+++ abgesagt +++ Europawahl Mai 2019 – Auf Europa Bauen?

Nein, nicht die Europawahl, aber leider haben einige Parteien offensichtlich weitere Wahlveranstaltungen geplant, so dass trotz intensiver Bemühungen nur 3 von 6 Parteien Kandidatinnen oder Kandidaten oder andere ihre Partei repräsentierende Mitglieder zur Teilnahme an der Veranstaltung benennen konnten. Die Veranstaltung sollte ein breites Meinungsbild der Parteien zu unseren Themen abbilden. Eine Diskussion mit der Hälfte der im Parlament vertretenen Parteien erscheint deshalb nicht sinnvoll.

Veranstaltung der AK Berlin am 15. Mai

Wie wichtig es ist, dass auf europäischer Ebene kluge, starke und sachkundige Politikerinnen und Politiker agieren, erschließt sich heutzutage nahezu stündlich beim Blick in die Nachrichtenflut, der sich kaum einer entziehen kann.

Ende Mai werden die 751 Sitze des Europäischen Parlaments neu vergeben, zurzeit stellt Deutschland 96 Abgeordnete. Ohne das Europäische Parlament kann kein Gesetzesvorhaben auf europäischer Ebene entschieden werden, so dass ein starkes Parlament in Straßburg und Brüssel im Interesse des Berufsstandes liegt.

mehr …+++ abgesagt +++ Europawahl Mai 2019 – Auf Europa Bauen?

Keiner will die Kitas bauen

©Kersten + Kopp Architekten BDA

Das modulare Schnellbauprogramm des Berliner Senats sollte kurzfristig 27 neue Kitas mit über 3000 Betreuungsplätzen schaffen. Doch trotz Fristverlängerung gab keine einzige Baufirma ein Angebot ab.

Der Kitaplatzmangel bleibt in der Hauptstadt auf absehbare Zeit ein Dauerproblem. Die konzertierte Ausschreibung des Baus von insgesamt 27 Kitas in Fertigteil-Holzbauweise, vom Berliner Senat auch MOKIBs genannt, ist gescheitert. Kein einziges Bauunternehmen hat ein Angebot für die Aufgabe abgegeben, die 2018 vorgestellten Entwürfe der Erstplatzierten KERSTEN KOPP ARCHITEKTEN und Karlundp Architekten baulich umzusetzen.

hier geht’s zum Artikel auf competitionline

Berlin bezahlbar. Was eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklungspolitik leisten muss.

Der Architekturpreis Berlin e. V. lädt gemeinsam mit der Wirtschaftskanzlei ZIRNGIBL, der Funk Gruppe und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH am Dienstag, den 21. Mai 2019 um 18:00 Uhr, zum Gespräch am Langen Tisch „Berlin bezahlbar. Was eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklungspolitik leisten muss.“ in das KutscherHaus am Kurfürstendamm 50a / George-Grosz-Platz ein.

Es wird zu wenig gebaut und wenn, dann sind die Wohnungen in der Regel für niedrige und mittlere Einkommen zu teuer. Das Berliner Wohnungsbau-Mandra ist altbekannt, doch es herrscht Ratlosigkeit, was getan werden müsste, um den Bedürftigsten wirklich zu helfen. Vor Kurzem schrieb Prof. Dr. v. Einem im Tagesspiegel, dass die Messlatte jedweder sozialer Wohnungspolitik darin besteht, ob es gelingt die Lücke, die sich im unteren Segment des Wohnungsmarktes weit geöffnet hat, wieder zu schließen. Denn sie ist die eigentliche Ursache steigender Mieten. Er appellierte an die Berliner Politik, die ihr verliehenen städtebaulichen Sonderrechte zu nutzen, um städtebauliche Entwicklungen umfänglich zu planen, die Bodenspekulation einzudämmen und städtebauliche Vorhaben zu steuern. Mit Hilfe von Auskunftsrechten, Veränderungssperren, Vorkaufsrechten, Umlegungs- und Enteignungsrechten, Abriss- und Baugeboten könnte schon heute viel erreicht werden. Doch, so Prof. Dr. v. Einem, trotz der Klagen über die Machtlosigkeit der öffentlichen Hand gegenüber den Kräften des Marktes nutzt Berlin die bestehenden Rechte nicht.

Nach einem kurzen Impulsvortrag von Prof. Dr. v. Einem, diskutieren er und weitere Stadtentwicklungsexperten mit Vertretern der Berliner Politik.

Klicken Sie hier für mehr Informationen und Anmeldung

Bund und Land fördern die Freitreppe „Schlossfreiheit“ mit Millionen

2. Berliner Flussbad Pokal 2016, Foto cc Anette Hauschild

Bund und Land Berlin geben bekannt, dass die Planung und der Bau der ersten Freitreppe als Wasserzugang für das Flussbad Berlin an der Schlossfreiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ finanziert werden.

Am 12. April 2019 geben der Bund und das Land Berlin bekannt, dass die Planung und der Bau der ersten Freitreppe als Wasserzugang für das Flussbad Berlin an der Schlossfreiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ finanziert werden. Hierfür stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat 3,78 Millionen Euro zu Verfügung, die durch zusätzliche Mittel in Höhe von 2,635 Millionen Euro von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ergänzt werden.

Die 38 Meter breite Sitzstufenanlage am sonnigen Südufer führt vom Humboldt Forum zum Spreekanal, in dem nach den Plänen des Vereins Flussbad Berlin schon bald das Schwimmen im natürlich gereinigten Spreewasser möglich sein soll.

Charlotte Hopf, Vorstand von Flussbad Berlin e.V.: „Das ist eine wunderbare Nachricht für Berlin und ein wichtiges Signal für die vielen Menschen, die sich seit Jahren für die Realisierung des Flussbad Projektes engagieren. Die Entscheidung zum Bau dieses ersten Flussbad-Moduls zeigt, dass der zivilgesellschaftliche Einsatz für eine lebenswertere Stadt und eine saubere Spree erfolgreich ist und nun auch dauerhaft im Stadtraum sichtbar wird.“

Das Konzept für das Flussbad wurde zuerst von der Berliner Künstler- und Architektengruppe realities:united entwickelt und bereits 1998 erstmalig öffentlich vorgestellt. Das Projekt wurde international vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem weltweit wichtigsten Preis für nachhaltige Stadtentwicklung, dem LafargeHolcim Award for Sustainable Construction (2011 & 2012). Projektträger ist der im Jahr 2012 gegründete gemeinnützige und gleichnamige Verein „Flussbad Berlin“ mit über 400 Mitgliedern. Er engagiert sich für die Kommunikation, Weiterentwicklung und Realisierung des Stadtentwicklungsprojekts Flussbad Berlin.

StadtWertSchätzen 2017 – V

logo_SWS_1100px_mittig

Neue Nutzungsansprüche mit einem Qualitätsanspruch an Berlin zu verbinden und insbesondere öffentliche und denkmalgeschätzte Stadträume in Berlin zeitgemäß weiterzudenken – diese inhaltliche Klammer steht über der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen 2017, einer Veranstaltungsreihe der berliner wirtschaftsgespräche mit dem Netzwerk Architekten für Architekten (AfA). Diese Mal geht es um folgendes Thema „Innovationen im Wohnungsbau“ mit dem Fokus: Zwischen Smart Living und Modulbauweise – braucht Berlin Innovationen im Wohnungsbau?

mehr …StadtWertSchätzen 2017 – V

StadtWertSchätzen 2017 – IV

logo_SWS_1100px_mittig

Neue Nutzungsansprüche mit einem Qualitätsanspruch an Berlin zu verbinden und öffentliche und denkmalgeschätzte Stadträume in Berlin zeitgemäß weiterzudenken – diese inhaltliche Klammer steht über der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen 2017, einer Veranstaltungsreihe der Berliner Wirtschaftsgespräche mit dem Netzwerk Architekten für Architekten (AfA). Die vierte Veranstaltung diskutiert unter dem Titel „Wer baut die Wohnungen? Wer hat die Grundstücke?“ die gegenwärtigen Strategien zum Wohnungsbau und zur Wohnraumversorgung.

mehr …StadtWertSchätzen 2017 – IV

StadtWertSchätzen 2017 – III

logo_SWS_1100px_mittig

Neue Nutzungsansprüche verbinden mit einem Qualitätsanspruch an Berlin

Teil III: Ostmoderne wertschätzen

Podiumsdiskussion

Themenschwerpunkt: Interdisziplinärer Planungsansatz in der ehemaligen DDR der 1960er und 1970er Jahre neu gedacht

Einige Einzeldenkmäler der Ostmoderne stehen zum Glück inzwischen unter Denkmalschutz, wie z.B. das Haus des Lehrers, Haus des Berliner Verlages oder Haus des Reisens; weniger prominente Gebäude oder gar städtebauliche Ensemble der Ostmoderne gehen jedoch Gefahr zu verwahrlosen oder abgerissen zu werden.

mehr …StadtWertSchätzen 2017 – III