Wie könnte nachhaltiges Planen und Bauen auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof aussehen?

Der Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen der Architektenkammer Berlin eröffnet am 8. August 2011 um 18:00 Uhr die Reihe Diskussionen zur Stadtentwicklung Sommer 2011 im Temporären Pavillon der Plattenvereinigung.
Zum Auftakt diskutieren zu den Möglichkeiten und Chancen der zukünftigen Gestaltung und Nutzung auf der Tempelhof Freiheit:

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Energetische Sanierung von Gebäuden

soll ab sofort steuerlich gefördert werden. Das hat der Bundestag beschlossen. Ursprünglich sollte die Förderung erst ab 2012 greifen. Der Bundesrat fordert noch einige Änderungen.

Der Bundestag hat grünes Licht für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung gegeben. Das Parlament stimmte dem von der Koalition eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden zu.

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Ideenwettbewerb für junge Planer

Die Beteiligung der Öffentlichkeit an Planungs- und Entscheidungsprozessen in der Stadtentwicklung ist von grundlegender Bedeutung. Die öffentliche Diskussion um städtebauliche Großprojekte wie Stuttgart 21 zeigt einmal mehr, dass in der Bevölkerung ein großes Bedürfnis an Mitwirkung und Mitbestimmung vorhanden ist. Es wird aber auch deutlich, dass die bisher üblichen Beteiligungsverfahren dem Wunsch nach Partizipation nicht mehr entsprechen oder verschiedene Bevölkerungskreise wie etwa Jugendliche oder Migranten mit den gängigen Angeboten nicht erreicht werden.

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Energieeffizienzplan 2011 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 8. März 2011 ihren Energieeffizienzplan vorgestellt.

Darin skizziert sie ihre Pläne zur weiteren Verringerung des Energieverbrauchs in der EU mit Schwerpunkten vor allem im Gebäudebereich und in der verarbeitenden Industrie. Auf diese Bereiche entfallen zusammen nahezu 70 % des europaweiten Primärenergieverbrauchs. Im Hinblick darauf werden in dem vorgelegten Strategiepapier umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Europa vorgeschlagen.

Bild: freedigitalfotos.net

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Leben in der Innenstadt – ein Luxus für Auserwählte?

Die Entwicklung von Berliner Stadtquartieren scheint einem wiederkehrenden Schema zu folgen: Niedrige Mieten in einem vernachlässigten Quartier bieten ein Umfeld zur Ansiedlung der Kreativszene, Kneipen und Cafés. Touristen werden aufmerksam und Investoren aktiv: Auf Wohnungssanierungen folgen Mietsteigerungen, schrittweise vollzieht sich ein Austausch von Bewohnern und Gewerbetreibenden – „Gentrifizierung“ und „Touristifizierung“ heißen diese Prozesse.

Foto: bigfoto.com

Wie verändern sie Berlins Innenstadtbezirke, und welchen Wert haben Szene und Avantgarde? Was leisten Politik und Stadtplanung? Am 9. März 2011 um 19:30 Uhr diskutieren darüber:

Ricarda Pätzold, Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin
Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg
Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins e.V.
und es moderiert:
Gerd Nowakowski, Ressortleiter Berlin/Brandenburg, Der Tagesspiegel

Urania, An der Urania 17 in 10787 Berlin. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Reihe „Stadgespräche – Berlin im Wandel“ ist eine Kooperation der Architektenkammer Berlin, Ausschuss Stadtentwicklung, mit der Urania und dem Tagesspiegel. Dieses Stadtgespräch wurde durch den Ausschuss Öffentlichkeit und urbanophil konzipiert.

Warmmietenneutrale Sanierung

Die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, dass es bei Mehrfamilienhäusern, die ohnehin eine Sanierung benötigen, möglich ist, energieeffizient zu sanieren ohne Mieter und Vermieter zusätzlich finanziell zu belasten.
Untersucht wurde die Wirtschaftlichkeit verschiedener Sanierungsstandards sowohl für stark sanierungsbedürftige Häuser als auch für Vorkriegsbauten bis hin zum 70er-Jahre-Wohnblock.

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Ideen für Berlin

Das Projekt „What if…? Cities“ von ecosistema urbano sammelt visionäre Ideen, die die Städte verbessern könnten. Die Architekten aus Madrid sind überzeugt, dass heutzutage die größten Herausforderungen im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich von den Städten in Angriff genommen und gelöst werden können. „What if…“ ist daher eine interaktive Plattform, die Bewohner zum Dialog über die Zukunft ihrer Stadt einlädt.

Aus Anlass der DAZ-FORMEL_X-Ausstellung „Looking through ecosistema urbano eyes“ vom 19.11.2010 bis 16.01.2011 im Deutschen Architektur Zentrum sind alle Berliner aufgerufen, ihre Ideen für die Stadt oder ihre Gedanken zu Problemen in Berlin einzureichen. Dies kann physisch mit Stift und Papier in der Austellung geschehen oder aber digital über die von ecosistema urbano speziell für Berlin eingerichtete Website „What if…? Cities“. Dort kann jeder seine Ideen und Probleme einem spezifischen Ort in der Stadt zuweisen oder auch Bilder einstellen, die diese illustrieren. Auf einer Übersichtskarte der Stadt lässt sich so schnell erkennen, wo es Probleme gibt und welche Orte viele gute Ideen hervorrufen.
Grafik: DAZ

Nachhaltiges Wohnen mal anders…

Der nach Orientierungswunsch auf Lkw-Kugellager manuell drehbarer Wohnwürfel ist Bestandteil eines Raumkonzeptes, bei dem die Nutzungseinheiten eines Hauses in räumlich getrennten Kuben untergebracht werden. Aufklappbare Möbel verwandeln die abstrakte, meditative Raumhülle in ein funktionales Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmer. Die hochwärmegedämmten Holztafelwände und die Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen umschließen eine beinahe energieautarke Raumzelle.
Quelle: Detail

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Das Thema Nachhaltigkeit ist angekommen

Laut der Studie „Status & aktuelle Trends im Immobilien- und Facility Management“ der Reality Consult GmbH sieht der Markt für die strategische Ausrichtung im Jahr 2010 das Thema Nachhaltigkeit an erster Stelle. Das zeigt unerwartet und mehr als deutlich, dass das Schlagwort der letzten Jahre nun endgültig in den konkreten Zielsetzungen und Arbeitsplänen der Entscheidungsträger der Branche angekommen ist. Dennoch bleiben Zweifel, ob diese Ziele auch unter Kostendruck umgesetzt werden.

Quelle und Studie