IBAERLIN ZWANZIG ZWANZIG

Die Ideenskizze ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses einer siebenköpfigen Expertengruppe, dem Prae-IBA-Team. Auf der Grundlage der vorliegenden Leitideen soll bis Ende Mai in einem Diskussionsprozess mit vielen Beteiligten ein Konzept für die Durchführung der IBA Berlin 2020 entstehen.

Die Leitideen werden in den kommenden Monaten im IBA-Studio öffentlich zur Diskussion gestellt. Sie stellen eine Verbindung her zwischen dem Stadtkapital Berlins, dem materiellen und immateriellen „Vermögen“ der Stadt und globalen Fragestellungen und Herausforderungen. Die Spannungsfelder Hauptstadt, Raumstadt und Sofortstadt sind die Kernelemente einer städtebaulichen Strategie, räumlich konkret Antworten auf Fragen des Klimawandels, der Integration und Teilhabe sowie auf Fragen des alternativen Wirtschaftens in Zeiten knapper öffentlicher Mittel zu geben.

Auch wenn sich eine Internationale Bauausstellung ausführlich mit Prozessen und mentalen Veränderungsprozessen auseinandersetzen muss, geht es vor allem darum, greifbare Resultate im gestalteten Raum zu produzieren. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich in die Diskussion einzubringen, zur Weiterentwicklung der Ideen beizutragen und gemeinsam mit uns attraktive Projekte zu finden und zu entwickeln.

Im Mai 2011 soll auf der Grundlage der jetzt erarbeiteten Leitideen ein Konzept für die IBA Berlin 2020 im Rahmen einer Veranstaltung des Stadtforums Berlin vorgestellt werden.

Einladung zur Eröffnung des IBA Studios
26. Januar 2011, 19.00 Uhr
Das PRAE IBA Team Berlin 2020 installiert einen öffentlichen Arbeitsraum
geöffnet bis 13. März 2011
Eintritt frei

1 Gedanke zu “IBAERLIN ZWANZIG ZWANZIG”

  1. Von *Diskurs* kann bis jetzt noch keine Rede sein. Bisher konnten nur Hinweise aus der Bevf6lkerung in einen vielleutrn Kasten geworfen werden. Wenn alle Vorschle4ge vorbehaltlos diskutiert werden sollen, warum dann eine fast dreimonatige Pause zwischendurch? Zum Filtern der Vorschle4ge? Welchen Wert hat die Diskussion, wenn sich die Senatsbaudirektorin jetzt schon auf eine Bauausstellung festgelegt hat? Warum entscheiden die Bfcrgerbeteiligten nicht, was die zehn besten Vorschle4ge sind, sondern die Senatsverwaltung im stillen Ke4mmerlein?Fragen fcber Fragen und keine Antworten, keine Transparenz.Nur eine Erfahrung: als sich bei der letzten (auch vielleutrn) Bfcrgerbeteiligung zum Gleisdreieck eine eindeutige Mehrheit gegen eine geschlossene Sportanlage auf dem Parkgele4nde aussprach, wurde das Gele4nde kurzerhand zur Area 51 erkle4rt. Dort entscheiden wieder althergebracht die Fachleute der Verwaltung zusammen mit dem Landessportbund in geheimer Runde, nicht einmal die Kommunalpolitiker vor Ort erfahren etwas Konkretes. So schnell sind die BfcrgerInnen auch wieder audfen vor in Berlin, real wie virtuell

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