Freitag ist es soweit, der 11. Globale Klimastreik findet statt!

Diesen Freitag ist es soweit, der 11. Globale Klimastreik findet statt! Um den Herausforderungen dieser Zeit gerecht zu werden, brauchen wir weitgehende Investitionen. Daher fordern wir ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für Klimaschutz und soziale Absicherung. Damit wir unsere Forderung nächste Woche mit möglichst vielen Menschen auf die Straße tragen, braucht es auch Dich.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unserem Aufruf folgt und am kommenden Freitag, den 23.9.2022 mit uns zum großen Klimastreik geht. BUND Berlin und BUNDjugend Berlin haben für 12 Uhr einen gemeinsamen Treffpunkt am Invalidenpark (Invalidenstr. Ecke Scharnhorststr.) vereinbart, wo wir uns sammeln. Von dort aus gehen wir gemeinsam zur Demo und schließen uns dem NGO-Block mit anderen Nichtregierungsorganisationen an.

Mehr Infos zum Treffpunkt findet Ihr hier.

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Foto: © Henning Rogge/Emscherkunstweg

„Statt Abriss und Neubau stehen wir für Erhalt und Umbau des Bestandes“

Offener Brief + 19.09.2022 + Offener Brief + 19.09.2022 + Offener Brief + 19.09.2022

Von: Initiative Abriss-Moratorium
An: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Sehr geehrte Bundesministerin Klara Geywitz,

In Deutschland entstehen jedes Jahr 230 Millionen Tonnen Bau- und Abbruch- abfälle, was 55 Prozent des gesamten deutschen Abfalls ausmacht. Zudem sagt der aktuelle Emissionsbericht des Umweltbundesamtes: Deutschland ist nicht auf Kurs, seine Klimaschutzziele zu erreichen. Der Gebäudesektor hat zum zwei- ten Mal in Folge sein Emissionsminderungsziel verfehlt. Um das Sektorziel 2030 zu erreichen, ist eine jährliche Minderung von Treibhausgasemissionen um 5,5 Millionen Tonnen nötig – mehr als das Doppelte als der derzeit erreichte Wert.

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Ende des Werkstattverfahrens zum Molkenmarkt: „Wir stehen vor einem Scherbenhaufen der Planungs- und Prozesskultur“

Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt gerät nach dem überraschenden Ende des Werkstattverfahrens zum Molkenmarkt, das ohne die Kür eines Siegerentwurfs ausgegangen ist, in die Kritik. „Kreative Ideen und geistig-schöpferische Leistung wurden mit Füßen getreten. Wir stehen vor einem Scherbenhaufen der Planungs- und Prozesskultur“, sagte die Präsidentin der Berliner Architektenkammer, Theresa Keilhacker, am Donnerstag.

„Die Senatsbaudirektorin hat sich mit der Entscheidung, keinen der beiden Entwürfe aus dem Werkstattverfahren zum Sieger zu erklären, über den Auslobungstext hinweggesetzt“, so Keilhacker. Sie verweist dabei auf eine Passage in der Auslobung, in der es heißt: „Als Ergebnis des aufwendigen Qualifizierungsverfahrens soll ein konsensualer Entwurf stehen, der die genannten Herausforderungen löst und von allen Beteiligten mitgetragen wird und umgesetzt werden soll.

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Jugendzentrum Moabit von Grötzebach / Neumann / Plessow – Führung am Sonntag, den 11. September 2022, 16 Uhr

 

© KENB Rote Liste

Der Gebäudekomplex in der Rathenower Str. 15-18 in Moabit, entworfen und realisiert von Dietmar Grötzebach / Gerd Neumann / Günther Plessow zwischen 1974-1978 wurde am 28. März 2019 vom Deutschen Architekturmuseum in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung auf die Liste der bedrohten #SOSBrutalism Denkmäler gesetzt.

Das hält die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM aber nicht davon ab, Teile des ausgewogenen Ensembles mit Brücken und Streetdecks abzureißen, der 3-geschossige Langbau wird gerade für den Abriss vorbereitet. Dabei ist der B-Plan, der dem Gemeinbedarf Jugendzentrum gewidmet ist, noch nicht gesetzlich geändert worden. Abriss auf Vorrat in Zeiten von Ressourcenknappheit und enormen Baupreissteigerungen –  die Bauwende ist offenbar noch nicht bei der WBM angekommen.

Am Tag des Offenen Denkmals führt

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Fortsetzung der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen am 6. September 2022, 18:30 Uhr

Thema: „Aufstocken und Entsiegeln – wie städtische Potentialräume kreativ nutzen?“

Zeit: Dienstag, 6.09.2022, 18:30 Uhr

Ort: Notkapelle / Salon des Refusés, Raum für Architektur und Kunst, In der Prenzlauer Allee 7b / Gartenhaus, 10405 Berlin

Um insbesondere zu einer Nachverdichtung von grünen Höfen und Freiflächen städtischer Siedlungen Alternativen zu bieten, bedarf es neuer Strategien wie z.B. der Aufstockung von vorhandenen Wohngebäuden, der Überbauung von Gewerbegebäuden, der Umwandlung von wenig effizienter Gewerbebebauung etc. Hier kommt für die Nachverdichtung von untergenutzten Gewerbegrundstücken, der Entwicklung von hybriden Gebäudeprototypen eine entscheidende Rolle zu; eine Initiative für die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum mit integriertem Gewerbe, Ateliers, sozialen Einrichtungen und Gärten. Zu diesem Thema gibt es zwar eine Vielzahl von Studien, allerdings wurden diese Potenziale nicht hinreichend durch konkrete Projekte in die Tat umgesetzt. Hier wäre es wichtig, Handlungsspielräume mittels konkreter Pilotprojekte auszuloten.

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Fortsetzung der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen am 30. August 2022, 18:30 Uhr

Thema: „Ergänzendes Bauen – wie führt Bürger*innenbeteiligung zum Erfolg?“

Zeit: Dienstag, 30.08.2022, 18:30 Uhr

Ort: Notkapelle / Salon des Refusés, Raum für Architektur und Kunst, In der Prenzlauer Allee 7b / Gartenhaus, 10405 Berlin

 

Vorhaben des ergänzenden Bauens mit B-Plan oder nach § 34 BauGB, sowie mit Partizipation der Anwohnenden werden mit folgenden Diskussionsteilnehmenden diskutiert:

  • Julia Dimitroff, Initiative „Grüner Kiez Pankow“
  • Kevin Hönicke, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirk Lichtenberg (SPD)
  • Julian Schwarze, Mitglied im Abgeordnetenhaus, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
  • Matthias Javernick, HOWOGE, Leiter Development

Moderation: Georg Balzer, Stadtplaner (AfA)

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Auftakt zur Gesprächsreihe „StadtWertSchätzen 2022“ am 23. August 2022

Unsere Gesprächsreihe „StadtWertSchätzen“ 2022 beginnt wieder nach einer Corona-bedingten Pause mit dem Zitat von Shermin Langhoff, der Künstlerischen Leiterin des Maxim Gorki Theater: „Berlin muss ein Möglichkeitsraum bleiben.“

Die Gesprächsreihe „StadtWertSchätzen“, initiiert und konzipiert vom interdisziplinären Planer*innen-Netzwerk „AfA- Aktiv für Architektur“, findet seit 2012 in wechselnden Räumen als jährlich stattfindende Podiumsdiskussionen statt. In Gesprächsrunden, die üblicherweise nach der Sommerpause stattfinden, sind stadtentwicklungsrelevante Themen mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Architektur und Stadtentwicklung an spannenden Orten diskutiert worden.

Unterstützt wird das Netzwerk AfA dabei u.a. vom „Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V.“, der Plattform Nachwuchsarchitekt*innen, sowie wechselnden weiteren Partner*innen.

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Online-Fachdialog „Zirkuläres Bauen am Beispiel ressourcenschonender Beton“ am 25. August 2022 – Einladung und Save the Date

Der Bausektor gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren in Deutschland und setzt jährlich über 500 Mio. t an mineralischen Baurohstoffen ein. Die Sicherung der Materialkreisläufe ist ein zentraler Baustein, um die Ziele zur Steigerung der Ressourceneffizienz beim #nachhaltigen #Planen und #Bauen zu erreichen. Der Fachdialog soll einen Überblick über den aktuell Stand bei Verfahrenstechnik, Materialien und Richtlinien in der Betonverwertung bieten.

Ab Januar 2023 neues Programm mit dem Titel „Klimafreundliches Bauen“: Graue Energie und Lebenszykluskosten sollen dabei größere Rolle spielen

Wertvolle Graue Energie steckt in vielen Bestandsbauten, die trotzdem oft von Abrissplänen spekulativ agierender Eigentümer betroffen sind. Hier: Ehemaliges Schwesternwohnheim in der Habersaathstraße 40-48 in Berlin Mitte

Im Neubau sollen bald „Graue Energie“ und Lebenszykluskosten  mehr Gewicht bekommen. Nach den ersten beiden Schritten der Integration in die Förderung unter Einbeziehung des Qualitätssiegel Nachhaltiges Bauen, die bereits erfolgt sind, soll als dritter und finaler Schritt ab Januar 2023 ein neues Programm mit dem Titel „Klimafreundliches Bauen“ kommen. „Dieses Programm entwickelt das Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen weiter und wird insbesondere die Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus der Gebäude noch stärker in den Fokus stellen“, so das Wirtschafts- und Klimaministerium (BMWK) und das Bauministerium.

Voraussichtlich wird es eine Fortsetzung der Förderung der seriellen Sanierung geben. 500 Millionen soll es in einem Sofortprogramm für die Sanierung von Sportstätten geben, so Klara Geywitz.

Wahrscheinlich wird es auch bald ein Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung (KWP) geben, „die genaue Ausgestaltung der Bundesregelung  ist derzeit noch offen.“

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Barrierefrei-Umbau wird wieder von der KfW gefördert

Die Förderbank KfW hat seit 29. Juni 2022 wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Reduzierung von #Barrieren im Angebot.
Werden diese Maßnahmen außerdem mit einer energetischen Sanierung verbunden, kann zusätzlich Geld gespart werden.
Hier geht’s zum Beratungsangebot der Architektenkammer Berlin in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.