
Neue Nutzungsansprüche verbinden mit einem Qualitätsanspruch an Berlin:
Teil II: „Neues Bauen an der Michelangelostraße“ – Öffentliche und denkmalgeschätzte Stadträume in Berlin zeitgemäß weiterdenken
Themenschwerpunkt: Diskussion zu Ansprüchen und Inhalten von Planungsprozessen
Die Flächen westlich und östlich der Michelangelostraße sollen auf der Grundlage von Wettbewerbsergebnissen „ergänzend“ bebaut werden. Anwohner befürchten einen erheblichen Verlust an Wohnqualität. Berlin als Ganzes dagegen benötigt dringend bezahlbare Wohnungen, die durch ergänzendes Bauen landeseigener Wohnungsbaugesellschaften geschaffen werden sollen.

In Berlin leisten die vorhandenen Plattenbausiedlungen einen gewichtigen Beitrag zur sozialverträglichen Wohnungsvorsorge. Nahezu jede fünfte Wohnung in Berlin befindet sich in einem Wohngebiet, das in industrieller Bauweise errichtet wurde. Zu den besonderen städtebaulichen Merkmalen dieser Siedlungen gehören deren Weite und die Großzügigkeit, was sie wiederum interessant für Nachverdichtungen der sogenannten „wachsenden Stadt“ Berlin macht.

Das erste Podium der AfA- Reihe StadtWertSchätzen mit dem Titel „Der Blick von Außen“ verlief in guter Stimmung. Unter der Tempelhofer Abendsonne trafen sich ca. 50 Gäste, die interessiert der Diskussion zuhörten und am Ende mit vielen eigenen Fragen den Abend bereicherten. Wer die Veranstaltung noch einmal nachhören möchte,
Eine Veranstaltungsreihe von Architekten für Architekten (AfA) und zukunftsgeraeusche (zkg). In Kooperation mit plattformnachwuchsarchitekten. Mit freundlicher Unterstützung des Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. und gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
Berlin macht sich auf den Weg. Was ist passiert? Über die Jahre hat die Stadt vergessen, ihre Hausaufgaben zu machen. Kann man das so einfach behaupten? Ja, man kann.