Diskussionsreihe StadtWertSchätzen 2015 “Zwischenräume gestalten!”

03 V. Veranstaltung: Nachverdichtung – Chancen und Risiken
Mi. 30. September, 18:00 Uhr

Podium:

  • Kristina Jahn, Vorstand der degewo AG
  • Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin, Sprecherin für Stadtentwicklung
  • Dr. Bernd Hunger, Vorsitzender des Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V.
  • Achim Nelke, Stadtplaner (AfA)
  • Alexander Walter, Architekt (AfA)

Moderation: Roland Borgwardt,  Architekt (AfA)

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Innendämmung – Möglichkeiten und Grenzen

DSCN0100 ba_per_as_klBei der energetischen Sanierung von historischen Gebäuden kommt eine Dämmung von außen oftmals wegen der erhaltenswerten Fassadengestaltung nicht in Frage.

In diesen Fällen können die Wärmeverluste der Außenwände nur durch eine Innendämmung reduziert werden. Bauphysikalisch stellt dies einen tiefgehenden Eingriff in den Temperaturverlauf und den Feuchtehaushalt innerhalb des Bauteils dar, der fachlich fundiert geplant und ausgeführt werden muss, damit es nicht zu Bauschäden kommt.

AfA-Mitglied Roland Borgwardt, Architekt und Energieberater für Baudenkmale wird in einem Vortrag beim Aktionskreis Energie e.V. die grundsätzlichen Voraussetzungen und Auswirkungen von Innendämmung darstellen, den Feuchteschutz und die Wärmebrückenproblematik erläutern und die verschiedenen Konstruktionstypen und Materialien mit ihren Vor- und Nachteilen vorstellen.

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Energieeffizientes Bauen mit Holz

IMG_4252-Holzbau K+K„Holz als nachwachsender Rohstoff bietet eine gute Möglichkeit, beim Bauen für eine positive Ökobilanz zu sorgen. In der Vergangenheit war sein Einsatz für Gebäude aufgrund der Brandschutzbestimmungen auf maximal drei Geschosse beschränkt, mittlerweile geht es auch höher hinaus. Tom Kaden vom Büro Kaden Klingbeil Architekten ist einer der Pioniere des mehrgeschossigen Bauens mit Holz in Berlin.“

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„Alles was (Bau-) Recht ist“ – der Ausschuss Gesetze und Verordnungen

Kurz muß ein Gesetz sein, damit es um so leichter von Unkundigen befolgt wird.
(Lucius Annaeus Seneca der Jüngere, ca. 4 v. Chr.–65 n. Chr)

– und zu ergänzen wäre: verständlich, eindeutig und angemessen.

Nun ist die Welt in den fast zweitausend Jahren seit diesem Diktum sehr viel kom­plexer geworden und es müssen im öffentlichen Interesse wesentlich mehr Sach­verhalte allgemeinverbindlich geregelt werden: Neue technische Möglichkeiten und Nutzungen, aber auch veränderte Schutzansprüche der Bürgerinnen und Bürger er­fordern neue rechtliche Regeln. Und für jede Zusatzregel zum Grundsatz lassen sich gute Gründe finden, von denen es wiederum zurecht zahlreiche Ausnahmen geben muss …

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KfW stellt Teile der Förderung ein

„Bankenrettung geht vor Klimarettung“ bzw. „Haushaltssanierung schlägt Gebäudesanierung“ ist ja die offensichtliche Devise der derzeitigen Regierung.
Nachdem das Budget der KfW schon für dieses Jahr massiv gekürzt und weitere Kürzungen für das nächste Jahr angekündigt wurden, folgt jetzt die absehbare Quittung: Die KfW stellt die Förderung kleinerer Einzelmaßnahmen ein, weil ihre Mittel nicht mehr ausreichen (und das dürfte erst der Anfang sein…)

Dies ist schon allein haushaltstechnisch völlig falsch, weil der Staat zwar 5% direkten Zuschuss auf die Baukosten gewährte, aber allein über die Mehrwertsteuer 19% wieder einnahm. Von den weiteren Einnahmen durch Einkommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer mal ganz abgesehen, ebenso von den geringeren Kosten für staatliche Zuschüsse zur Arbeitslosen- und Krankenversicherung.

Dass Klima- und Ressourcenschutz dieser Regierung herzlich egal ist, hat man ja gewusst, aber ein bisschen Rechenfähigkeit sollte man eigentlich doch erwarten dürfen.