Bauwende JETZT! Petition von ARCHITECTS FOR FUTURE erreicht Quorum!

AfA unterstützt die Petition von ARCHITECTS FOR FUTURE für eine eine klimagerechte, ökologisch und sozial nachhaltige BAUWENDE:

Bauwende JETZT! Denn klimaschädliches Bauen kostet uns die Zukunft.
Das Bauen und Betreiben von Gebäuden hat weltweit den größten Anteil am Klimawandel. Um die Pariser Klimaziele noch zu erreichen, müssen wir JETZT handeln. Architects for Future hat deshalb eine Petition im Deutschen Bundestag eingereicht. Sie fordert eine klimagerechte, ökologisch und sozial nachhaltige BAUWENDE.
In der Baubranche muss es ein grundlegendes Umdenken und elementare Änderungen geben:
Das Bauen mit gesunden und kreislauffähigen Materialien soll gefördert, Sanierungen vereinfacht und unsere Städte grüner und sozialgerechter werden.

Bauwende JETZT hat das Quorum erreicht!

facebook | instagram | twitter

Neubauschloss digital eröffnet – Gesellschaftliche Kollisionen

„Kreative Köpfe für den Palast der Republik“, Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2005 (ESG-Glas beschichtet und holzfaserverstärkte gedämmte Fassadenplatten, auf vorhandene Alu-Profile adaptiert)

Friederike Meyer’s Artikel in BauNetz bringt es anlässlich der heutigen (digitalen) Eröffnung des Neubauschlosses kristallklar unter dem Titel „Kollisionen im Humboldt Forum“ auf den Punkt: „Das Humboldt Forum wirkt an allen Ecken und Enden seines voluminösen Auftritts aus der Zeit gefallen.“ Und weil Architektur immer auch Spiegelbild der Gesellschaft ist, haben wir es hier wohl auch mit gesellschaftlichen Kollisionen zu tun, die aufeinander geprallt sind und weiter kollidieren werden. Der teure Zankapfel im Herzen Berlin’s wird weiter für Gesprächsstoff sorgen.

Wie schön waren da die Visionen von der Metamorphose des Palastes der Republik in ein kreatives Kulturzentrum der Hauptstadt mit der Arbeit „Kreative Köpfe für den Palast der Republik“, die für den kreativen Umgang mit erhaltenswerter Bausubstanz warb. Die Realisierung sollte aus den eingesparten Abrisskosten finanziert werden. Der Entwurf wurde 2005 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums bei AEDES am Hackeschen Markt ausgestellt und fand viel Zuspruch, aber leider nicht die erforderliche Mehrheit im Bundestag.

Jetzt hilft nur noch Satire: sammeln Sie mit uns für „RÜCKBAU21

Mehr dazu unter: Schlagworte, -bilder-, bauten

FÖRDERUNG VON KFW UND BAFA WIRD NEU GEORDNET

BUNDESFÖRDERUNG FÜR EFFIZIENTE GEBÄUDE (BEG) STARTET 2021

Anfang 2021 soll sie an den Start gehen: die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“. Die bisherigen Förderungen der KfW und des BAFA für die Energieeffizienz von Gebäuden und die Nutzung erneuerbarer Wärme werden damit zusammengefasst und neu organisiert. Die bislang zehn Teilprogramme in vier Förderprogrammen werden ab 2021 in drei Teilprogrammen gebündelt: Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Einzelmaßnahmen. Mit der Durchführung ab 2021 wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Förderinstitute KfW und BAFA beauftragen. Zunächst startet die BEG ab 1.1.2021 mit der Vergabe der Zuschüsse für alle Einzelmaßnahmen durch das BAFA. Ab 1.7.2021 folgen dann die Kreditvariante der Einzelmaßnahmenförderung sowie die systemische Förderung für Wohn- und Nichtwohngebäude durch die KfW.

mehr …FÖRDERUNG VON KFW UND BAFA WIRD NEU GEORDNET

competitionline Lebkuchenwettbewerb eat city 2019/20: Backe, backe, Bauakademie

Auf die Plätzchen, fertig, los! Die Architektenplattform competitionline lobt in diesem Jahr zum elften Mal ihren Backwettbewerb eat city aus. Im Mittelpunkt des städtebaulichen Contests steht der sich seit Jahren verzögernde Wiederaufbau der Berliner Bauakademie. Dafür hatte der Bundestag 2016 62 Millionen Euro bewilligt. Doch bislang ist gegenüber von Humboldtforum/Stadtschloss nicht viel passiert – zuletzt wurden die Personalentscheidungen der öffentlichen Stiftung mit Klagen von Architekten ausgehebelt.

Noch immer zieren Fotofolien die Ruine des von Karl Friedrich Schinkel 1836 errichteten Bauwerks in der Hauptstadt. Dabei ist vor Jahren bereits einen Programmwettbewerb entschieden worden, der sich grundlegend mit der Frage befasste, zu welchem Zweck die Akademie wiederaufgebaut werden soll. Nun ruft competitionline kleine und große Bäcker*innen dazu auf, zu machen, was Politik, Verbände, Kammern und andere nicht schaffen: ein Konzept für die Wiedererrichtung der Bauakademie kreieren – komplett aus essbaren Materialien.

Den eat city-Wettbewerb veranstaltet competitionline alle zwei Jahre. Im letzten Durchlauf 2018/19 ging es um die Frage, wie wir 2050 wohnen, arbeiten, reisen und kommunizieren werden. Die Teilnehmer*innen experimentierten mit Seen aus grüner Götterspeise und Gebirgszügen aus Amerittini-Keksen, wie der Siegerentwurf zeigt. Lucas Reyer und Waqas Wajid backten Lösungsansätze für die Klimakrise und den akuten Wohnraummangel – und setzten sich damit gegen die Konkurrenz durch.

mehr …competitionline Lebkuchenwettbewerb eat city 2019/20: Backe, backe, Bauakademie

Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Wohngebäude

Genau zur richtigen Zeit erscheint Teil II der Broschüre „Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Wohngebäude“ beim UBA.

Die Menschen in Mitteleuropa halten sich zunehmend in geschlossenen Räumen auf, ein Großteil davon in der eigenen Wohnung. Das betrifft neben Erwachsenen zunehmend auch Kinder und Jugendliche. Für eine gute Innenraumluftqualität zu sorgen, ist somit für das Wohlbefinden und die Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Lüften ist ein wesentliches Element, um eine gute Innenraumluftqualität zu erreichen oder um diese aufrechtzuerhalten.

Aus Energieeffizenzgründen ist eine dichte Bauweise gefordert. Infiltrationen, wie sie noch in alten, undichten Gebäuden vorhanden waren, sind in modernen, energieeffizienten Gebäuden deutlich minimiert. Regelmäßiges aktives Lüften über Fenster oder das Betreiben von Lüftungsanlagen ist somit erforderlich.

mehr …Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Wohngebäude

Mit dem CO2-Preis im Wärmebereich echte Lenkungswirkung erzielen

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am 18.11.2020 einen Antrag in den Bundestag eingebracht (Drucksache 19/24432), mit dem sie Vermieterinnen und Vermieter zu einer vollständigen Übernahme des CO2-Preisbestandteil bringen wollen. Die entsprechende Umlage der CO2-Bepreisung im Wärmebereich soll aus ökologischen sowie sozialen Gründen nach dem Verursacher-Prinzip ausgestaltet werden.

Architekturvermittlung im Podcast

Der erste Teil unserer neuen Form der Architekturvermittlung ist fertiggestellt:
Gemeinsam mit Radiomoderatorin Jasmin Kröger entstand folgenender 15-minütiger Podcast:

„Hausbesuch – wer steckt hinter Berlin/Brandenburgs Baukunst?“

Podcastreihe Teil 1: „Das Einsteinhaus in Caputh“

Der erste Nachhaltigkeitsbericht der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM)

Eine erstmalige Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichts der BIM.

Der Bericht wird mit einem interessanten Interview mit Frau Möhring (GF) und Herrn Lemiss (GF) eröffnet.
Auf gut 90 Seiten sind die Aktivitäten der BIM und Informationen zu den Bereichen

  • Nachhaltige Unternehmensführung
  • Umwelt
  • Soziales
  • Gesellschaft und
  • Nachhaltigkeitskennzahlen

gebündelt bes​chrieben und anschaulich dargestellt.

Dem Bericht lassen sich unter anderem die identifizierten, wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte entlang unserer Wertschöpfungskette entnehmen.
Die Leser*innen erfahren welche qualitativen, ökologische Ziele bisher gesetzt sind und ab wann voraussichtlich konkrete Nachhaltigkeitsziele erarbeitet sein werden.

Wussten Sie, was BIM als Unternehmen schon in Puncto nachhaltiges, Planen, Bewirtschaften oder Bauen machen, wie Natur- und Artenschutz in den Liegenschaften vorangetrieben werden, dass bereits 75 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge auf den von der BIM bewirtschafteten Liegenschaften installiert wurden oder das die Übernahmequote von Auszubildenden und Studierenden der BIM bei 70 bis 80 % liegen? Das und noch viel mehr, erfahren Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2019.

Klima-Gebäude-Check – mitmachen!

Bildnachweis: Deutsche Umwelthilfe

Kein Staatsgeheimnis: Tut Berlin genug für den Klimaschutz? 

Ihre Kinder halten es im Sommer in der Schule kaum aus vor lauter Hitze? 

Gerade in öffentlichen Gebäuden wird durch schlechte Dämmung massenhaft Energie verschwendet. Ob in Schulen, Schwimmbädern oder im Bürgerbüro – für die Versorgung mit Raumwärme benötigt die öffentliche Hand so viel Energie wie etwa 2,5 Millionen Haushalte. Ein Drittel unserer gesamten CO2-Emissionen in Deutschland stammen allein aus dem Gebäudebereich! Allein die Kommunen müssen schätzungsweise 3,8 Milliarden Euro jährlich für die Strom- und Wärmeerzeugung in ihren Gebäuden aufbringen.

mehr …Klima-Gebäude-Check – mitmachen!