19. Kunstmeile Baumschulenweg am 30.9.2026

Finissage: 19. Kunstmeile Baumschulenweg 

Liebe Freund*innen der Kunst,
alles Schöne hat ein Ende – aber wir feiern den Abschluss gebührend! Wir laden euch herzlich zur Finissage der diesjährigen Kunstmeile ein
Datum: 30. September 2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Ernststraße 14/16, 12437 Berlin
Bis dahin sind alle Ausstellungen offen.
Bevor die Ausstellungen schließen, wollen wir gemeinsam anstoßen, uns austauschen. Bringt gerne eure Liebsten mit!
Seid ihr dabei? Wir freuen uns auf euch!

Round Table Talk am 15.10.26, 18:30 Uhr: Nachwuchs-Wettbewerb „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“

Unter dem diesjährigen aktuellen Motto „Ideen für eine IBA 2030 und EXPO 2035 in Berlin und Brandenburg“ rief die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2026 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe aus den Schubladen und von den Wänden zu holen, die möglichst nicht älter als drei Jahre sind.

Seit 2008 wird eine Internationale Bauausstellung (IBA) in der Metropolregion Berlin-Brandenburg diskutiert – nichts ist in den fast 18 Jahren konkret passiert. Von „Draußenstadt Drinnenstadt“, „Radikal Radial“ bis „KLIMA-IBA“ oder einer IBA zu „Öffentlichen Räumen“ gab es bisher keinen verbalen Allgemeinplatz, der ausgelassen wurde in den Diskussionen.

Wir wollen jetzt konkrete Entwürfe sehen und mit Euch diskutieren!

Auch für die EXPO 2035 sind originelle Ideen gewünscht. Es wird gezeigt, was Euch dazu eingefallen ist – neu gedacht, (politisch) auf den Punkt gebracht und mit nachhaltigem (Um)Baupotential für die Metropolregion Brandenburg-Berlin!

mehr …

P R E S S E M I T T E I L U N G von 100% Tempelhofer Feld zur VBKI-Veranstaltung am 15. September 2026

„Behutsame Randbebauung“ des Tempelhofer Felds — Worum geht es wirklich?

Es geht nicht um Wohnungsbau. Es geht um die Umdeutung städtebaulicher Begriffe, um demokratische Steuerung und um Teilhabe zu schwächen und privatwirtschaftliche Landnahme zukünftig sanktionsfrei möglich zu machen – in ganz Berlin. In der VBKI-Veranstaltung am 15. September 2026 offenbarte Herr Nöfer, worum es bei seinem Vorschlag wirklich geht: Unter Federführung der CDU treibt eine privatwirtschaftliche Initiative eine Stadtumbauagenda voran, bei der

  • jede Form von Teilhabe ausgeschlossen ist,
  • öffentlicher Boden als Grundlage zur Privatisierung betrachtet wird,
  • und Architektur und Städtebau als Disziplinen entmündigt werden.

mehr …

Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftswerk: Kompetenzen lehren, Zukunft gestalten

© hvostik16 – stock.adobe.com

Das Internationale Handbuch, bei TU Delft OPEN Publishing erschienen, zeigt, wie Teamarbeit, Kommunikation und andere überfachliche Kompetenzen systematisch in die Ingenieurausbildung integriert werden können. Es steht weltweit kostenfrei als E-Book zur Verfügung.

„Ingenieur*innen lösen heute nicht nur technische Aufgaben. Sie arbeiten in inter- und transdisziplinären Teams, kommunizieren über Fachgrenzen hinweg, wägen gesellschaftliche Folgen ab und müssen auch in offenen Situationen verantwortlich handeln“, sagt Johannsen. „Unser Handbuch zeigt, wie Lehrende die dafür erforderlichen Kompetenzen niedrigschwellig und zugleich systematisch in ihre bestehende Lehre integrieren können. Weil diese Ressourcen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen sollen, war Open Access für uns keine Ergänzung, sondern Ausgangspunkt.“

mehr …

AAA: Protestaktion vor dem Roten Rathaus am 10.9.2026 ab 9 Uhr – Bitte teilen!

Unter dem Motto „Abrisse stoppen, Umbau starten!“ ruft die Anti-Abriss-Allianz (zu der auch das Netzwerk „AfA – Aktiv für Architektur“ gehört) – zusammen mit vielen weiteren Aktiven zur Demo vor dem Roten Rathaus in Berlin auf. Kommt am Donnerstag, den 10. September 2026 ab 9 Uhr vorbei, bringt Eure Protestplakate gegen Abriss mit und teilt die Aktion unter Mitstreiter*innen!

🙌 Danach tagt die #Bauministerkonferenz im Roten Rathaus… wir fordern eine #Abrissgenehmigung, die an eine THG-Bilanz geknüpft ist, um den sozial wie ökologisch schädlichen Abrissen einen Riegel vorzuschieben.

Bauministerkonferenz: Deutsche Umwelthilfe fordert mit breitem Bündnis Ende des Abrisswahns.

Führung zur Kirche von Bodo Fleischer am Tag des Offenen Denkmals am 13. September 2026

Treffpunkt 15 Uhr am Pförtner-Häuschen, Oranienburger Straße 285, 13437 Berlin-Wittenau (Bezirk Reinickendorf).

Das Denkmal ist akut bedroht, weil seit Januar 2024 ein Wasserschaden nicht behoben wird und die Kirchenräume nachhaltig beschädigt.

Claudia Schasiepen (Sprecherin Initiative Ka-Bo-N Öko!Logisch!) und Pedro Moreira, Architekt und Experte für Denkmalschutz und Denkmalpflege führen durch die denkmalgeschützte Klinikanlage zuerst zur Dietrich-Bonhoeffer-Kirche auf dem einzigartigen Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik.

mehr …

Wahlprüfsteine des KulturerbeNetz.Berlin: Einladung zum Podiumsgespräch vor der Wahl am Mittwoch 26. August 2026

Am 20. September wird im Land Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Die Wahl gilt für eine Legistlaturperiode von planmäßig fünf Jahren und umfasst auch die Zusammensetzung der Bezirksverordnetenversammlungen (BVV).

Grund genug, für das KulturerbeNetz.Berlin eine Sammlung von Fragen an alle Parteien zu senden, die vollumfänglich auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Dies so genannten Wahlprüfsteine widmen sich den Themen Baukultur, Klimawende und Stadtentwicklung sowie einzelnen Anlagen und Bauten, die aufgrund ihrer herausgehobenen Bedeutung, das Potenzial zum Modellprojekt haben.

Die Prüfsteine wurden am 15. Juni 2026 versandt. Wir bitten die Parteien, unsere Fragen bis zum 15. Juli zu beantworten, um dann die verschiedenen Antworten und Positionen im Rahmen einer Veranstaltung mit Vertrenden der Parteien öffentlich zu diskutieren. Zur Verdeutlichungen der jeweiligen werden einzelne Fallbeispiele als Modellprojekte vorgeschlagen.

mehr …

Diskussionsrunde (Zukunft SEZ?) am 25.6.2026 in den Kant-Garagen

Am 25. Juni 2026 machte die Heinze ArchitekTOUR Station in Berlin – und lud zur Diskussionsrunde (Zukunft SEZ?) um 16:45 Uhr in den Kant-Garagen. Der Ort war Programm, denn auch die Kant-Garagen waren einst vom Abriss bedroht und sind nun von Nalbach Architekten denkmalgerecht zu einer gelungenen Mixed-Use Immobilie entwickelt worden.

Bildnachweis: Susanne Lorenz

Bildnachweis: Susanne Lorenz

Den Einführungsvortrag zur Entstehung des SEZ gab der damals verantwortliche Architekt Günter Reiss, im Anschluß diskutierten: Theresa Keilhacker, Architektin, Carl Waßmuth, Gemeinwohl in Bürgerinnenhand, Florian Schmidt, Bezirksstadtrat B´90/ Die Grünen, Mathias Schulz (Sprecher der SPD-Fraktion für Stadtentwicklung sowie für Bundesangelegenheiten und Brandenburg) und Jakob Hans Hien, RA mit Schwerpunkt Öffentl. Baurecht/ Umwelt- u. Planungsrecht. Die Moderation übernahmen Jana Gäng, Tagesspiegel und Teresa Roelcke vom Tagesspiegel.

Das Publikum in der trendigen Dach-Location war mehrheitlich überzeugt: das SEZ muss bleiben! Und auch die Idee, dort die IBA-Geschäftsstelle einzurichten und das SEZ als Best Practise für die Transformation eines „schlafenden Riesen“ zu entwickeln, fand großen Beifall.

Hier geht’s zum Artikel auf der Seite der Baustelle Gemeinwohl – SEZ: Das bisherige Verfahren führt nicht zur besten Lösung – aber es ist noch nicht zu spät…

Schinkelnachwuchswettbewerb 2027 ausgelobt: „Mythos Alexanderplatz“

DER AIV-SCHINKEL-WETTBEWERB 2027 ist ein internationaler, offener Ideen- und Förderwettbewerb. Teilnehmen können Studierende und Absolvent:innen der Fachrichtungen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Architektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung und verwandte Disziplinen sowie Künstler:innen und Studierende der Freien Kunst.

Veröffentlichung der Auslobung: Anfang September 2026 | Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 08. Februar 2027

DER ALEXANDERPLATZ ist literarischer Mythos, filmische Projektionsfläche und Brennpunkt der Berliner Identität zugleich. Ob in Alfred Döblins Großstadtroman, in Walter Ruttmanns Symphonie einer Großstadt oder als Schauplatz historischer Zäsuren, von den Barrikaden der Märzrevolution 1848 bis zum folgenschweren Ruf „Wir sind das Volk!“ im Herbst 1989: Der Platz spiegelt die Brüche der deutschen Geschichte wider.

Politische Systemwechsel und konkurrierende Ideen von Stadt führten im 20. Jahrhundert zu allumfassenden baulichen Manifestationen: Auf Peter Behrens’ Vision eines rationalen, einheitlich umbauten Weltstadtplatzes folgte nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs der kompromisslose Umbau zum weiträumigen sozialistischen Stadtzentrum. Dies wird nach der Wiedervereinigung grundsätzlich in Frage gestellt. Hans Kollhoffs Masterplan aus dem Jahr 1993 sah eine neue Blockbebauung mit daraus empor wachsenden Türmen vor, die nicht nur die Berliner Hochhausdebatte, sondern auch die Kontroverse im Umgang mit dem baulichen Erbe der DDR prägt.

Die Idee einer neuen Stadtkrone wurde durch den ausbleibenden Bauboom und die schrittweise Unterschutzstellung des DDR-Bestands jedoch zunehmend relativiert. Sowohl die architektonische Qualität als auch die rein kommerzielle Prägung der umgesetzten Projekte bleiben weit hinter der gesamtstädtischen Bedeutung des Ortes zurück.

Gleichzeitig haben sich die Vorzeichen zeitgenössischer Stadtentwicklung fundamental verschoben. Pionierprojekte wie das benachbarte, kooperative Haus der Statistik oder die Debatte um die Ansiedlung der Zentral- und Landesbibliothek im Galeria-Warenhaus beweisen, dass die Zukunft des Zentrums im Gemeinwohl liegen kann.

mehr …