Zweite Stufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude tritt am 1. Juli in Kraft

Nun auch Zuschussvariante für Büro-, Gewerbe- und Verwaltungsgebäude möglich. Energetische Maßnahmen bei der Sanierung und dem Neubau von Nichtwohngebäuden werden vom Bund künftig mit bis zu 50 Prozent Förderung finanziell unterstützt. Möglich wird dies durch die zweite Stufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die am 1. Juli 2021 in Kraft tritt. Sie erhöht die Fördersätze für Gesamtsanierungen und ist künftig auch als reiner Investitionszuschuss abrufbar. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Die BEG unterstützt Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Kommunen mit Fördergeldern für Dämmmaßnahmen, Fenstertausch, energieeffiziente Beleuchtungssysteme, Lüftungsanlagen sowie neue Heizungen in Büro-, Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden. Die erste Stufe war bereits im Januar in Kraft getreten und umfasst die Zuschussförderung von Einzelmaßnahmen. Mit der BEG erhöht der Bund die Förderung für Nichtwohngebäude und gleicht sie an die für Wohngebäude an.

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Summertalk-Workshops mit den Mitgliedern der Vertreterversammlung, Architektenkammer Berlin

Für die 2. Sitzung der Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin am 2. September 2021 ist geplant, gemeinsam mit Euch die berufspolitischen Ziele für die 11. Amtsperiode zu diskutieren und festzulegen.  Der Vorstand hat sich in einer Klausur dazu im Vorfeld Gedanken gemacht und schlägt Schwerpunktthemen für die kommende Amtsperiode vor, die wir gern mit Euch schon vor der kommenden Sitzung ausarbeiten möchten. Sprecht dazu einfach Eure Vertreter*innen in der Architektenkammer Berlin an!

Folgende Workshops sind geplant und wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch zu Euren Schwerpunktthemen an der Diskussion beteiligen und Euer Wissen, Eure Erfahrungen und Eure Impulse mit einbringen könntet.

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Abriss muss erschwert werden!

Der Tagesspiegel Checkpoint vom 1. Juli 2021 berichtet von einem traurigen Abrissrekord in Berlin: „Mit dem Neubau läuft’s ja nicht so doll in Berlin, dafür sind wir beim Gegenteil spitze: Allein im ersten Halbjahr 2021 wurde der Abriss von 801 Wohngebäuden genehmigt (bei 1.275 Anträgen) – das sind mehr als in den drei Jahren davor zusammen. Ganz vorne liegt Steglitz-Zehlendorf: Der Bezirk räumt allein gut die Hälfte ab (408) – offenbar nach dem Motto: Wo eine Villa ist, ist auch Weg. Dazu der Blick in den Regierungsvertrag (S.19): „Die Koalition wird das Gesetz (…) in Bezug auf Abriss (…) überarbeiten.“

Theresa Keilhacker warb deshalb schon in der Anhörung der Architektenkammer Berlin zur Novellierung BauO Berlin im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen am 16.6.2021 dafür, dass Besonders erhaltenswerte Bausubstanz

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Bundesregierung beschließt bundesweit gültige Regeln zum Recycling von Baustoffen

Kreislaufwirtschaft

Ersatzbaustoffe sollen künftig für Bauherrn attraktiver werden. So kommen weniger Primärbaustoffe zum Einsatz und natürliche Ressourcen werden geschont. Mit der heute beschlossenen Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz macht das Bundeskabinett erstmals deutschlandweit gültige Vorgaben für den Einsatz mineralischer Abfälle wie Bauschutt, Schlacken oder Gleisschotter. Darüber hinaus gelten auch für die Beseitigung von darin enthaltenen Schadstoffen künftig deutschlandweit die gleichen Regeln. Zum Schutz des Bodens und der Natur schafft die Mantelverordnung einheitliche Regeln zur Verfüllung von obertägigen Abgrabungen, wie z.B. einstigen Kies- und Sandgruben.

„Mit dieser Verordnung wird die Bauwirtschaft immer mehr zur Kreislaufwirtschaft. Bau- und Abbruchabfälle sind der größte Abfallstrom in Deutschland. Zugleich steckt in mineralischen Bauabfällen ein enormes Recycling-Potenzial. Die Bauaktivität steigt von Jahr zu Jahr. Angesichts des aktuellen Materialmangels auf dem Bau kommt Ersatzbaustoffen also eine besondere Bedeutung zu. Werden Ersatzbaustoffe beim Neubau von Straßen, beim Dämmen und im Hochbau eingesetzt, sparen wir große Mengen Primärbaustoffe und schonen natürliche Ressourcen. Denn je mehr Baustoffe wir recyceln, desto weniger Flächen müssen für die Rohstoffgewinnung erschlossen werden. Für das Recycling von Baustoffen und die Beseitigung von Schadstoffen gelten künftig bundesweit einheitliche Regeln.

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Alarm am Wettbewerbsmarkt: Warum die Teilnahme im Corona-Jahr zurückging

Jury Plattform Nachwuchswettbewerb „Stadt – Wandel – Stadt der Ideen“ (2018)

Alarm am Wettbewerbsmarkt: Noch nie seit Erscheinen der Ausschreibungsstatistik von competitionline war die Zahl der Wettbewerbe so niedrig. Die Entwicklungen beschreibt Chefredakteur Nikolai Blank in diesem Gastbeitrag.

Das Geld ist da, der Handlungsdruck ist da, die Zahl der Ausschreibungen von Planungsleistung wächst trotz Corona. Und trotzdem: Für wettbewerbsorientierte Büros brachte das Pandemie-Jahr einen herben Einschnitt. Mit 392 Wettbewerben in 2020 gegenüber 474 im Vorjahr sank ihre Zahl um 17 Prozent. Ihr Anteil bei den architekturrelevanten Ausschreibungen fiel auf 8,75 Prozent. Erstmals seit Erscheinen des Monitors

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„Fünfzig Prunkräume“ statt Badevergnügen? Ein Lesetip

Niklas Maak schreibt am 3. April 2021 in der FAZ zum BADEN AM BERLINER STADTSCHLOSS: „Auf der Museumsinsel krachen die Narrative aufeinander wie Fahrzeuge bei einer Frontalkollision. Parzingers robuster Hinweis, Leute, die baden wollen, mögen sich bitte von seiner Insel fernhalten, sie könnten ja dafür an die Seen fahren oder gern auch in ihren Kiezen bleiben, ist deutlich. Wie museal darf eine Museumsinsel sein, wer darf sie wie besiedeln? Der Initiator des Schlossneubaus, Wilhelm von Boddien, hat dazu vor einem Jahr auf TV Berlin ein Interview gegeben, in dem er das von Parzinger so energisch gegen jede Unterbadung verteidigte Humboldt Forum zwar freundlich lobt, aber auch schon mit dem Gedanken an ganz andere Nachnutzungen spielt: Die Rekonstruktion des Schlosses sei „so gestaltet, dass

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1 Million klimaneutrale Sanierungen, 1 Million Sanierungsfahrpläne und 100 Tage für Weichenstellungen

Sanierungsstau und Leerstand bei der Öffentlichen Hand – Jugendzentrum Rathenower Str. 16 in Berlin-Moabit, Thomas Ernst Fotografie

Was die nächste Bundesregierung im Gebäudebereich erreichen muss: 1 Million klimaneutrale Sanierungen, 1 Million Sanierungsfahrpläne, 100 Prozent Transparenz, 100 Tage für Weichenstellungen

Die kommenden fünf bis zehn Jahre sind entscheidend, um die Erwärmung des Weltklimas zu stoppen. Alle politischen und individuellen Entscheidungen müssen darauf abzielen, einen Pfad von 1,5 bis 2 Grad Plus einzuhalten. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich diesem Ziel nicht nur verpflichtet, als leistungsfähige Industrie- und Wissensgesellschaft im europäischen Verbund steht sie in besonderer Verantwortung, hierbei Vorbildfunktion einzunehmen. Die Ratifizierung des Pariser Abkommens zum Klimaschutz liegt bereits mehr als vier Jahre zurück – vier Jahre, in denen Deutschland seiner Verpflichtung zur Erreichung der Ziele bis 2050 nicht nachkam. Werden die europäischen Klimaziele mit Zielpunkt 2030, wie zu erwarten, noch einmal deutlich nachgeschärft, drohen dem Land Strafzahlungen wegen Unterlassung. Der Gebäudesektor verursacht rund 40 Prozent der CO2-Emissionen. Ohne starke politische Maßnahmen wird es nicht gehen!

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Offener Brief zur Garnisonkirche Potsdam: Keine Kirchturmhaube – Priorität für einen Lernort!

In einem offenen Brief sprechen sich knapp hundert internationale Vertreter*innen aus Wissenschaft, Architektur (u.a. Theresa Keilhacker), Kirchen, Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft dafür aus, bei dem Wiederaufbau des Kirchturms der Garnisonkirche Potsdam auf den Nachbau der umstrittenen Turmhaube zu verzichten, da diese für einen problematischen Nationalprotestantismus steht.
Sie kritisieren die falsche Prioritätensetzung der Projektbetreiber, welche die Frage des Lernorts vernachlässigt haben. Während eine komplette Originalrekonstruktion des Kirchturms für 45 Mio. €  erfolgen soll, fehlt es für den angekündigten Lernort an allem: An einem Konzept, an Ausstellungsfläche, an Personal, an Geld.

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AfA unterstützt den gemeinsamen Aufruf, den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick zu nehmen

Den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick zu nehmen stellt eine Schlüsselfrage für den Klimaschutz dar. Deshalb unterstützt unser Netzwerk AfA – Aktiv für Architektur, zusammen mit Initiator*innen wie der Deutschen Umwelthilfe, Bauwende e.V., NABU und anderen, den Gemeinsamen Aufruf „Den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick nehmen.

Gesprächsreihe StadtWertSchätzen 2021 beginnt mit Frauen im Fokus am 2. Juni 2021, 19 Uhr

Wer sind die vielen erfolgreichen Protagonistinnen, die deutschlandweit tätig sind und unsere Städte, Häuser‚ Landschaften und Freiräume gestalten? Das interdisziplinäre Netzwerk AfA – Aktiv für Architektur macht sieben Frauen aus drei Fachbereichen im Gespräch sichtbar und zeigt auf, wer dahinter steckt. Abseits von einer voluminösen Werkschau wird deutlich werden, wie Frauen in den Fachbereichen denken,

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