen im Rahmen einer Veranstaltung mit Vertrenden der Parteien öffentlich zu diskutieren. Zur Verdeutlichungen der jeweiligen werden einzelne Fallbeispiele als Modellprojekte vorgeschlagen.
KulturStadtQuartier Molkenmarkt in Berlin-Mitte am 29.8.26 ab 13 Uhr
Fortsetzung einer Dialogreihe
Zeit:
29. August 2026, 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort:
Kiosk of Solidarity, Klosterstr, 73a, 10179 Berlin (an der Klosterruine) und Littenstraße (gegenüber der Rathauspassagen)
Flussbad Mit-Schwimm-Demo am 20. Juli 2026, 17:00 Uhr
Liebe Freund:innen der Stadt, der Natur und des Wassers,
Nach drei großen 3 Mitschwimmdemos für die Aufhebung des pauschalen Badeverbot in 2025 (mit ca. 1.200 aktiven Schwimmer:innen) machen wir im Jahr 2026 genau da weiter. Der Senat hat nämlich immer noch nicht reagiert. Diese Saison sind fünf (!) Demos geplant. Beginn ist der 20.Mai 2026 17:00h. Danach jeden Monat eine Demo, jeweils am 20. – Motto: „Am 20. ist Badetag“ Ende ist der 20. September, der Wahltag des Abgeordnetenhauses.
Diskussionsrunde (Zukunft SEZ?) am 25.6.2026 in den Kant-Garagen
Am 25. Juni 2026 machte die Heinze ArchitekTOUR Station in Berlin – und lud zur Diskussionsrunde (Zukunft SEZ?) um 16:45 Uhr in den Kant-Garagen. Der Ort war Programm, denn auch die Kant-Garagen waren einst vom Abriss bedroht und sind nun von Nalbach Architekten denkmalgerecht zu einer gelungenen Mixed-Use Immobilie entwickelt worden.

Bildnachweis: Susanne Lorenz
Den Einführungsvortrag zur Entstehung des SEZ gab der damals verantwortliche Architekt Günter Reiss, im Anschluß diskutierten: Theresa Keilhacker, Architektin, Carl Waßmuth, Gemeinwohl in Bürgerinnenhand, Florian Schmidt, Bezirksstadtrat B´90/ Die Grünen, Mathias Schulz (Sprecher der SPD-Fraktion für Stadtentwicklung sowie für Bundesangelegenheiten und Brandenburg) und Jakob Hans Hien, RA mit Schwerpunkt Öffentl. Baurecht/ Umwelt- u. Planungsrecht. Die Moderation übernahmen Jana Gäng, Tagesspiegel und Teresa Roelcke vom Tagesspiegel.
Das Publikum in der trendigen Dach-Location war mehrheitlich überzeugt: das SEZ muss bleiben! Und auch die Idee, dort die IBA-Geschäftsstelle einzurichten und das SEZ als Best Practise für die Transformation eines „schlafenden Riesen“ zu entwickeln, fand großen Beifall.
Hier geht’s zum Artikel auf der Seite der Baustelle Gemeinwohl – SEZ: Das bisherige Verfahren führt nicht zur besten Lösung – aber es ist noch nicht zu spät…

