Donnerstag, 24. September 2020 | um 19 Uhr | Online-Fachgespräch zu den Plänen von SIGNA am Hermannplatz

Wie nachhaltig sind die Neubaupläne der SIGNA? Ist das SIGNA-Projekt „der Heilsbringer“ für den Hermannplatz? Welche Auswirkungen hätte dieses Projekt auf die Kieze Kreuzberg und Neukölln und das angrenzende Gewerbe?

Im März 2019 wurde das Vorhaben der SIGNA für das Karstadt-Gebäude am Hermannplatz präsentiert. Dieser Plan sieht den Abriss des bestehenden Gebäudes und den Neubau einer Replik des Baus von 1927 vor, die rund dreimal so groß ist wie das bisherige Gebäude. Nach der Positionierung des Stadtentwicklungsausschusses der BVV Friedrichshain-Kreuzberg gegen den Neubau, unterschrieb nun der Senat einen Letter of Intent mit dem Investor, der dem Bezirk die Zuständigkeit entziehen soll, um u.a. den Neubau am Hermannplatz zu ermöglichen.

Susanna Kahlefeld und Katrin Schmidberger (beide Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin) diskutieren mit Fachleuten, lokalen Akteur*innen und Gewerbetreibenden.

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Führung rund um das Jugendzentrum Rathenower Straße in Moabit am Tag des Offenen Denkmals in Berlin

Die Sonne lachte und die zahlreichen Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit am Tag des Offenen Denkmals das Jugendzentrum Rathenower Straße in Moabit zu besichtigen. Die Architektin Theresa Keilhacker führte eine Gruppe von über 20 interessierten Personen, die Genaueres über den Denkmalwert des expressiven Bauensembles – von NGP-Architekten 1968-78 geplant und realisiert – erfahren wollten.

Das Jugendzentrum Rathenower Straße in Moabit ist nach wie vor von Teil-Abrissplänen der landeseigenen WBM bedroht. Umso mehr freuten sich die Teilnehmenden, dass sie dieses einmalige Werk aus der Ära des Brutalismus noch als Ganzes besichtigen konnten. 1976 war die Übergabe der Kindertagesstätte und 1978 wurden zunächst das Freizeitheim und dann der Langbau mit Kinderheim und Jugendwohnheim oberhalb einer Trümmerschicht des Fritz-Schloß-Parks (Entwurf Alverdes) fertiggestellt. „Planungsrechtlich wichtig und begrüßenswert war, daß der öffentliche Grundbesitz an dieser herausgehobenen Stelle nicht privatisiert wurde, sondern in allen Flächennutzungsplänen dem Gemeinbedarf vorbehalten blieb.

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Trotz Neuausschreibung bleibt Bauakademie ein Instrument der Politik

Die Aufgrund des Urteils des Landesarbeitsgericht Berlin vom 12. Juni 2020 erfolgende Neuausschreibung der Leitung der Bundesstiftung Bauakademie ändert wenig an dem Grundproblem der Stiftung, welches mit dem Urteil offenkundig geworden ist. Die Bundesstiftung Bauakademie ist laut Gerichtsurteil „nach den Regeln der Satzung im Sinne einer fortbestehenden staatlichem Beherrschung ausgestaltet. Der Bundesrepublik Deutschland als Stifterin, vertreten durch die Bundesregierung, diese vertreten durch die Bundesministerien kommt ein fortbestehender maßgeblicher Einfluss im Sinne einer möglichen Durchsetzung wesentlicher Entscheidungen zu. Es besteht eine finanzielle und personelle Abhängigkeit, ein ‚Durchregieren‘ im o.g. Sinne ist möglich.“

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Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert vom Wirtschaftsministerium Stärkung der Solarenergie in Bürger*innenhand

Foto: Jörg Farys

Berlin, 3. September 2020

Zusammen mit Professor Volker Quaschning, Energiewende-Experte und Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, haben wir Bürger*innen heute mit einer großen symbolischen Solaranlage und Protestschildern anlässlich der anstehenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor dem Bundeswirtschaftsministerium demonstriert. Unsere Botschaft: „Gehen Sie uns aus der Sonne, Herr Altmaier!“ Wir fordern Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf, den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen und die Hürden für die Energiewende in Bürgerhand zu beseitigen. Die Umweltorganisationen Umweltinstitut München, Bündnis Bürgerenergie, der Solarenergie-Förderverein Deutschland und Campact haben dem Ministerium über 140.000 Unterschriften für eine Solaroffensive übergeben.

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KLUGE UMFRAGE DER ARCHITECTS FOR FUTURE ZUM BAUEN IM BESTAND

„Hinterfragt Abriss kritisch!“ –  so die erste Forderung der Architects for Future. Zu oft fällt die Entscheidung in der Baupraxis zugunsten von Abriss und Ersatzneubau und gegen den Bestandserhalt mitsamt Sanierung. Dies, obwohl die Weiter- und Umnutzung von bestehenden Gebäuden gegenüber Ersatzneubauten oftmals die größeren Potenziale hinsichtlich Ressourceneinsparung und Klimaschutz bieten.
Daher möchten Architects for Future von den planenden Kolleg*innen erfahren was sie am Sanieren, Umbauen und Erweitern

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Zweites Gartengespräch: Gemeinsam für Berlin? Die Entwicklung des Staatsratsgartens als öffentlicher Raum.

am 20 AUG 2020, 18.30 Uhr im FLUSS BAD GARTEN

mit Manfred Kühne (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Leiter Abteilung II für „Städtebau und Projekte“)
Jörg Rocholl (Präsident der ESMT Berlin), Saskia Hebert (Stadtplanerin und Transformationsdesignerin), Moderation: Tim Edler (FLUSS BAD BERLIN)

Seit 2017 ist FLUSS BAD BERLIN Gast auf dem Gelände der European School of Management and Technology Berlin (ESMT) und betreibt dort den FLUSS BAD GARTEN,

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Petition unterzeichnen für den Erhalt des Jugendzentrums in Moabit von Neumann Grötzebach Plessow Architekten

Die landeseigene WBM plant einen Teilabriss des Jugendzentrums Rathenower Str. 16 in Berlin Moabit, der das ganze ausgewogene Bauensemble zerstören würde. Eigentlich müsste die öffentliche Hand es nur endlich instandsetzen und den seit vielen Jahren andauernden Leerstand im Hochhaus beseitigen! Damit könnten die Bestandsmieten für die sozial engagierten Nutzer*innen mit moderatem Aufschlag erhalten und zeitgemässe Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche geschaffen werden.

Deshalb meine Bitte, die Petition für den Erhalt des Jugendzentrums in der Rathenower Str. 15-18 in Moabit zu unterschreiben.
Hier kannst Du mehr über die Petition erfahren:

http://chng.it/rYT4GvGnz4
Und am Sonntag, den 13. September 2020, 16 Uhr kannst Du das Bauensemble bei einer Führung am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals ansehen.
Helfe mit, damit denkmalwürdige Gebäudesubstanz ertüchtigt statt abgerissen wird. Insbesondere, wenn sie sozialen Zwecken dient.
Herzlichen Dank! Und gerne diese Petition weiterleiten…

 

 

Schöne Idee

Mit Make a paper skyscraper #architecturefromhome kann man sich und seine Kinder sinnvoll beschäftigen. Foster and Partners stellt einen Bastelbogen zum Download bereit.

Projekt YesWePlan! – EU-Programm Erasmus+

Das Projekt YesWePlan!, welches durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert wird, verfolgt das Ziel, Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele auszutauschen, um das Bewusstsein für die Ungleichheit der Geschlechter im Bereich Architektur und Bauwesen zu schärfen und Lösungen zu finden, diese Situation zu verändern.

Die im Rahmen des Projekts entwickelten Instrumente und die Beteiligung von politischen Entscheidungsträgern sollen dazu beitragen, Denkweisen, Ausbildung und Politik in eine Richtung zu lenken, um langfristig die Gleichstellung der Geschlechter in den europäischen Ländern zu etablieren.

Das Projekt führt hierzu Länderanalysen durch und entwickelt ein Karriereverfolgungssystem. Anhand dieser Analysen und einer Sammlung von Best-Practice-Beispielen zur Gleichstellung der Geschlechter wird ein Kompendium entwickelt, welches Empfehlungen für Maßnahmen zur Verbesserung der Gleichstellung der Geschlechter in Architektur und im Bauingenieurwesen enthält.