Preisverleihung des Campus Masters Wettbewerbs 2023 am 19. Februar 2024, 18 Uhr

REM-Lecture an der TU-Berlin „Upgrade statt Abriss“

Eintrittskarte Wettbewerb?

  • Welche Chancen bieten Architekturwettbewerbe beim Start in die Karriere?
  • Wie werden junge Architekt*innen sichtbar?
  • Sind Wettbewerbe ein reiner Konkurrenzkampf oder eine Plattform für Austausch und Kollaboration?

 

baunetz CAMPUS lädt zu einem gemeinsamen Abend mit Podiumsdiskussion ein. In diesem Rahmen findet die Preisverleihung des Campus Masters Wettbewerbs 2023statt.

An dem Gespräch beteiligen sich Franziska Käuferle (Franziska Käuferle Architektur und Gruppe 030), Katharina Lux (baunetz CAMPUS), Sorana Radulescu (baunetz CAMPUS), Andrea Rausch (Architektenkammer Berlin) und Florian Summa (SUMMACUMFEMMER) sowie die Preisträger*innen der Campus Masters 2023.

Weitere Informationen, Anmeldung

Zeit:
19. Februar 2024, 18 Uhr

Ort:
Architektenkammer Berlin – Alwin Brandes Saal, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

 

Werkzeugkasten für Architekturbüros in Krisenzeiten

Die Gründe, warum Architekturbüros in wirtschaftliche Schieflage geraten können, sind vielfältig: Auftragsflaute und Projektpausen aufgrund des konjunkturellen Abschwungs, einbrechender Wohnungsbau, Krise am Bau, nicht zahlende Bauherren, Unterauslastung im Büro, disruptive Marktveränderungen, Management-Fehleinschätzungen etc. Aber auch in Nicht-Krisenzeiten können gewerbliche und freischaffende Architekten in existenzielle Gefährdungslagen geraten.

Unsicherheit und Angst vor Verschuldung oder Insolvenz werden dann ständige Begleiter. Ganz vermeiden lassen sich Unternehmenskrisen nicht.

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Internationaler Konzeptwettbewerb für das ICC: Senat beauftragt die Berliner Immobilienmanagement GmbH mit Durchführung des Verfahrens

Bildnachweis: Müller Simon Architekten

Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) wird mit der Durchführung des Konzeptverfahrens für die künftige Nutzung des Internationalen Congress Centrums (ICC) beauftragt. Das hat der Senat in seiner Sitzung am 26. September 2023 auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, beschlossen. Sobald die im nächsten Schritt notwendige Zustimmung im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses erfolgt ist, kann mit den vorbereitenden Maßnahmen durch die BIM im Herbst dieses Jahres begonnen werden.

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Einladung der Initiative „Generalshotel retten!“ zur Podiumsdiskussion: „9 Tage vor dem Abrisstermin: Moratorium für das Generalshotel jetzt!“ am Dienstag, den 05.09.2023, 19 Uhr im Konferenzraum des DDR Museums in Berlin Mitte

Theresa Keilhacker und Sarah Damus, Mitglied des Landtags Brandenburg, informieren sich Vorort in der Generalsvilla Bildnachweis: Martin Maleschka

Mit einem dringenden Appell der Architektenkammer Berlin und der Brandenburgischen Architektenkammer für den Erhalt des Generalshotels auf dem Gelände des BER meldeten sich die Präsidenten der beiden Kammern, Theresa Keilhacker und Andreas Rieger im Januar 2023 bei der BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) zu Wort und forderten, den Abriss noch einmal zu überdenken und dem besonderen zeitgeschichtlichen Zeugnis aus den 40ern noch eine Chance zu geben.

„Das Bauwerk ist seit 1996 ein in die brandenburgische Landesdenkmalliste eingetragenes Denkmal. Seit dem Planfeststellungsbeschluss im Jahre 2004, bei dem unter anderem der Abriss des Baudenkmals beschlossen wurde, sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen und die Gesellschaft befindet sich seitdem in einem paradigmenwechselartigen Wandel. (…) Ein Abriss wäre sowohl im Hinblick auf den Erhalt baukultureller Werte als auch im Hinblick auf Klimaschutzaspekte sehr kritisch zu bewerten. (…) Aus diesem Grund wollen wir um den Erhalt dieses einzigartigen Gebäudes werben, das – wie kaum ein anderes – ein einzigartiges Stück der Flughafengeschichte von Berlin-Brandenburg sowie der deutschen Nachkriegsgeschichte widerspiegelt. Als herausragendes architektonisches Zeitdokument befindet es sich in einem bemerkenswert guten Zustand.“

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Bauwende_konkret Workshopreihe 2023 startet wieder an der Architektenkammer Berlin

Massivholzhäuser Neuruppin, Praeger Richter Architekten © Paul Zöll
Bauwende_konkret

Termin

13 Termine: ab 30. August 2023, mittwochs, 16.00 bis 19.30 Uhr
Unterrichtseinheiten: 52

Ort

Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

Zielgruppe

Die Workshop-Reihe richtet sich an Mitglieder der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und des Ingenieurwesens zusammen mit ihren Auftraggebenden sowie Absolventinnen und Absolventen mit Grundwissen (mind. 6 Monate Büro- bzw. Verwaltungserfahrung).

Lernziel

Die Workshop-Reihe vermittelt wichtige BNB-/DGNB-Nachhaltigkeits-Prinzipien am konkret angewendeten Projekt, mit oder ohne angestrebte Zertifizierung (Ökobilanzierung, kreislaufgerechtes Bauen mit nachwachsenden Baustoffen, Re-Cycle, Re-Pair, Re-Use). Die Teilnehmenden wissen im Anschluss, wie sie Klima- und Ressourcenschutzplanung bereits in frühen Leistungsphasen der HOAI implementieren und unterschiedliche Fachdisziplinen im integralen Planungsprozess von Anfang an integrieren können.

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Tag der Architektur am 24. und 25. Juni 2023 in der Hauptstadt

Am 14. Juni 2023 wird der Tag der Architektur Berlin mit einer Auftakt-Veranstaltung im Flughafen Tempelhoffeierlich eröffnet.

Vor der Veranstaltung findet eine Führung zum Kopfbau West des Tempelhofer Flughafens – Tower THF statt. 125 Führungen durch neue Projekte der Architektur, Landschaftsplanung, Innenarchitektur und Stadtplanung sowie 31 offene Büros laden ein, berlinweit und ohne Eintritt Architektur und Baukultur zu erleben. Programm online unter www.ak-berlin.de/tda

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30.03.2023, 18 Uhr: Denkmal Schule – Schulbauten eine Zukunft geben

Denkmalgeschützte Schulbauten in Berlin verfallen durch mangelnde Instandhaltung, besonders im Bezirk Mitte. Dabei werden in einer wachsenden Stadt wie Berlin Schulplätze und Unterrichtsräume dringend benötigt. Der Verein zur Förderung der Denkmalpflege Denk mal an Berlin e.V. stellt mit der Ernst-Reuter Schule und dem ehemaligen Oberstufenzentrum Wedding prominente Beispiele in Mitte vor, die denkmalgeschützt sind und diskutiert mit Fachleuten aus Wissenschaft und Politik über nachhaltige Lösungen. Auf dem Podium wird auch Theresa Keilhacker, Präsidentin der Architektenkammer Berlin vertreten sein. In der Reihe des KulturerbeNetz.Berlin und in Zusammenarbeit mit XBerg-Klimaneutral e.V. möchten der Verein mit der Veranstaltung Impulse geben für den Erhalt und die energetische Sanierung dieser Ikonen der Berliner Nachkriegsmoderne. Dafür wurden u.a. auch erfahrene Bezirkspolitiker*innen wie Torsten Kühne (CDU) und Maja Lasic (SPD, inzwischen MdA) eingeladen.

18 Uhr
Ort: Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht Str. 11, 10178 Berlin
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 22. März 2023 möglich unter 030 45 08 77-17 oder mail/ at /denk-mal-an-berlin.de
weitere Informationen zum Programm

Offener Brief Bauakademie: Breites Bündnis ermutigt zu einem offenen Wettbewerb im Sinne der Ergebnisse des Think-Tanks

Anerkennungspreis beim Nachwuchsarchitekt*innenwettbewerb 2009: MIOM, Paul Kranz und Stephan Cornelius

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Geywitz,

wir, die Unterzeichner*innen dieses offenen Briefes, nehmen die aktuelle Debatte um die Neuerrichtung der Bauakademie in Berlin zum Anlass, die Ergebnisse des Think-Tank Bauakademie ausdrücklich zu unterstützen. Auf die Einladung der Bundesstiftung Bauakademie hin waren Expert*innen zusammengekommen, um einen Wettbewerb mit einem moderierten Abwägungsprozess für diesen besonderen Ort zwischen Auswärtigem Amt und Friedrichswerderscher Kirche im Zentrum Berlins vorzubereiten.

In der Satzung der Bundesstiftung Bauakademie heißt es: „Die Stiftung soll als zentrale Dialogplattform auf nationaler Ebene mit internationaler Ausstrahlung den gesamten Bereich des Bauens mit seiner gesellschaftlich durchdringenden Wirkung darstellen und als ein Ort der Reflexion, Produktion und Präsentation ein Abbild der Vielfalt und Visionen des Bauwesens, der Stadtentwicklung, des Wohnens und der Baukultur geben.“

In diesem Sinne sollte das Gebäude ein Demonstrationsprojekt für Nachhaltigkeit und Zukunftsorientiertheit in Bauwesen und Stadtentwicklung werden, an die Innovationskraft Schinkels anknüpfen und auf Schinkels Fundamenten ein Gebäude (wieder-)errichten, das innovativ nach Lösungen in Zeiten der Klima- und Ressourcenkrise sucht.

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WBM schafft Fakten – Abriss am Jugendzentrum Moabit

Ungeachtet von andauernden Gesprächen über eine nachhaltige Transformation des Jugendzentrums in der Rathenower Straße 15-18 in Moabit, hat die landeseigene WBM in der letzten Woche mit den Abrissarbeiten am ehemaligen Kinderwohnheim begonnen. Zwischen 1974-1978 wurde dieses nach Plänen von Dietmar Grötzebach, Gerd Neumann und Günther Plessow im Stil des Brutalismus erbaut und 2019 vom Deutschen Architekturmuseum in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung auf die Liste der bedrohten #SOSBrutalism Bauten gesetzt. „Besonders erhaltenswerte Bausubstanz und ein bedeutendes Stück Kulturelles Erbe und auch Kiez wird unwiederbringlich zerstört, statt Klimaschutz, Baukultur und lokale Bedarfe zusammenzudenken und den Ort behutsam weiterentwickeln“, meint Andreas Barz vom KulturerbeNetz.Berlin, auf dessen „Roter Liste“ der bedrohten Kulturdenkmäler das Jugendzentrum zu finden ist.

An diesem konkreten Fall zeigt sich ein Grundsätzliches Problem bei der Umsetzung der sozial-ökologischen Bauwende in Berlin, meint die Initiative WEM GEHÖRT BERLIN. Sowohl auf Senats- wie auch auf Bezirksebene fällt unter den Regierungsparteien insbesondere die SPD immer wieder durch eine Blockadehaltung beziehungsweise Bastapolitik auf, wenn es um nachhaltige Lösungsansätze geht.

„Mit dem Abriss wird nicht nur Baukultur zerstört und ‚graue Energie‘ vernichtet, sondern auch eine im B-Plan festgesetzte städtische Gemeinbedarfsfläche für die Jugendnutzung unwiederbringlich vernichtet“,

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