Deutscher Architektentag 2019 in Berlin

„Relevanz – Räume prägen“ ist das Motto des 14. Deutschen Architektentags 2019 (DAT) am 27. September 2019 in Berlin. Als Teilnehmende dürfen Sie sich auf ein vielfältiges Programm freuen, auf beste Möglichkeiten zum Netzwerken, neue Kontakte, exzellente Keynotes, einflussreiche Persönlichkeiten, herausragende Architektur – und ein schönes Fest.

Der Deutsche Architektentag ist vielteilig und inhaltsreich konzipiert mit mehr als 30 verschiedenen Programmbausteinen. Sieben „Themen-Räume“ spannen einen Bogen von übergeordneten bis hin zu konkreten Fragen aus der Berufspraxis.

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Dan Lecture – Make City Book Launch

Gepostet von Dan Academy am Dienstag, 5. Februar 2019

 

Ein Event für alle, die Stadt anders machen wollen. Als Special Offer gibt es das Kompendium mit 50% Supporter-Rabatt bei einer Ticketbuchung bis 27.03.
Montag, 20. Mai 2019 von 18:00 bis 20:00

WER?
Francesca Ferguson ist Expertin für Architektur, Stadtentwicklung und Stadt anders machen. Als Gründerin und Kuratorin des internationalen MakeCity Festivals für Architektur & Andersmachen in Berlin widmet sich die gebürtige Britin und ausgebildete Journalistin den aktuellen Herausforderungen unserer Städte: Welche urbanen Alternativen gibt es und wie können wir Städte neu mischen?
Lukas Staudinger ist Associate Curator bei MakeCity, Architekt, Urbanist und Redakteur, sowie Mitbegründer von POLIGONAL Agentur für Stadtvermittlung.
Seine Themenschwerpunkte sind historischer und zeitgenössischer Wohnungsbau, Städtebau der Nachkriegszeit, Baukulturerbe und urbanes Alltagsleben. Lukas unterrichtet Architekturentwurf, Gebäudekunde und Urbanismus an verschiedenen Universitäten.

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Neue Planungsmethoden für die Stadt der Zukunft

IntenCity – Jean-Paul Viguier et Associés, Paris
Ausstellung in der Architekturgalerie Aedes, Berlin
Jean-Paul Viguier & Associés ist ein international tätiges Planungsbüro in Paris. 160 Menschen aus 17 Ländern arbeiten hier an Projekten in den Bereichen Stadtentwicklung, Architektur, Landschaftsplanung und Innenarchitektur. Mit der Ausstellung in der Berliner Architekturgalerie Aedes präsentiert Jean-Paul Viguier sein „IntenCity“-Manifest zum ersten Mal in Deutschland.

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12. AMM Symposium in Berlin – „Das Skizzenbuch in Zeiten der Digitalen Transformation“

Am 9.5. und 10.5. finden in Berlin die Eröffnung der Werkbund-Ausstellung „Möglichkeitsräume – Experimentierfeld Skizzenbuch“ und das 12. AMM Symposium zum Thema „Das Skizzenbuch in Zeiten der Digitalen Transformation“ im Aedes Network Campus Berlin statt. Abschließender Höhepunkt ist die exklusive Führung durch die aktuelle Ausstellung „Siza – Ungesehenes und Unbekanntes“ in der Tchoban-Foundation, Museum für Architekturzeichnung. Hier geht es zur kostenlosen Teilnahme: https://amm-symposium.eventbrite.de

Weitere Informationen unter:

https://www.hochschule-bochum.de/fba/studium-und-weiterbildung/12-amm-symposium/

Ausstellungseröffnung

Heike Hanada Metamorphosen

Begrüßung: Ulrich Müller

Einführung: Ines Weizmann

Die Ausstellung thematisiert Heike Hanada´s permanenten Perspektivwechsel zwischen künstlerischer Intervention und architektonischer Realität, wie er sich aktuell beim jüngst eröffneten Bauhaus-Museums in Weimar zeigt. Dabei stehen sich die Themen „archetypische Monumentalität“ und „räumliche Auflösung“ mit unterschiedlichen Perspektiven gegenüber, teilweise widersprüchlich, teilweise gehen sie auseinander hervor. Bei dem mit unterschiedlichen Medien geführten Dialog bilden Gebautes und nicht Gebautes eine Art Metamorphose. So werden beispielsweise fotografische Momentaufnahmen präsentiert, in denen strenge Architekturmotive ins Surreale oder Pittoreske aufgelöst werden. Die daraus resultierenden erzählerischen Momente stehen für Hanada´s künstlerische Untersuchungen, die sich auf die „uneigentlichen Eigenschaften“ von Leere, Material und Raum konzentrieren.Die Ausstellung mit „multiples“ von Zeichnungen/Objekten und „digital stills“, einer Videoprojektion aus dem Studio der Architektin, werden durch Fotografien von Andrew Alberts ergänzt. Ziel ist eine Art improvisierte Bricolage, vergleichbar dem Zwischenzustand eines Laboratoriums.

Heike Hanada hat ihr Büro hh_laboratory for art and architecture 2007 in Berlin gegründet. Im April wurde ihr Neubau für das Bauhaus-Museum in Weimar eröffnet. Seit 2018 ist sie Professorin am Lehrstuhl Gebäudetypologien an der Technischen Universität Dortmund.

+++ abgesagt +++ Europawahl Mai 2019 – Auf Europa Bauen?

Nein, nicht die Europawahl, aber leider haben einige Parteien offensichtlich weitere Wahlveranstaltungen geplant, so dass trotz intensiver Bemühungen nur 3 von 6 Parteien Kandidatinnen oder Kandidaten oder andere ihre Partei repräsentierende Mitglieder zur Teilnahme an der Veranstaltung benennen konnten. Die Veranstaltung sollte ein breites Meinungsbild der Parteien zu unseren Themen abbilden. Eine Diskussion mit der Hälfte der im Parlament vertretenen Parteien erscheint deshalb nicht sinnvoll.

Veranstaltung der AK Berlin am 15. Mai

Wie wichtig es ist, dass auf europäischer Ebene kluge, starke und sachkundige Politikerinnen und Politiker agieren, erschließt sich heutzutage nahezu stündlich beim Blick in die Nachrichtenflut, der sich kaum einer entziehen kann.

Ende Mai werden die 751 Sitze des Europäischen Parlaments neu vergeben, zurzeit stellt Deutschland 96 Abgeordnete. Ohne das Europäische Parlament kann kein Gesetzesvorhaben auf europäischer Ebene entschieden werden, so dass ein starkes Parlament in Straßburg und Brüssel im Interesse des Berufsstandes liegt.

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Keiner will die Kitas bauen

©Kersten + Kopp Architekten BDA

Das modulare Schnellbauprogramm des Berliner Senats sollte kurzfristig 27 neue Kitas mit über 3000 Betreuungsplätzen schaffen. Doch trotz Fristverlängerung gab keine einzige Baufirma ein Angebot ab.

Der Kitaplatzmangel bleibt in der Hauptstadt auf absehbare Zeit ein Dauerproblem. Die konzertierte Ausschreibung des Baus von insgesamt 27 Kitas in Fertigteil-Holzbauweise, vom Berliner Senat auch MOKIBs genannt, ist gescheitert. Kein einziges Bauunternehmen hat ein Angebot für die Aufgabe abgegeben, die 2018 vorgestellten Entwürfe der Erstplatzierten KERSTEN KOPP ARCHITEKTEN und Karlundp Architekten baulich umzusetzen.

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Berlin bezahlbar. Was eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklungspolitik leisten muss.

Der Architekturpreis Berlin e. V. lädt gemeinsam mit der Wirtschaftskanzlei ZIRNGIBL, der Funk Gruppe und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH am Dienstag, den 21. Mai 2019 um 18:00 Uhr, zum Gespräch am Langen Tisch „Berlin bezahlbar. Was eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklungspolitik leisten muss.“ in das KutscherHaus am Kurfürstendamm 50a / George-Grosz-Platz ein.

Es wird zu wenig gebaut und wenn, dann sind die Wohnungen in der Regel für niedrige und mittlere Einkommen zu teuer. Das Berliner Wohnungsbau-Mandra ist altbekannt, doch es herrscht Ratlosigkeit, was getan werden müsste, um den Bedürftigsten wirklich zu helfen. Vor Kurzem schrieb Prof. Dr. v. Einem im Tagesspiegel, dass die Messlatte jedweder sozialer Wohnungspolitik darin besteht, ob es gelingt die Lücke, die sich im unteren Segment des Wohnungsmarktes weit geöffnet hat, wieder zu schließen. Denn sie ist die eigentliche Ursache steigender Mieten. Er appellierte an die Berliner Politik, die ihr verliehenen städtebaulichen Sonderrechte zu nutzen, um städtebauliche Entwicklungen umfänglich zu planen, die Bodenspekulation einzudämmen und städtebauliche Vorhaben zu steuern. Mit Hilfe von Auskunftsrechten, Veränderungssperren, Vorkaufsrechten, Umlegungs- und Enteignungsrechten, Abriss- und Baugeboten könnte schon heute viel erreicht werden. Doch, so Prof. Dr. v. Einem, trotz der Klagen über die Machtlosigkeit der öffentlichen Hand gegenüber den Kräften des Marktes nutzt Berlin die bestehenden Rechte nicht.

Nach einem kurzen Impulsvortrag von Prof. Dr. v. Einem, diskutieren er und weitere Stadtentwicklungsexperten mit Vertretern der Berliner Politik.

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Open Lecture Series „Bauen für die Wissenschaft“

Die Veranstaltungsreihe bringt Architekten, Stadtplaner, (Wissenschafts- und Kunst-) Historiker, Soziologen und Philosophen zu einem Gespräch über Architektur und Wissenschaft zusammen. Mit dem Blick auf aktuelle und historische Lösungen für das Bauen für die Wissenschaft sollen auch Perspektiven für die Zukunft entwickelt und diskutiert werden: Braucht Wissenschaft (noch) ein spezielles Gehäuse? Wie verhalten sich die Ansprüche der Wissenschaft in Bezug auf Repräsentativität und Funktionalität zueinander? Formulieren Natur-, Lebens- oder Geisteswissenschaften unterschiedliche Ansprüche an ihre Bauten – und wie können Architekten diesen Ansprüchen überhaupt gerecht werden? Wie definiert sich die Universität architektonisch? Verändert die digitale Revolution die Forschungsorte und Wissensspeicher der Zukunft? Wie positionieren sich Universität und Wissenschaft architektonisch in der Metropole und welche urban-kommunikativen Angebote machen sie der Gesellschaft?

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Bund und Land fördern die Freitreppe „Schlossfreiheit“ mit Millionen

2. Berliner Flussbad Pokal 2016, Foto cc Anette Hauschild

Bund und Land Berlin geben bekannt, dass die Planung und der Bau der ersten Freitreppe als Wasserzugang für das Flussbad Berlin an der Schlossfreiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ finanziert werden.

Am 12. April 2019 geben der Bund und das Land Berlin bekannt, dass die Planung und der Bau der ersten Freitreppe als Wasserzugang für das Flussbad Berlin an der Schlossfreiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ finanziert werden. Hierfür stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat 3,78 Millionen Euro zu Verfügung, die durch zusätzliche Mittel in Höhe von 2,635 Millionen Euro von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ergänzt werden.

Die 38 Meter breite Sitzstufenanlage am sonnigen Südufer führt vom Humboldt Forum zum Spreekanal, in dem nach den Plänen des Vereins Flussbad Berlin schon bald das Schwimmen im natürlich gereinigten Spreewasser möglich sein soll.

Charlotte Hopf, Vorstand von Flussbad Berlin e.V.: „Das ist eine wunderbare Nachricht für Berlin und ein wichtiges Signal für die vielen Menschen, die sich seit Jahren für die Realisierung des Flussbad Projektes engagieren. Die Entscheidung zum Bau dieses ersten Flussbad-Moduls zeigt, dass der zivilgesellschaftliche Einsatz für eine lebenswertere Stadt und eine saubere Spree erfolgreich ist und nun auch dauerhaft im Stadtraum sichtbar wird.“

Das Konzept für das Flussbad wurde zuerst von der Berliner Künstler- und Architektengruppe realities:united entwickelt und bereits 1998 erstmalig öffentlich vorgestellt. Das Projekt wurde international vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem weltweit wichtigsten Preis für nachhaltige Stadtentwicklung, dem LafargeHolcim Award for Sustainable Construction (2011 & 2012). Projektträger ist der im Jahr 2012 gegründete gemeinnützige und gleichnamige Verein „Flussbad Berlin“ mit über 400 Mitgliedern. Er engagiert sich für die Kommunikation, Weiterentwicklung und Realisierung des Stadtentwicklungsprojekts Flussbad Berlin.