BUCHVORSTELLUNG Donnerstag den, 01.12.2022, 18 Uhr – Frauen in der Architektur sicht- und hörbar machen

Das Planerinnen Netzwerk n-ails e.V., die Architektenkammer Berlin und der JOVIS Verlag laden Sie, alle WIA Akteur:innen und Kolleg:innen ein die Herausgabe der ersten WIA Publikation zu feiern!

 

Frauen in der Architektur sicht- und hörbar zu machen, ihnen eine Bühne zu geben, ihre Leistungen zu zeigen – das war das Anliegen des Women in Architecture Berlin Festivals 2021. Institutionen, Verbände und Initiativen im Bereich der Baukultur waren aufgefordert teilzu- nehmen. 70 Jahre nach dem Tod von Emilie Winkelmann, der ersten erfolgreichen deutschen Architektin, sollte Bilanz gezogen werden: Wer sind die starken Frauen von heute? Werden sie wahrgenommen? Wie steht es um die Gleichstellung in der Baukultur und den Umbau des Berufsbildes? Die Publikation zeigt auf, was Institutionen aus Politik, Lehre und Wirtschaft, was Chef:innen und Mitarbeiter:innen, Hochschulleiter:innen und Professor:innen tun können oder schon getan haben, damit es vorangeht auf der Baustelle Gleichstellung.

n-ails e.V. (Hg.)

Ort: feldfünf, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7-8, 10969 Berlin

Zeit: Donnerstag den, 01.12.2022, 18 Uhr

Anmeldung bitte über: WIA Berlin Eventbrite

Bestandserhalt vor Abriss – Staudenhof Potsdam

Bestandserhalt vor Abriss – Staudenhof Potsdam

Das Wohn- und Geschäftshaus am Staudenhof in Potsdams Innenstadt soll abgerissen und durch Neubauten nach den Vorgaben des sogenannten Leitbautenkonzeptes Potsdamer Mitte ersetzt werden. Die Architektenkammern Brandenburg und Berlin unterstützen die Sanierung und Weiterentwicklung des Bestandes. Sie setzen sich für eine öffentliche Debatte und eine seriöse Abwägung der Interessen, Herausforderungen und Schutzziele ein.

Die Bundesstiftung Baukultur hat am 8. November den Baukulturbericht vorgestellt. Mit der „Neuen Umbaukultur“ fordert der Baukulturbericht 2022/23 aktiv zum Umdenken auf. Jahrzehntelang galt Abriss und Ersatzneubau als selbstverständlich: „Dem Bestand sollte also immer Vorrang vor dem Neubau gegeben werden, auch weil somit wertvolle Ressourcen erhalten werden.“

Andreas Rieger, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer begründet die Notwendigkeit einer Debatte zum Abriss des Staudenhof und dem Ersatzneubau mit der Frage,

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Less: Ein Plä­doy­er für das We­ni­ger – Öf­fent­li­che Vor­trags­rei­he an der Uni Kassel

Wissenschaftler, Planer und Gestalter laden im wöchentlichen Rhythmus zur öffentlichen Vortragsreihe Fusion, um über ihre Arbeit unter besonderer Betrachtung ihrer Position zu Architektur, Stadt und Landschaft zu berichten und mit den Gästen zu diskutieren. Im Rahmen von Fusion halten die neu berufenen Professor*innen sowie Gastdozenten ihre Antrittsvorlesungen.

Die Klima-, Biodiversitäts- und Energiekrisen zwingen uns, die gegenwärtige Baupraxis radikal in Frage zu stellen. Die Fusion Gespräche 2022/23 stellt Akteure vor, die mit unkonventionellen Konzepten und Ideen für eine echte Bau- und Mobilitätswende, andere Formen von Stadt und Landschaft sowie eine zeitgemäße Lehre eintreten. Zum 50-jährigen Bestehen des Fachbereichs ASL knüpft die Fusion an die lange Tradition progressiver ökologischer Positionen der Uni Kassel an und aktualisiert sie für die Gegenwart.

less: ist ein Plädoyer für das Weniger: Weniger Autos, weniger Abriss, weniger Beton, weniger CO2, weniger Umweltzerstörung, weniger Versiegelung,

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Einladung zur Buchpräsentation „Der Fernsehturm und sein Freiraum“, 24.10., 18.30 Uhr

Das Ensemble um den Berliner Fernsehturm gehört zu den markantesten und am meisten diskutierten Zeugnissen der Nachkriegsmoderne in Berlin. Dennoch gab es bis jetzt keine Gesamtdarstellung der Planungs- und Baugeschichte dieses Ensembles. Das Buch „Der Fernsehturm und sein Freiraum – Geschichte und Gegenwart im Zentrum Berlins“ von Matthias Grünzig will diese Lücke schließen. Auf der Basis von bisher unbekannten Archivdokumenten, von Zeitzeugengesprächen und von Literaturstudien wird die spektakuläre Geschichte dieses Ensembles nachgezeichnet. Die Architekten und ihre Ideen spielen ebenso eine Rolle wie die einzigartigen weltpolitischen Rahmenbedingungen und der internationale Zeitgeist.

Einladung zur Buchpräsentation

Der Fernsehturm und sein Freiraum – Geschichte und Gegenwart im Zentrum Berlins

Ort:

Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin

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Abschluss der Gesprächsreihe 2022 StadtWertSchätzen am 4. Oktober, 18:30 Uhr

Die vierte und letzte Veranstaltung in der Gesprächsreihe 2022 „Zu Nachverdichtung an der urbanen Peripherie“ wird am Dienstag, 4.10.2022, 18.30 Uhr stattfinden – Ort: Notkapelle, Gartenhaus Prenzlauer Allee 7b, 10405 Berlin

Impuls: Orhan Esen, Historiker und Urbanist

Moderation: Uta Henklein, Landschaftsarchitektin (AfA)

Berlin wächst: Eine post-industriell und interkulturelle Migrationsstruktur prägt den Metropolenraum. Das Urbanisierungsmodell von heute sollte dem Charakter, den Erfordernissen und den Erwartungen der post-migrantischen Demographie gerecht werden.

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Foto: © Henning Rogge/Emscherkunstweg

„Statt Abriss und Neubau stehen wir für Erhalt und Umbau des Bestandes“

Offener Brief + 19.09.2022 + Offener Brief + 19.09.2022 + Offener Brief + 19.09.2022

Von: Initiative Abriss-Moratorium
An: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Sehr geehrte Bundesministerin Klara Geywitz,

In Deutschland entstehen jedes Jahr 230 Millionen Tonnen Bau- und Abbruch- abfälle, was 55 Prozent des gesamten deutschen Abfalls ausmacht. Zudem sagt der aktuelle Emissionsbericht des Umweltbundesamtes: Deutschland ist nicht auf Kurs, seine Klimaschutzziele zu erreichen. Der Gebäudesektor hat zum zwei- ten Mal in Folge sein Emissionsminderungsziel verfehlt. Um das Sektorziel 2030 zu erreichen, ist eine jährliche Minderung von Treibhausgasemissionen um 5,5 Millionen Tonnen nötig – mehr als das Doppelte als der derzeit erreichte Wert.

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Ende des Werkstattverfahrens zum Molkenmarkt: „Wir stehen vor einem Scherbenhaufen der Planungs- und Prozesskultur“

Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt gerät nach dem überraschenden Ende des Werkstattverfahrens zum Molkenmarkt, das ohne die Kür eines Siegerentwurfs ausgegangen ist, in die Kritik. „Kreative Ideen und geistig-schöpferische Leistung wurden mit Füßen getreten. Wir stehen vor einem Scherbenhaufen der Planungs- und Prozesskultur“, sagte die Präsidentin der Berliner Architektenkammer, Theresa Keilhacker, am Donnerstag.

„Die Senatsbaudirektorin hat sich mit der Entscheidung, keinen der beiden Entwürfe aus dem Werkstattverfahren zum Sieger zu erklären, über den Auslobungstext hinweggesetzt“, so Keilhacker. Sie verweist dabei auf eine Passage in der Auslobung, in der es heißt: „Als Ergebnis des aufwendigen Qualifizierungsverfahrens soll ein konsensualer Entwurf stehen, der die genannten Herausforderungen löst und von allen Beteiligten mitgetragen wird und umgesetzt werden soll.

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Jugendzentrum Moabit von Grötzebach / Neumann / Plessow – Führung am Sonntag, den 11. September 2022, 16 Uhr

 

© KENB Rote Liste

Der Gebäudekomplex in der Rathenower Str. 15-18 in Moabit, entworfen und realisiert von Dietmar Grötzebach / Gerd Neumann / Günther Plessow zwischen 1974-1978 wurde am 28. März 2019 vom Deutschen Architekturmuseum in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung auf die Liste der bedrohten #SOSBrutalism Denkmäler gesetzt.

Das hält die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM aber nicht davon ab, Teile des ausgewogenen Ensembles mit Brücken und Streetdecks abzureißen, der 3-geschossige Langbau wird gerade für den Abriss vorbereitet. Dabei ist der B-Plan, der dem Gemeinbedarf Jugendzentrum gewidmet ist, noch nicht gesetzlich geändert worden. Abriss auf Vorrat in Zeiten von Ressourcenknappheit und enormen Baupreissteigerungen –  die Bauwende ist offenbar noch nicht bei der WBM angekommen.

Am Tag des Offenen Denkmals führt

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Fortsetzung der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen am 6. September 2022, 18:30 Uhr

Thema: „Aufstocken und Entsiegeln – wie städtische Potentialräume kreativ nutzen?“

Zeit: Dienstag, 6.09.2022, 18:30 Uhr

Ort: Notkapelle / Salon des Refusés, Raum für Architektur und Kunst, In der Prenzlauer Allee 7b / Gartenhaus, 10405 Berlin

Um insbesondere zu einer Nachverdichtung von grünen Höfen und Freiflächen städtischer Siedlungen Alternativen zu bieten, bedarf es neuer Strategien wie z.B. der Aufstockung von vorhandenen Wohngebäuden, der Überbauung von Gewerbegebäuden, der Umwandlung von wenig effizienter Gewerbebebauung etc. Hier kommt für die Nachverdichtung von untergenutzten Gewerbegrundstücken, der Entwicklung von hybriden Gebäudeprototypen eine entscheidende Rolle zu; eine Initiative für die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum mit integriertem Gewerbe, Ateliers, sozialen Einrichtungen und Gärten. Zu diesem Thema gibt es zwar eine Vielzahl von Studien, allerdings wurden diese Potenziale nicht hinreichend durch konkrete Projekte in die Tat umgesetzt. Hier wäre es wichtig, Handlungsspielräume mittels konkreter Pilotprojekte auszuloten.

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Fortsetzung der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen am 30. August 2022, 18:30 Uhr

Thema: „Ergänzendes Bauen – wie führt Bürger*innenbeteiligung zum Erfolg?“

Zeit: Dienstag, 30.08.2022, 18:30 Uhr

Ort: Notkapelle / Salon des Refusés, Raum für Architektur und Kunst, In der Prenzlauer Allee 7b / Gartenhaus, 10405 Berlin

 

Vorhaben des ergänzenden Bauens mit B-Plan oder nach § 34 BauGB, sowie mit Partizipation der Anwohnenden werden mit folgenden Diskussionsteilnehmenden diskutiert:

  • Julia Dimitroff, Initiative „Grüner Kiez Pankow“
  • Kevin Hönicke, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirk Lichtenberg (SPD)
  • Julian Schwarze, Mitglied im Abgeordnetenhaus, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
  • Matthias Javernick, HOWOGE, Leiter Development

Moderation: Georg Balzer, Stadtplaner (AfA)

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