Weiterentwicklung und Reaktivierung des ICC – 10 Tage im Reallabor der Berliner Festspiele

Die David Bowie Songzeile „The Sun Machine Is Coming Down“ prangt über dem Eingang des ICC – „Der exzentrische Bau des Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC) erinnert äußerlich an ein Raumschiff oder einen Ozeandampfer. Ursulina Schüler-Witte und Ralf Schüler hatten es Mitte der 1970er Jahre als radikal funktionalistisches Konferenzzentrum entworfen, das die Welt in Westberlin empfangen sollte. Bereits in der Ausschreibung war vorgesehen, dass 50 Prozent der Nutzung über das reine Kongressgeschäft hinausgehen – etwa mit Bühnen-, Show- oder Kammermusikveranstaltungen für die Berliner*innen. 1979 eröffnet, wurde das ICC mit seinen 80 Konferenzräumen mit bis zu 5.000 Sitzplätzen zu einem der meistbesuchten, meistausgezeichneten sowie größten Kongresszentren der Welt.

Als „Dialogmaschine“ lädt es dazu ein, in seinen Sälen und durch Gänge und Rolltreppen miteinander verbundenen Foyers und Terrassen

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Offener Brief zur Garnisonkirche Potsdam: Keine Kirchturmhaube – Priorität für einen Lernort!

In einem offenen Brief sprechen sich knapp hundert internationale Vertreter*innen aus Wissenschaft, Architektur (u.a. Theresa Keilhacker), Kirchen, Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft dafür aus, bei dem Wiederaufbau des Kirchturms der Garnisonkirche Potsdam auf den Nachbau der umstrittenen Turmhaube zu verzichten, da diese für einen problematischen Nationalprotestantismus steht.
Sie kritisieren die falsche Prioritätensetzung der Projektbetreiber, welche die Frage des Lernorts vernachlässigt haben. Während eine komplette Originalrekonstruktion des Kirchturms für 45 Mio. €  erfolgen soll, fehlt es für den angekündigten Lernort an allem: An einem Konzept, an Ausstellungsfläche, an Personal, an Geld.

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Kammerwahl 2021 – Nur noch bis morgen 15:00! Wählt Eure Vertreter*innen – Eure Stimme zählt!

AfA – Aktiv für Architektur

Unser agiles und interdisziplinäres Netzwerk AfA besteht aus Mitgliedern der Architektur, der Stadtplanung, der Landschafts- und der Innenarchitektur, mischt sich unabhängig und themenübergreifend ein und kooperiert mit Partner*innen innerhalb und außerhalb der Kammer.

solidarisch agil offen

 

 

Wir engagieren uns für 

 

  • Nachhaltigkeit und Klimaschutz beim Planen und Bauen
  • Baukultur durch die Mitgliedschaft im Rat für Stadtentwicklung Berlin
  • die Nachwuchsförderung bei der Plattform Nachwuchsarchitekt*innen und die Einführung der Juniormitgliedschaft
  • den Diskurs mit der Stadtgesellschaft in der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen
  • die aktive Mitwirkung in Politik und Verwaltung
  • die Initiative Architektur und Schule
  • ein kollegiales und solidarisches Miteinander
  • die klare Positionierung für einen im Wandel befindlichen Berufsstand
  • ein einfaches und sachgerechtes Baurecht
  • faire Chancen im Vergaberecht für kleine und junge Büros
  • mehr offene Wettbewerbe
  • eine schlanke Organisation der Architektenkammer
  • eine starke Präsenz der Architektenkammer im Stadt- und Kulturleben
  • die wirtschaftliche Verwendung unserer Mitgliedsbeiträge
  • die transparente und unbürokratische Umsetzung von Aus- und Fortbildungsnachweisen

 

 

hier stellen wir unser Team21 für die Kammerwahl vor:

 

Donnerstag, 24. September 2020 | um 19 Uhr | Online-Fachgespräch zu den Plänen von SIGNA am Hermannplatz

Wie nachhaltig sind die Neubaupläne der SIGNA? Ist das SIGNA-Projekt „der Heilsbringer“ für den Hermannplatz? Welche Auswirkungen hätte dieses Projekt auf die Kieze Kreuzberg und Neukölln und das angrenzende Gewerbe?

Im März 2019 wurde das Vorhaben der SIGNA für das Karstadt-Gebäude am Hermannplatz präsentiert. Dieser Plan sieht den Abriss des bestehenden Gebäudes und den Neubau einer Replik des Baus von 1927 vor, die rund dreimal so groß ist wie das bisherige Gebäude. Nach der Positionierung des Stadtentwicklungsausschusses der BVV Friedrichshain-Kreuzberg gegen den Neubau, unterschrieb nun der Senat einen Letter of Intent mit dem Investor, der dem Bezirk die Zuständigkeit entziehen soll, um u.a. den Neubau am Hermannplatz zu ermöglichen.

Susanna Kahlefeld und Katrin Schmidberger (beide Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin) diskutieren mit Fachleuten, lokalen Akteur*innen und Gewerbetreibenden.

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#forumskultur:kulturforum

imm032_2A-0Nachdem das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron den Wettbewerb für das M20, Museum des 20. Jahrhunderts, an der Potsdamer Straße zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie gewonnen hat, gab es eine kurze mediale Erregung, der eine öffentliche Schockstarre folgte.

Ziel von #forumskultur:kulturforum ist es, die öffentliche Diskussion zu Zukunft und Gestaltung dieses zentralen Ortes in Berlin anzustoßen und die Dimensionen des Siegerentwurfs für die Öffentlichkeit vor Ort anschaulich zu machen.

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„Mit Qualität Verdichten – wie sieht Berlin im Jahr 2030 aus?“

IMG_0058-DemoUnter diesem Titel diskutierten Theresa Keilhacker (freischaffende Architektin, Fachausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen an der Architektenkammer Berlin), Daniela Brahm (ExRotaprint gGmbH, Initiative Stadt Neudenken), Prof. Hildebrand Machleidt (Stadtplaner) und Ephraim Gothe (Staatsekretär für Bauen und Wohnen) unter der Moderation des Tagesspiegel-Redakteurs Ralf

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Der Rat für Stadtentwicklung (RfS) hat sich auch 2012 wieder aktiv am Planungsgeschehen beteiligt

BauakademieattrappeWir geben hier die leicht gekürzte Fassung des geschätzten RfS-Kollegen Uwe Hameyer für das AIV-FORUM wieder.

Das Berliner Planungsgeschehen sorgte auch 2012 für eine Vielzahl von kontrovers diskutierten Themen im Rat für Stadtentwicklung. Eine Auswahl:

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Rat für Stadtentwicklung Berlin unter neuem Vorsitz

Der Rat für Stadtentwicklung hat sich im Januar 2000 zusammengeschlossen, um Sach- und Fachverstand Berlins zu bündeln und öffentlich wirksam zu machen. Der Rat setzt sich aus Vertretern von wirtschaftlich und politisch unabhängigen Institutionen zusammen, die für die Stadtentwicklung Berlins und der Region arbeiten, forschen und lehren.

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Rat für Stadtentwicklung Berlin 2011 unter neuem Vorsitz

Der Rat für Stadtentwicklung (RfS) hat sich im Januar 2000 zusammengeschlossen, um Sach- und Fachverstand Berlins zu bündeln und öffentlich wirksam zu machen. Der Rat setzt sich aus Vertretern von wirtschaftlich und politisch unabhängigen Institutionen zusammen, die für die Stadtentwicklung Berlins und der Region arbeiten, forschen und lehren. Den jährlich wechselnden Vorsitz hat 2011 der AIV von den AfA übernommen.