Welche Belegungspolitik braucht die Stadt?

Während es selbst für die ärmsten Innenstadtquartiere als eine Frage der Zeit gilt, bis diese in den Gentrifizierungssog geraten, drohen periphere Großwohnsiedlungen, trotz massiver baulicher Interventionen, zum Sammelbecken der sozial Marginalisierten zu werden. Kann einer Homogenisierung der Bewohnerstruktur durch eine nachhaltige Belegungspolitik entgegen gewirkt werden? Welche Belegungsstrategien verfolgen Wohnungsbaugesellschaften? Oder kann nur durch Gemeinwesenarbeit oder gesamtstädtische Antisegregationsstrategie der Peripherie geholfen werden? Sind Zukäufe der Wohnungsbaugesellschaften in der Innenstadt eine Perspektive?

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Typisch deutsch?

Gibt es in einer globalisierten Welt noch so etwas wie eine deutsche Architektursprache? Der BDB Bund Deutscher Architekten und Ingenieure e.V. des Landesverbandes Berlin versucht in einer Vortragsreihe Antworten auf diese Fragen zu finden. Bei den „Denkanstößen 2010“ werden an fünf Dienstagen Architekten aus Praxis und Wissenschaft ihre Erfahrungen und Ansichten zum Thema „typisch deutsch” zum Besten geben.

22. Juni 2010, Torsten Krüger, „Zeichen/Signs”, KSV – Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
19. Oktober 2010, Hermann Scheidt „Ort und Material”, Scheidt Kasprusch Architekten, Berlin
23. November 2010, Benedikt Schulz, Titel wird noch bekannt gegeben, Schulz & Schulz Architekten, Leipzig
18. Januar 2011, Gabriele G. Kiefer, Titel wird noch bekannt gegeben, Kiefer Landschaftsarchitektur, Berlin

Termin: jeweils dienstags um 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal, Raum A151, Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 152/Ecke Marchstraße, 10623

Worauf baut die Bildung?

Im Rahmen der Netzwerkkampagne bauTraum 2010 lädt die Bundesstiftung Baukultur in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zur einer Debatte am 22. Juni von 14.00 – 17.00 Uhr über mögliche Perspektiven von Bildungsbaukultur in die Erika-Mann-Grundschule (Utrechter Straße 25-27, 13347 Berlin-Wedding) ein.

Im Dialog kommen verschiedene Positionen aus Architektur, Pädagogik und Bildungspolitik zu möglichen Perspektiven von Bildungsbaukultur zusammen: Sollen die Akteure künftig in „Baufamilien“ gemeinsam Verantwortung für Bildungsbauten übernehmen? Wie ist ein gemeinsamer Planungsprozess umsetzbar? Welche Rolle können Schulen in ihren Stadtteilen spielen? Wie können sie zu identitätsstiftenden Orten für Schule und Quartier entwickelt werden? Anhand beispielhafter Bildungsbauten veranschaulichen Beteiligte deren Entstehungsprozesse und Qualitäten mit der Intention, aus der Diskussion von vorbildlichen Projekten mögliche Impulse für die eigene Arbeit zu geben.

Anmeldung unter bautraum@bundesstiftung-baukultur.de.

Identität bauen

Am 20. Mai 2010 diskutiert die Baukulturwerkstatt ab 18.00 Uhr die Frage ob und wie sich Identität mit Hilfe von Architektur planen, bauen und konstruieren lässt. Seit Jahrzehnten erproben unsere Städte unterschiedliche Ansätze: Fabriken werden zu Museen umgebaut, Stadtraum dient als Bühne für Events, an zahlreichen Orten wird der Wiederaufbau verlorener Bauten und Räume diskutiert. Architektur ist Teil einer vielschichtigen Wertedebatte, die um emotionale Themen wie Heimat, Schönheit und Identität kreist.

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Locate Me

ist ein Funktionsbefehl, dem immer eine Frage vorausgeht: nämlich die nach dem Standort und dem eigenen Standpunkt. Die Verortung des Ichs im urbanen Raum erfährt durch mobile Mediennutzung – durch GPS und den damit verknüpften Web 2.0-Angeboten – neue Aufmerksamkeit.

Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien vom 22. Mai bis 08. August 2010

Eröffnung: Freitag, den 21. Mai 2010, ab 19 Uhr

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Aktuelle Freiraumplanung

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Das Fachgebiet Landschaftsarchitektur.Freiraumplanung der TU Berlin lädt begleitend zum Seminar Aktuelle Aufgabenfelder der Freiraumplanung zu folgenden Vorträgen ein.

11.05.2010 LE GRAND PARIS – 2030: Finn Geipel, Michael Kleyer
31.05.2010 DIE ESSBARE STADT: Katrin Bohn
12.07.2010 UNREALISM: Julius Cocke

Jeweils 19:00 Uhr, Straße des 17. Juni, EB 407