Führung rund um das Jugendzentrum Rathenower Straße in Moabit am Tag des Offenen Denkmals in Berlin

Die Sonne lachte und die zahlreichen Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit am Tag des Offenen Denkmals das Jugendzentrum Rathenower Straße in Moabit zu besichtigen. Die Architektin Theresa Keilhacker führte eine Gruppe von über 20 interessierten Personen, die Genaueres über den Denkmalwert des expressiven Bauensembles – von NGP-Architekten 1968-78 geplant und realisiert – erfahren wollten.

Das Jugendzentrum Rathenower Straße in Moabit ist nach wie vor von Teil-Abrissplänen der landeseigenen WBM bedroht. Umso mehr freuten sich die Teilnehmenden, dass sie dieses einmalige Werk aus der Ära des Brutalismus noch als Ganzes besichtigen konnten. 1976 war die Übergabe der Kindertagesstätte und 1978 wurden zunächst das Freizeitheim und dann der Langbau mit Kinderheim und Jugendwohnheim oberhalb einer Trümmerschicht des Fritz-Schloß-Parks (Entwurf Alverdes) fertiggestellt. „Planungsrechtlich wichtig und begrüßenswert war, daß der öffentliche Grundbesitz an dieser herausgehobenen Stelle nicht privatisiert wurde, sondern in allen Flächennutzungsplänen dem Gemeinbedarf vorbehalten blieb.

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Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert vom Wirtschaftsministerium Stärkung der Solarenergie in Bürger*innenhand

Foto: Jörg Farys

Berlin, 3. September 2020

Zusammen mit Professor Volker Quaschning, Energiewende-Experte und Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, haben wir Bürger*innen heute mit einer großen symbolischen Solaranlage und Protestschildern anlässlich der anstehenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor dem Bundeswirtschaftsministerium demonstriert. Unsere Botschaft: „Gehen Sie uns aus der Sonne, Herr Altmaier!“ Wir fordern Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf, den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen und die Hürden für die Energiewende in Bürgerhand zu beseitigen. Die Umweltorganisationen Umweltinstitut München, Bündnis Bürgerenergie, der Solarenergie-Förderverein Deutschland und Campact haben dem Ministerium über 140.000 Unterschriften für eine Solaroffensive übergeben.

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KLUGE UMFRAGE DER ARCHITECTS FOR FUTURE ZUM BAUEN IM BESTAND

„Hinterfragt Abriss kritisch!“ –  so die erste Forderung der Architects for Future. Zu oft fällt die Entscheidung in der Baupraxis zugunsten von Abriss und Ersatzneubau und gegen den Bestandserhalt mitsamt Sanierung. Dies, obwohl die Weiter- und Umnutzung von bestehenden Gebäuden gegenüber Ersatzneubauten oftmals die größeren Potenziale hinsichtlich Ressourceneinsparung und Klimaschutz bieten.
Daher möchten Architects for Future von den planenden Kolleg*innen erfahren was sie am Sanieren, Umbauen und Erweitern

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Zweites Gartengespräch: Gemeinsam für Berlin? Die Entwicklung des Staatsratsgartens als öffentlicher Raum.

am 20 AUG 2020, 18.30 Uhr im FLUSS BAD GARTEN

mit Manfred Kühne (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Leiter Abteilung II für „Städtebau und Projekte“)
Jörg Rocholl (Präsident der ESMT Berlin), Saskia Hebert (Stadtplanerin und Transformationsdesignerin), Moderation: Tim Edler (FLUSS BAD BERLIN)

Seit 2017 ist FLUSS BAD BERLIN Gast auf dem Gelände der European School of Management and Technology Berlin (ESMT) und betreibt dort den FLUSS BAD GARTEN,

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Petition unterzeichnen für den Erhalt des Jugendzentrums in Moabit von Neumann Grötzebach Plessow Architekten

Die landeseigene WBM plant einen Teilabriss des Jugendzentrums Rathenower Str. 16 in Berlin Moabit, der das ganze ausgewogene Bauensemble zerstören würde. Eigentlich müsste die öffentliche Hand es nur endlich instandsetzen und den seit vielen Jahren andauernden Leerstand im Hochhaus beseitigen! Damit könnten die Bestandsmieten für die sozial engagierten Nutzer*innen mit moderatem Aufschlag erhalten und zeitgemässe Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche geschaffen werden.

Deshalb meine Bitte, die Petition für den Erhalt des Jugendzentrums in der Rathenower Str. 15-18 in Moabit zu unterschreiben.
Hier kannst Du mehr über die Petition erfahren:

http://chng.it/rYT4GvGnz4
Und am Sonntag, den 13. September 2020, 16 Uhr kannst Du das Bauensemble bei einer Führung am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals ansehen.
Helfe mit, damit denkmalwürdige Gebäudesubstanz ertüchtigt statt abgerissen wird. Insbesondere, wenn sie sozialen Zwecken dient.
Herzlichen Dank! Und gerne diese Petition weiterleiten…

 

 

HANDBUCH ZU KRISENRESILIENZ VON VERWALTUNGEN veröffentlicht

Mit diesem Handbuch richtet sich die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. an Verwaltungsmitarbeiter*innen und die digitale Zivilgesellschaft. Ihr Ziel ist es, gemeinsam an krisenresilienten Verwaltungsstrukturen zu arbeiten und die dafür erforderlichen Maßnahmen in den Bereichen Offene Daten, Freie und Offene Software und Schnittstellen, Offene Lizenzen hin zu Open Government umzusetzen.

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„Hier rächt sich jetzt, dass wir nicht schon eher in Richtung Reduktion und Werthaltigkeit umgedacht haben.“

Angesprochen auf die Corona-Krise stellte das Architektur-Magazin „Baumeister“ gerade 5 Fragen an Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. In seinen Antworten rechnet er unter anderem damit, dass die tragende Säule der Konsumgüterindustrie weiter leiden wird: „Hier rächt sich jetzt, dass wir nicht schon eher in Richtung Reduktion und Werthaltigkeit umgedacht haben.“ Aber er sieht Architekten und Ingenieure von Haus aus als „Problemlöser“, die mit neuen Anforderungen in der Regel kreativ umgehen können.

Die Themen Ressourcenschonung, Ressourceneffizienz und Klimaschutz müssen beim nachhaltigen Planen und

Jobangebot: Unterstützung des Ausschusses Wettbewerbe und Vergabe beim Vergabemonitoring

Wettbewerbsentwurf Staatsoper Berlin Klaus Roth Architekten, 2008

Die Architektenkammer Berlin beabsichtigt die Beauftragung eines Monitorings für Vergabeverfahren im Land Berlin im Bereich von Planungsleistungen im Bereich der Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Innenarchitektur, u.a. um den ehrenamtlich tätigen Ausschuss Wettbewerbe und Vergabe bei seiner berufspolitisch wichtigen Arbeit professionell zu unterstützen.

Schwerpunkte sind die Recherche und Beobachtung des aktuellen Marktgeschehens, sowie der Aufbau einer Datenbank aller öffentlichen Ausschreibungen mit dem Ziel, kritische oder unlautere Vergabeverfahren in Berlin zu identifizieren. Die Architektenkammer Berlin möchte die Leistung „Vergabemonitoring“ beschaffen.

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Rettet das Jugendzentrum Rathenower Str. 15–18 in Moabit – Berlin

Die Rathenower Str. 15-18 in Berlin Moabit wurde 2011 dem Liegenschaftsfond übertragen. Die BIM lässt seitdem das von den Architekten Neumann, Grötzebach und Plessow 1974-78 errichtete Jugendzentrum verwahrlosen und teilweise leer stehen.

Das Gebäudeensemble am Hang eines Trümmerbergs repräsentiert einen neuartigen Bildungs- und Sozialcampus, der in den 70er Jahren in Berlin erstmalig erprobt wurde. Mit dem geplanten Teilabriss und Neubau von (Wohn-) blöcken, würde das denkmalwürdige Ensemble unwiederbringlich zerstört werden. Darüberhinaus müsste in einem aufwendigen Verfahren der B-Plan geändert werden und wichtige soziale Einrichtungen würden dort verdrängt.

Die Initiative wem-gehoert.berlin setzt sich dafür ein, die Anerkennung als Denkmal zu erwirken und die sozialen Nutzungen vor Ort zu halten. Eine gemeinwohlorientierte Genossenschaft könnte in Erbpacht die Liegenschaft übernehmen und mit der dringend notwendigen Instandhaltung und Weiterentwicklung als sozialer Ort beginnen.

Mehr Informationen unter:

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„Stadtlabor 2050“ . Round Table Talk Thema: Gewerbe heute – Wie sehen moderne Industrie- und Gewerbegebiete aus, am Beispiel der Planungen für das Reemtsma Gelände

Zeit:
Donnerstag, 19.12.2019, 19 Uhr

Ort:
BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr Allee 100, 10585 Berlin

Veranstalter:
Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitische Projekte des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit www.plattformnachwuchsarchitekten.de


Die Zigarettenfabrik wurde 1958/59 auf früherem Kleingartengelände als einzige größere Industrieanlage in Wilmersdorf erstellt. In unmittelbarer Nähe liegen die Berliner Stadtreinigung mit ihren Betriebshöfen (Forckenbeckstraße 2) und das von Vattenfall betriebene Heizkraftwerk Wilmersdorf. Zuletzt produzierten auf dem Reemtsma-Gelände rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich 16 Milliarden Zigaretten. Im Juni 2012 wurde das Werk endgültig geschlossen.

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