Effizienzhaus-Plus mit Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Rahmen der Bau- und Elektromobilitätsforschung in Berlin-Charlottenburg ein Einfamilienhaus errichten lassen. Das Einfamilienhaus wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) und dem Architekten Werner Sobek entwickelt. Es produziert doppelt so viel Energie wie es verbraucht. Dieser Strom soll direkt vor Ort Elektrofahrzeuge speisen. Bevor der einjährige Alltagstest durch eine vierköpfige Familie beginnt, kann das Effizienzhaus-Plus noch bis 29. Februar 2012 kostenfrei besichtigt werden, siehe Programm.

Für interessierte Kolleginnen und Kollegen hat die Architektenkammer Berlin auf Anregung des Ausschusses Nachhaltiges Planen und Bauen zwei gesonderte Führungen organisiert. Die Führungen werden durch Mitarbeiter der ZEBAU Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH fachlich begleitet. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf maximal 25 Personen beschränkt.

1. Führung: Freitag, 20. Januar 2012, 17 Uhr
2. Führung: Dienstag, 21. Februar 2012, 17 Uhr
Treffpunkt: Fasanenstraße 87 a, 10623 Berlin

Wenn Sie an einer der beiden Führungen teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte im Referat Aus- und Fortbildung per E-Mail an.

Effizienzhaus_Plus
Effizienzhaus_Plus_Programm
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Öffentliche Einwände zum Bebauungsplanentwurf I-219, der die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau des Humboldt-Forums im Bereich des Schlossareals schaffen soll

Wir bitten folgende Sachverhalte bei der weiteren Planung zu prüfen bzw. zu berücksichtigen:

In der Begründung zum Bebauungsplan wird auf S. 6 folgendes erläutert:
Da der Bebauungsplan der Wiedernutzbarmachung von Flächen dient und die Grundflächen des Sondergebietes und der Fläche für Gemeinbedarf mit insgesamt rund 24.000 m² die maximalen 70.000 m² Grundfläche nicht überschreiten sowie nach Vorprüfung nach Anlage 2 des BauGB der Bebauungsplan voraussichtlich keine erheblichen Umweltwirkungen hat, wird ein Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren nach § 13 a Abs. 1 Nr. 2 BauGB aufgestellt.

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Gated Communities – Steuern wir auf eine Zwei-Klassen-Stadt zu?

Am 24. August 2011 um 18:00 Uhr widmet sich die 3. Veranstaltung in der Reihe Diskussionen zur Stadtentwicklung Sommer 2011 im Temporären Pavillon der Plattenvereinigung dem Thema Wohnen in der Innenstadt.
Wieder in Berlin statt im Umland leben zu wollen ist ein anhaltender Trend geworden. Mit  den Projekten Paul-Lincke-Höfe, Prenzlauer Gärten, Marthashof oder Diplomatenpark zeichnet sich eine Wohnform ab, die mit Mauern, Zäunen und Doormen der Stadt jedoch den Rücken kehrt.

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Entwicklungen in der Südlichen Friedrichstadt

Zeitungs- und Galerienviertel, Kreativ-Quartier, Sanierungsgebiet, die Neue Geschäftsstelle der Architektenkammer, der Streit um die Halle des ehemaligen Blumengroßmarkts sowie um die Baufläche am Blumengroßmarkt, und jetzt kommen die Investoren.

Das Unternehmen „Land Union“ will zwischen Lindenstraße, Markgrafenstraße und Rudi-Dutschke-Straße sieben Gebäude mit insgesamt 282 Wohnungen mit einer Größe von 30 m² bis 150 m² errichten. Ein Teil davon soll vermietet, der andere Teil verkauft werden. Geplant ist ein Verkaufspreis von 3.300 Euro bis 5.000 Euro pro m². Mit den Bauarbeiten soll noch im August 2011 begonnen werden und für Mitte 2013 ist die Fertigstellung angesetzt.

Wie könnte nachhaltiges Planen und Bauen auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof aussehen?

Der Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen der Architektenkammer Berlin eröffnet am 8. August 2011 um 18:00 Uhr die Reihe Diskussionen zur Stadtentwicklung Sommer 2011 im Temporären Pavillon der Plattenvereinigung.
Zum Auftakt diskutieren zu den Möglichkeiten und Chancen der zukünftigen Gestaltung und Nutzung auf der Tempelhof Freiheit:

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Energetische Sanierung von Gebäuden

soll ab sofort steuerlich gefördert werden. Das hat der Bundestag beschlossen. Ursprünglich sollte die Förderung erst ab 2012 greifen. Der Bundesrat fordert noch einige Änderungen.

Der Bundestag hat grünes Licht für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung gegeben. Das Parlament stimmte dem von der Koalition eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden zu.

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Ideenwettbewerb für junge Planer

Die Beteiligung der Öffentlichkeit an Planungs- und Entscheidungsprozessen in der Stadtentwicklung ist von grundlegender Bedeutung. Die öffentliche Diskussion um städtebauliche Großprojekte wie Stuttgart 21 zeigt einmal mehr, dass in der Bevölkerung ein großes Bedürfnis an Mitwirkung und Mitbestimmung vorhanden ist. Es wird aber auch deutlich, dass die bisher üblichen Beteiligungsverfahren dem Wunsch nach Partizipation nicht mehr entsprechen oder verschiedene Bevölkerungskreise wie etwa Jugendliche oder Migranten mit den gängigen Angeboten nicht erreicht werden.

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Energieeffizienzplan 2011 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 8. März 2011 ihren Energieeffizienzplan vorgestellt.

Darin skizziert sie ihre Pläne zur weiteren Verringerung des Energieverbrauchs in der EU mit Schwerpunkten vor allem im Gebäudebereich und in der verarbeitenden Industrie. Auf diese Bereiche entfallen zusammen nahezu 70 % des europaweiten Primärenergieverbrauchs. Im Hinblick darauf werden in dem vorgelegten Strategiepapier umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Europa vorgeschlagen.

Bild: freedigitalfotos.net

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Leben in der Innenstadt – ein Luxus für Auserwählte?

Die Entwicklung von Berliner Stadtquartieren scheint einem wiederkehrenden Schema zu folgen: Niedrige Mieten in einem vernachlässigten Quartier bieten ein Umfeld zur Ansiedlung der Kreativszene, Kneipen und Cafés. Touristen werden aufmerksam und Investoren aktiv: Auf Wohnungssanierungen folgen Mietsteigerungen, schrittweise vollzieht sich ein Austausch von Bewohnern und Gewerbetreibenden – „Gentrifizierung“ und „Touristifizierung“ heißen diese Prozesse.

Foto: bigfoto.com

Wie verändern sie Berlins Innenstadtbezirke, und welchen Wert haben Szene und Avantgarde? Was leisten Politik und Stadtplanung? Am 9. März 2011 um 19:30 Uhr diskutieren darüber:

Ricarda Pätzold, Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin
Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg
Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins e.V.
und es moderiert:
Gerd Nowakowski, Ressortleiter Berlin/Brandenburg, Der Tagesspiegel

Urania, An der Urania 17 in 10787 Berlin. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Reihe „Stadgespräche – Berlin im Wandel“ ist eine Kooperation der Architektenkammer Berlin, Ausschuss Stadtentwicklung, mit der Urania und dem Tagesspiegel. Dieses Stadtgespräch wurde durch den Ausschuss Öffentlichkeit und urbanophil konzipiert.