Am Donnerstag, dem 27. November 2025, hat die Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin ihre berufspolitischen Ziele für die kommenden vier Jahre verabschiedet und setzt damit das Leitbild der letzten 4 Jahre fort.
Zentrales Anliegen bleibt „ein Planen und Bauen, das Klima-, Ressourcen- und Bodenschutz ebenso berücksichtigt wie gesellschaftliche Partizipation. Grundlage bildet ein ausgewogener Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziokulturelle Belange miteinander verbindet. Die Architektenkammer Berlin setzt dabei auf Kreislaufdenken und verfolgt das Ziel, mit resilienten und baukulturell starken Strategien die notwendige Transformation in Architektur, Stadtplanung, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur aktiv mitzugestalten.“
Drei Schwerpunktthemen, die die zukünftige Ausrichtung der Kammer weiter prägen werden, stehen dabei im Mittelpunkt:
- Eine (Um)Baukultur, die die Bauwende im Interesse der gesamten Stadtgesellschaft aktiv vorantreibt und zur zukunftsorientierten Transformation des Bausektors beiträgt.
- Eine Berufspraxis, die die Teilhabe der Mitglieder stärkt, berufliche Netzwerke fördert und eine professionelle Begleitung für einen starken und handlungsfähigen Berufsstand bietet.
- Eine Berufspolitik, die die Interessen der Mitglieder in Öffentlichkeit und Politik vertritt und die bauliche, freiräumliche und soziale Entwicklung Berlins aus der besonderen beruflichen Verantwortung heraus prägt.
„Wir stehen vor tiefgreifenden gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Unser Anspruch ist es, diese aktiv mitzugestalten – mit einer Architektur, die Verantwortung übernimmt, Ressourcen schont und den Menschen in den Mittel-punkt stellt. Die jetzt beschlossenen Ziele sind ein deutliches Signal: Wir wollen Veränderung nicht nur begleiten, sondern vorantreiben“, betont Prof. Eike Roswag-Klinge, Architekt und Präsident der Architektenkammer Berlin.
Die Architektenkammer Berlin wird sich weiterhin für Chancengerechtigkeit und fairen Marktzugang einsetzen. Mit der Einführung der Juniormitgliedschaft in 2026, stärkt sie auch in Zukunft ein generationenübergreifendes Berufsbild.
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