IBM hat ihre alljährliche Technologieprognosen veröffentlicht. Dieses Jahr behandelt der Konzern in seinen „5 in 5“ die kommenden Trends im Bildungswesen, dem Einzelhandel, dem Gesundheitswesen, der Sicherheit und der Stadtverwaltung. Die Stadt der Zukunft soll sich deutlich besser an den Menschen anpassen
Planen und Bauen
Innendämmung – Möglichkeiten und Grenzen
Bei der energetischen Sanierung von historischen Gebäuden kommt eine Dämmung von außen oftmals wegen der erhaltenswerten Fassadengestaltung nicht in Frage.
In diesen Fällen können die Wärmeverluste der Außenwände nur durch eine Innendämmung reduziert werden. Bauphysikalisch stellt dies einen tiefgehenden Eingriff in den Temperaturverlauf und den Feuchtehaushalt innerhalb des Bauteils dar, der fachlich fundiert geplant und ausgeführt werden muss, damit es nicht zu Bauschäden kommt.
AfA-Mitglied Roland Borgwardt, Architekt und Energieberater für Baudenkmale wird in einem Vortrag beim Aktionskreis Energie e.V. die grundsätzlichen Voraussetzungen und Auswirkungen von Innendämmung darstellen, den Feuchteschutz und die Wärmebrückenproblematik erläutern und die verschiedenen Konstruktionstypen und Materialien mit ihren Vor- und Nachteilen vorstellen.
Energieeffizientes Bauen mit Holz
„Holz als nachwachsender Rohstoff bietet eine gute Möglichkeit, beim Bauen für eine positive Ökobilanz zu sorgen. In der Vergangenheit war sein Einsatz für Gebäude aufgrund der Brandschutzbestimmungen auf maximal drei Geschosse beschränkt, mittlerweile geht es auch höher hinaus. Tom Kaden vom Büro Kaden Klingbeil Architekten ist einer der Pioniere des mehrgeschossigen Bauens mit Holz in Berlin.“
Sonderbauzone (SBZ) IBA 2020
Berlin macht sich auf den Weg. Was ist passiert? Über die Jahre hat die Stadt vergessen, ihre Hausaufgaben zu machen. Kann man das so einfach behaupten? Ja, man kann.
„Mit Qualität Verdichten – wie sieht Berlin im Jahr 2030 aus?“
Unter diesem Titel diskutierten Theresa Keilhacker (freischaffende Architektin, Fachausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen an der Architektenkammer Berlin), Daniela Brahm (ExRotaprint gGmbH, Initiative Stadt Neudenken), Prof. Hildebrand Machleidt (Stadtplaner) und Ephraim Gothe (Staatsekretär für Bauen und Wohnen) unter der Moderation des Tagesspiegel-Redakteurs Ralf
Volksbegehren zum Erhalt des Tempelhofer Feldes
„Am Horizont sieht man Berlin. Der Blick scheint unbegrenzt. Das Tempelhofer Feld ist eine riesige Steppenlandschaft mitten in der Metropole Berlin. Es kostet pro Kopf nur 50 Cent im Jahr.“
Die Initiative „100 % Tempelhofer Feld“ sammelt seit kurzem Unterschriften für ihr Anliegen, die riesige Freifläche des stillgelegten Flughafens nicht zu bebauen. Dazu der Tagesspiegel, die Berliner Zeitung und DIE WELT.
Modellprojekt Dorfumbau
Bis 2030 wird die Bevölkerungszahl in Brandenburg um 30 Prozent schrumpfen. Wie werden sich die Dörfer und Gemeinden entwickeln, wenn die Infrastruktur und Versorgung auf dem Land immer dünner wird? Ideen sind gefragt.
Nachlese: „Auf dem langen Weg zur Green-E-City“
„Die regenerative Erzeugung von Strom spielt bei der Umsetzung der Energiewende eine hervorgehobene Rolle. In einigen Modellprojekten wurden bereits Plusenergiegebäude realisiert, deren solare Stromproduktion den minimierten Bedarf des Gebäudes übersteigt. Dieser Stromüberschuss könnte in einem Energieverbund zur Versorgung anderer Gebäude genutzt werden. Damit steht die grundsätzliche Frage auf der Agenda,
Leitbild „Umnutzung vor Neubau“
Der Rat für Stadtentwicklung, in dem das Netzwerk „Architekten für Architekten“ seit vielen Jahren Mitglied ist, fordert seit Monaten mehr Zeit und gründlichere Analysen zum von Bürgermeister und Kultursenator Wowereit favorisierten Standort Tempelhofer Feld und der dortigen Verkehrssituation, bevor eine Entscheidung für den Neubau einer Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in dieser Lage getroffen wird.
„Sind die Arbeitsbedingungen in der Architektur noch zeitgemäß?“, „Schließen sich Energiewende und bezahlbares Wohnen aus“ oder „Ist es harmlos, historisierend zu bauen?“