ABRISS STOP! DEMO & KUNDGEBUNG, LONG LIVE URANIA 4-10 – Samstag 23.03. um 15 Uhr

DEMO & KUNDGEBUNG
Samstag 23.03. um 15 Uhr
Ort: An der Urania 4-10, 10787 Berlin

 

Umbau vor Abriss! 
Berlin wird seine Klimaziele nicht erreichen, wenn die durch den Bausektor entstehenden Emissionen nicht drastisch minimiert werden und weiterhin auf Abriss und Neubau statt auf Bestandserhalt gesetzt wird. 

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Save the date: Tagung „Die Neue Energie der Nachkriegsmoderne“ am 4.-6. April 2024

Das Praxisforum von für Expert*innen aus Architektur, Denkmalpflege, Bautechnik und Wissenschaft, für Bauherr*innen, Nutzer- und Bewohner*innen, Interessierte und Hausverwaltungen diskutiert aktuelle Konzepte für Sanierungen im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und Energieeffizienz, neue Lösungen für Energieversorgung und klimataugliche Gartengestaltung in Siedlungen und Gebäuden der Berliner Nachkriegsmoderne. An der Diskussion beteiligt sich auch Theresa Keilhacker, Architektin und Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

Eine Zusammenarbeit von interbau e.V., KulturerbeNetz.Berlin, Studentendorf Schlachtensee eG, Corbusierhaus e.V., Stalinbauten e.V., Schaustelle Nachkriegsmoderne, Xberg klimaneutral e.V. und Henselmann-Stiftung, mit Unterstützung durch das Landesdenkmalamt Berlin.

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Ein Moratorium für die Alte Münze – jetzt!

Öffentlicher Brief

Moratorium für die Alte Münze – jetzt!

 

Die Alte Münze, landeseigene Liegenschaft und Ort für Kunst und Kultur, droht mitsamt Steuergeldern in Millionenhöhe in einer intransparenten Entscheidung und unter Umgehung öffentlicher Kontrolle an eine private GmbH vergeben zu werden. Wir fordern ein Moratorium aller Vertragsverhandlungen, bis ein transparenter und öffentlicher Prozess für die Vergabe etabliert ist.

Kunst und Kultur brauchen Raum für Produktion und Präsentation – das hat die Berliner Politik 2011 erkannt.

In zentraler Spreelage, gegenüber dem Roten Rathaus stehen 15.500 Quadratmeter Gebäudefläche bereit, die dem Land Berlin gehören und seit 2018 per Abgeordnetenhausbeschluss zur kulturellen Nutzung vorgesehen sind: Die ehemalige Münzprägeanstalt in Berlin Mitte – Alte Münze. Sie soll transparent, wirtschaftlich und partizipativ zum Kulturstandort entwickelt werden.

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Vorträge zur Geschichte der Karl-Marx-Allee, Prof. Dr. Simone Hain: „Städtebau im Zickzack-Kurs“ am 12. Februar 2024, 18:30 Uhr

Im Rahmen der Vortragsreihe „Denkmal – und Welterbe?“ von Oktober 2023 – März 2024 jeden 2. Montag im Monat um 18:30 Uhr im Café Sibylle, findet am 12. Februar 2024, 18:30 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr. Simone Hain: „Städtebau im Zickzack-Kurs“ statt. Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.STALINBAUTEN.de

Rettet das SEZ: Petition unterschreiben!

Bildnachweis: Wikimedia, bearbeitet AfA – Aktiv für Architektur

Das “Sport- und Erholungszentrum (SEZ)” an der Landsberger Allee soll nach Plänen des Schwarz-Roten Senats abgerissen werden. Das 1981 fertiggestellte Prestigeprojekt galt zeitweise als das größte Sport-und Erholungszentrum weltweit. Mit dem Abriss soll, nach dem Palast der Republik, ein weiteres Schlüsselwerk der DDR-Architektur verschwinden. Beteiligte Planer unter Leitung von Erhardt Gißke waren u.a. Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt. Maßgeblich zum Entwurf hatte Günter Reiß beitragen, der zu diesem Zeitpunkt als Architekt im Westen bei Hochtief arbeitete. Er war aber in der DDR ausgebildet worden und flüchtete 1972 nach West-Berlin.

Dieses denkmalwürdige Kulturerbe nach jahrzehntelangem Stillstand einfach abzureißen, ist baukulturell, aber auch ökologisch und sozial gesehen ein Frevel. Wir brauchen in einer wachsenden Stadt wie Berlin auch eine mitwachsende öffentliche Infrastruktur. Eine energieeffiziente Ertüchtigung und bauliche Ergänzung dieses besonderen Ortes wäre sinnvoll.

Unterschreibt die Petition:
Rettet das SEZ

Einladung: UMDENKEN STATT ABREIßEN / Round Table Talk in der AdK am 14.1.2024, 16 Uhr

Umdenken statt Abreißen 
Round Table Talk
Sonntag, 14.01.2023
16:00 – Reparier-Bar in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10

 

An der Urania 4-10 soll eine Ikone der West-Berliner Architektur abgerissen werden. Das 1964-67 von Werner Düttmann erbaute Hochhaus befindet sich im Besitz der Stadt Berlin und zählt nicht zuletzt wegen seiner tektonischen Klarheit und architektonischen Qualität zum baukulturellen Erbe der Stadt. Angesichts dramatischer klimatischer Verhältnisse ist die Entscheidung des Senats, das strukturell funktionale Stahlbetonhochhaus abzureißen, nicht mehr zeitgemäß. Die Initiative an.ders Urania setzt sich für den Erhalt des Hochhauses ein und hat eine Petition gestartet, die einen sofortigen Stopp der Abrisspläne fordert. 

 

Beim Round-table werden die die Verantwortungsträger*innen, sowie Expert*innen eingeladen, Klarheit und Transparenz in die diffuse Debatte um ein bedeutendes Berliner Bauwerk und seine Zukunft zu bringen. Es diskutieren: Martin Hofmann (unabhängiger Schadstoffgutachter), Theresa Keilhacker (Architektenkammer Berlin), Andrea Klinge (Architektin), Initiative an.ders Urania. Weitere Gäste angefragt. Moderation: Matthias Noell.

Illumination: Einladung zum Festakt am 15. Dezember 2023, 16:30 Uhr

Bildnachweis: Achim Bahr

Anlässlich der Illumination bereitet der Verein STALINBAUTEN e.V. zur Würdigung dieses schönen Beispiels bürgerschaftlichen Engagements einen Festakt am Haus Frankfurter Allee 13-15 (hier: Google Maps) mit kurzen Ansprachen und Live-Musik vor. Zugesagt haben bislang Vertreter des Landesdenkmalamts, der Unteren Denkmalschutzbehörde und des Kulturerbenetz Berlin, weitere sind angefragt.

Wir möchten Sie sehr herzlich einladen, dieses Ereignis mit uns zu feiern am:

Freitag, 15. Dezember 2023, 16:30 Uhr

Weitere Einzelheiten sind auf unseren Internetseiten zu finden oder dem Anhang zu entnehmen, für Rückfragen und Auskünfte stehen wir natürlich stets gern zur Verfügung!

Herzlich grüßend
Achim Bahr

PS: Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung auch über Ihre Verteiler verbreiten könnten – vielen Dank!

— ——————-STALINBAUTEN e.V. Frankfurter Allee 510247 Berlin Postfach 670211 10207 Berlin  030. 81032413 0160.91844921  www.STALINBAUTEN.de

Internationaler Konzeptwettbewerb für das ICC: Senat beauftragt die Berliner Immobilienmanagement GmbH mit Durchführung des Verfahrens

Bildnachweis: Müller Simon Architekten

Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) wird mit der Durchführung des Konzeptverfahrens für die künftige Nutzung des Internationalen Congress Centrums (ICC) beauftragt. Das hat der Senat in seiner Sitzung am 26. September 2023 auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, beschlossen. Sobald die im nächsten Schritt notwendige Zustimmung im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses erfolgt ist, kann mit den vorbereitenden Maßnahmen durch die BIM im Herbst dieses Jahres begonnen werden.

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Einladung der Initiative „Generalshotel retten!“ zur Podiumsdiskussion: „9 Tage vor dem Abrisstermin: Moratorium für das Generalshotel jetzt!“ am Dienstag, den 05.09.2023, 19 Uhr im Konferenzraum des DDR Museums in Berlin Mitte

Theresa Keilhacker und Sarah Damus, Mitglied des Landtags Brandenburg, informieren sich Vorort in der Generalsvilla Bildnachweis: Martin Maleschka

Mit einem dringenden Appell der Architektenkammer Berlin und der Brandenburgischen Architektenkammer für den Erhalt des Generalshotels auf dem Gelände des BER meldeten sich die Präsidenten der beiden Kammern, Theresa Keilhacker und Andreas Rieger im Januar 2023 bei der BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) zu Wort und forderten, den Abriss noch einmal zu überdenken und dem besonderen zeitgeschichtlichen Zeugnis aus den 40ern noch eine Chance zu geben.

„Das Bauwerk ist seit 1996 ein in die brandenburgische Landesdenkmalliste eingetragenes Denkmal. Seit dem Planfeststellungsbeschluss im Jahre 2004, bei dem unter anderem der Abriss des Baudenkmals beschlossen wurde, sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen und die Gesellschaft befindet sich seitdem in einem paradigmenwechselartigen Wandel. (…) Ein Abriss wäre sowohl im Hinblick auf den Erhalt baukultureller Werte als auch im Hinblick auf Klimaschutzaspekte sehr kritisch zu bewerten. (…) Aus diesem Grund wollen wir um den Erhalt dieses einzigartigen Gebäudes werben, das – wie kaum ein anderes – ein einzigartiges Stück der Flughafengeschichte von Berlin-Brandenburg sowie der deutschen Nachkriegsgeschichte widerspiegelt. Als herausragendes architektonisches Zeitdokument befindet es sich in einem bemerkenswert guten Zustand.“

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