Gentrifidingsbums

Oder der Traum von einer Stadt für Alle: „Wenn draußen nur noch das leise Raspeln von Rollkoffern auf dem Pflaster zu hören ist, wo sich früher die Nachbarn mit der Hupe rausgeklingelt haben; wenn das Bauschild vor dem Apartment-Rohbau das Viertel als »bunt und frech« anpreist; wenn die Suche nach einem WG-Zimmer zur Castingshow wird; wenn die Ballonseidenanzug-Träger an den Stadtrand ziehen; wenn der türkische Elektrohöker einem Flagshipstore weicht und selbst nachts um halb zwei noch Leute mit aufgeklapptem Macbook in der Bar sitzen: Dann ist es allerhöchste Zeit, sich Gedanken zum Thema Gentrifizierung zu machen.“

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Yes is More

Das leicht verständliche, radikale Manifest des Kopenhagener Architekturbüros Bjarke Ingels Group, oder kurz BIG, als Geschenkidee für Architekten und interessierte Laien.
Im Gegensatz zu einem typischen Architekturbuch kommt es als Archicomic daher, um seine eigenwillige Agenda zeitgenössischer Architektur zu vermitteln.
Bild: Taschen

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ULI Award

Die Gewinner 2010 sind Petra Roth, Albert Speer, Philipp Schmitz-Morkramer und Philipp Kaufmann.
Mit dem Germany Leadership Award zeichnet das Urban Land Institute Germany seit 2005 herausragende Persönlichkeiten der Immobilienwirtschaft für ihr nachhaltiges Engagement sowie zukunftsorientiertes Handeln und Denken aus. Der Preis wird in den Kategorien „Young Leader“, „Stadtplanung/Administration“, „Immobilienwirtschaft“ verliehen.
Bild: ULI

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Eine bewegte Woche…

…oder das Thema Fassade in Variationen

Begonnen hatte sie mit dem polarisierenden Feuilleton-Artikel Die Burka fürs Haus in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Dank an Theresa für den Hinweis, und einer anschließenden bewegten Debatte – auch unter uns – darüber, was der Fassadenstreit über unser Land verrät und warum Vollwärmeschutz das Gegenteil von Fortschritt ist, so jedenfalls die Autoren.

Sie endet mit der 200sten Ausgabe, Glückwunsch und Dank, der BauNetzWOCHE Bewegte Fassaden, in der Fassaden und Oberflächenexperimente mit einer phantastischen Leichtigkeit gezeigt werden – Kinetik trifft auf Poesie.

Beide Artikel sind in ihrer Unterschiedlichkeit eine lohnenswerte Lektüre am Wochenende – Anspannung und Entspannung. Bild: Articulated Cloud von Ned Kahn aus der BauNetzWOCHE

Und wer noch nicht genug hat, kann am 23.11.2010 noch den Vortragsabend Intelligente Fassaden besuchen.

Haus der Zukunft in Berlin

Das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart ist beim Valisierungswettbewerb „Plusenergiehaus mit Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden.
Visualisierung: Werner Sobek

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Architekten beziehen Position

Aus der Opposition zu einer geplanten Buchpublikation des ehemaligen Berliner Senatsbaudirektors Hans Stimmann hat sich eine offene Gruppe von hier ansässigen Architekten gebildet, die sich um die Zukunft der Stadt, ihrer Architektur und ihrer sozialen Nutzung Gedanken machen.

Quelle: BauNetz

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Nachhaltiges Wohnen mal anders…

Der nach Orientierungswunsch auf Lkw-Kugellager manuell drehbarer Wohnwürfel ist Bestandteil eines Raumkonzeptes, bei dem die Nutzungseinheiten eines Hauses in räumlich getrennten Kuben untergebracht werden. Aufklappbare Möbel verwandeln die abstrakte, meditative Raumhülle in ein funktionales Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmer. Die hochwärmegedämmten Holztafelwände und die Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen umschließen eine beinahe energieautarke Raumzelle.
Quelle: Detail

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