Neue Polizeiwache am Alexanderplatz – neuer Vorschlag

Stadtmodell 2013_IMG_4359Der Alexanderplatz ist ein fast weltstädtisch anmutender großer Platz mit langer und abwechslungsreicher Geschichte. Er ist nicht irgendein Ort in Berlin, sondern zentral gelegen neben dem Fernsehturm, dem Wahrzeichen von Berlin, getrennt davon nur durch S-Bahn- und Straßenbahnschienen. Gerade dieser Umstand, sowie sein hohes Personenaufkommen als Verkehrsknoten und Nachwendekommerzzentrum, macht ihn aber zu einem stellenweise unübersichtlichen Ort, der mehr denn je kriminalitätsbelastet ist.

So ist der Vorschlag von Senator Geisel auf der großen Freifläche zwischen Weltzeituhr und Toilettenpavillon eine neue Polizeiwache zu projektieren, die ca. 70 m2 groß werden soll,

mehr …Neue Polizeiwache am Alexanderplatz – neuer Vorschlag

Rollenwechsel

Städte können viel zum Klimaschutz beitragen und dabei gleichzeitig für ihre Bewohner attraktiver werden. Ein Zukunftskonzept zu städtischer Mobilität des dänischen Stadtplanungsbüros Gehl zeigt Potenziale, CO2 zu sparen. Es orientiert sich am wachsenden Radverkehr und dem Ausbau von Bus und Bahn.

Sanierungsfahrpläne der öffentlichen Hand – auf dem Weg zum klimaneutralen Berlin?

logo-bsparte-cmykIm Berliner Energiewendegesetz ist vorgesehen, dass für Gebäude der Haupt- und Bezirksverwaltungen Sanierungsfahrpläne aufzustellen sind. Ziel ist eine 80-prozentige Reduzierung des Primärenergieverbrauchs bis 2050 gegenüber dem Stand von 2010. Die Architektenkammer Berlin ist Kooperationspartner der Initiative für die Wärmewende und setzt sich für einen integralen und ganzheitlichen Planungsansatz bei der Erstellung von Sanierungsfahrplänen ein, denn Gebäudehülle und Anlagentechnik müssen auch im Sinne der Baukultur zusammengedacht werden. Ist der Senat damit auf dem richtigen Weg zum klimaneutralen Berlin?

mehr …Sanierungsfahrpläne der öffentlichen Hand – auf dem Weg zum klimaneutralen Berlin?

Modulares Bauen

HIVE-INNBauen mit standardisierten Modulen hört sich langweilig an. Vom Plattenbau weit entfernt ist die „Hive-Inn City Farm“. Der Entwurf des Architekturbüros OVA Studio aus Hongkong benutzt Schiffscontainer, die in einer großen Struktur zusammen gestapelt sogar auch ein Hotel ergeben.

Offener Brief des Netzwerks Architekten für Architekten 
zum Wettbewerb Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum

Sehr geehrte Frau Staatsministerin Prof. Grütters, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Parzinger,
 sehr geehrte Frau Senatsbaudirektorin Lüscher, sehr geehrter Herr Schindler, sehr geehrter Herr Steinmetz,
 sehr geehrter Vorstand der ÖPP Deutschland AG, sehr geehrte Mitglieder des Preisgerichts,

wir bitten Sie den o.g. Wettbewerb nicht an ein ÖPP-Verfahren zu koppeln. Die Finanzierung ist durch den Bund, sowie private Stifter dankenswerter Weise gesichert, es spricht nichts, sondern nur Nachteiliges für ein ÖPP-Projekt.

Des weiteren bitten wir Sie die Ausschreibung mit der Möglichkeit eines anderen Standortes zu verbinden, sowie einen Urban Design Masterplan für das gesamte Kulturforum in die Bearbeitung einzuschließen. Im zweiten Verfahren sollte dies von allen Wettbewerbsteilnehmern eingefordert werden, damit die Chancen für eine städtebauliche, sowie freiraumgeprägte Qualifizierung des gesamten Kulturforums erfolgen kann.

An dieser städtebaulich relevanten Stelle ist es notwendig eine eindeutige Haltung zu dem gesamten Ensemble zu entwickeln, die nur durch das zusätzliche Abfragen einer städtebaulichen Einordnung in einem anderen Maßstab gegeben ist.

Klasse statt Masse: Wohnen und Arbeiten für Alle – wie Integration gelingen kann

AN_großAm Mittwoch, den 2. März 2016, findet um 19.00 Uhr ein Round Table Talk bei den Plattformnachwuchsarchitekten zum Thema „Klasse statt Masse: Wohnen und Arbeiten für Alle – wie Integration gelingen kann“ statt.

Wir diskutieren mit der Architektin, Hille Bekic, dem Stadtplaner Achim Nelke, den Projektentwicklern Dirk Moritz, Moritz Gruppe und Axel Rymarcewicz, Schrobsdorff Bau AG, sowie Rainer Latour, Leiter Stadtentwicklungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf und Andreas Prüfer, Bezirksstadtrat Berlin Lichtenberg Möglichkeitsräume, innerhalb derer noch

mehr …Klasse statt Masse: Wohnen und Arbeiten für Alle – wie Integration gelingen kann

Endlich den Leerstand für Geflüchtete nutzen – Beispiele

IMG_2560-Kruppstr. 14AIn Berlin stehen laut Berliner Mieterverein rund 5.000 Wohnungen aus spekulativen Gründen leer. Die Dunkelziffer ist vermutlich viel höher.

Die BIma (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) hat dem Land Berlin über 60 Standorte für geflüchtete Menschen angeboten, die mietzinsfrei überlassen werden können. Auch Herrichtungskosten für die Unterbringung können vom Bund erstattet werden. Hier der aktuelle Stand der BIma-Liste vom Nov. 2015, sowie das Schreiben der BIma vom 27.11.2015. Warum reagiert der Senat so langsam darauf (siehe auch Kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus)?

mehr …Endlich den Leerstand für Geflüchtete nutzen – Beispiele

Es gibt sie – Alternativen zu Lagerpolitik und Massenunterkünften

IMG_2594-PK_Alle_AfAEs gibt sie – Alternativen zu Lagerpolitik und Massenunterkünften Pressemitteilung stadtentwicklungspolitischer Initiativen vom 4. Januar 2016

Das Berliner Abgeordnetenhaus soll noch im Januar endgültig über das sogenannte „Gesetz zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen“ abstimmen. Dieser Gesetzesvorschlag sieht als einzige Maßnahme die Aufhebung des Bauverbots auf dem Tempelhofer Feld vor.

mehr …Es gibt sie – Alternativen zu Lagerpolitik und Massenunterkünften