Fête de Maison am 10.9.2023 von 14-18 Uhr in der Belziger Straße 5–15 in Schöneberg

Bildnachweis: urbanepraxis berlin

Mit dem Kulturfest „Fête de Maison“ möchte Craftyard, ein junger Verein im Akazienkiez in Schöneberg die Nachbarschaft vernetzen, den öffentlichen Raum reaktivieren und die bewegte Geschichte des ehemaligen Sanatoriums „Maison de Santé“ ins Bewusstsein zurückbringen. Highlights sind die Ausstellung Craftyard mit einem experimentellen Spaziergang, ein BioBlitz – City Nature Challenge in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Berlin, die Aktion „Bürgerschaftliches Entsiegeln“, Konzeption eines fußgänger- und fahrradfreundlichen Akazienkiez, eine Spielstraße, eine Panel-Diskussion, eine indische Musikperformance und vieles mehr.

Organisation/ Initiative: Craftyard ist ein junger Verein im Akazienkiez in Schöneberg, der sich mit architektonischen
und räumlichen Interventionen für Kunst und Kultur, Umweltschutz und bürgerschaftliches
Engagement einsetzt.

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Die neue Gesprächsreihe StadtWertSchätzen – LandWertSchätzen 2023 geht weiter am 7.9.2023, 18.30 Uhr Themenschwerpunkt: Kollaborationen im ländlichen Raum

Ein besonderes Merkmal der Metropolenregion (ein Begriff aus dem Landesentwicklungsentwicklungsplan Hauptstadtregion LEP HR) ist der Kontrast zwischen Berlin, mit seinen zunehmend verdichteten Quartieren und den ländlich geprägten Regionen Brandenburgs, die sich oftmals weitläufig und mit einer vergleichsweise geringen Bevölkerungsdichte zeigen – zumindest außerhalb des sog. Speckgürtels.

Dabei ist „ländlicher Raum“ eher als Leitbild oder als generalisierender Begriff zu verstehen. Im ländlichen Raum wird gewohnt, wird regenerative Energie erzeugt; mit den Ressourcen des ländlichen Raums werden die Nahrungsgrundlagen für Millionen Menschen geschaffen; der ländliche Raum soll als möglichst wertvoller Naturraum auch noch eine Basis für Erholungsmöglichkeiten bieten; und vieles mehr.

Die Internationale Bauausstellung „IBA STADTLAND – von Thüringen lernen“ hat sich in den vergangenen Jahren genau diesen und weiteren Themen gewidmet.

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Einladung der Initiative „Generalshotel retten!“ zur Podiumsdiskussion: „9 Tage vor dem Abrisstermin: Moratorium für das Generalshotel jetzt!“ am Dienstag, den 05.09.2023, 19 Uhr im Konferenzraum des DDR Museums in Berlin Mitte

Theresa Keilhacker und Sarah Damus, Mitglied des Landtags Brandenburg, informieren sich Vorort in der Generalsvilla Bildnachweis: Martin Maleschka

Mit einem dringenden Appell der Architektenkammer Berlin und der Brandenburgischen Architektenkammer für den Erhalt des Generalshotels auf dem Gelände des BER meldeten sich die Präsidenten der beiden Kammern, Theresa Keilhacker und Andreas Rieger im Januar 2023 bei der BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) zu Wort und forderten, den Abriss noch einmal zu überdenken und dem besonderen zeitgeschichtlichen Zeugnis aus den 40ern noch eine Chance zu geben.

„Das Bauwerk ist seit 1996 ein in die brandenburgische Landesdenkmalliste eingetragenes Denkmal. Seit dem Planfeststellungsbeschluss im Jahre 2004, bei dem unter anderem der Abriss des Baudenkmals beschlossen wurde, sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen und die Gesellschaft befindet sich seitdem in einem paradigmenwechselartigen Wandel. (…) Ein Abriss wäre sowohl im Hinblick auf den Erhalt baukultureller Werte als auch im Hinblick auf Klimaschutzaspekte sehr kritisch zu bewerten. (…) Aus diesem Grund wollen wir um den Erhalt dieses einzigartigen Gebäudes werben, das – wie kaum ein anderes – ein einzigartiges Stück der Flughafengeschichte von Berlin-Brandenburg sowie der deutschen Nachkriegsgeschichte widerspiegelt. Als herausragendes architektonisches Zeitdokument befindet es sich in einem bemerkenswert guten Zustand.“

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Neue Gesprächsreihe StadtWertSchätzen – LandWertSchätzen 2023 startet am 24.8.2023, 18.30 Uhr

Die Gesprächsreihe „StadtWertSchätzen“, initiiert und konzipiert vom interdisziplinären Planer*innen-Netzwerk „AfA- Aktiv für Architektur“, findet seit 2012 in wechselnden Räumen als jährlich stattfindende Podiumsdiskussionen statt. In Gesprächsrunden, die üblicherweise nach der Sommerpause stattfinden, sind stadtentwicklungsrelevante Themen mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Architektur und Stadtentwicklung an spannenden Orten diskutiert worden.

Unterstützt wird das Netzwerk AfA dabei u.a. vom „Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V.“, der Plattform Nachwuchsarchitekt*innen, sowie wechselnden weiteren Partner*innen.

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LET’S TALK: Bauakademie. JETZT! Wenn gestern die Zukunft sein soll, was ist dann morgen…?

Podiumsdiskussion an der TU Berlin mit Elisabeth Broermann, Norbert Gebbeken, Theresa Keilhacker, Kassem Taher Saleh, Guido Spars, Moderation: Jan R. Krause

Im Rahmen der Jahresausstellung veranstaltet das Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin am 22. Juli 2023 um 14:40 Uhr die Podiumsdiskussion „Bauakademie. JETZT!“. Im Zentrum steht die Frage, wie die Bauakademie zum Demonstrationsprojekt für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit werden kann.

Als Expert:innen sind geladen: Bauakademie-Gründungsdirektor Guido Spars, Theresa Keilhacker, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und Kassem Taher Saleh, MdB, Obmann im Ausschuss für Wohnen und Stadtentwicklung und Mitglied im Stiftungsrat der Bundesstiftung Bauakademie. Es moderiert: Jan R. Krause, Professor für Architektur Media Management an der Hochschule Bochum.

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Save-the-Date: am 15. September steht der nächste globale Klimastreik an

Wir alle sehen, die Klimakrise ist da, in Kanada, aber auch in Brandenburg brennen die Wälder, die Oberflächentemperaturen der Ozeane sind so hoch wie noch nie und in Frankreich werden Konflikte um den Zugang zu Wasser ausgetragen, während in Deutschland Kommunen zum Wassersparen aufrufen. Streikt am 15.09. zusammen mit uns und Friedas for Future!

Rathäuser, Schulen und Kitas – dena-Studie zeigt, welche Energieeinsparungen öffentliche Gebäude brauchen

Anna-Lindh-Schule in Berlin-Mitte

Das neue Energieeffizienzgesetz verpflichtet die öffentliche Hand zu jährlichen Energieeinsparungen von zwei Prozent. Eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt erstmals für öffentliche Gebäude: Der Effizienzgebäudestandard 55 ist nach einer Sanierung nicht ausreichend für die Zielerreichung. Die dena empfiehlt ein Energiespar-Contracting mit Poolbildung.

Berlin, 6. Juni 2023. Die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude wie Rathäuser, Schulen oder Sporthallen rückt durch das von der Bundesregierung vorgelegte Energieeffizienzgesetz in den Vordergrund. Das Gesetz nimmt insbesondere Bund und Länder mit jährlichen Endenergieeinsparungen von zwei Prozent in die Pflicht.

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Berliner Programm anlässlich des UNESCO-Welterbetags am 4. Juni 2023

Bildnachweis Marian Engel

Am 4. Juni 2023 ist UNESCO Welterbetag! Zu diesem Wochenende laden alle 51 Welterbestätten in Deutschland zusammen mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland ein. 

Unter dem Motto „Unsere Welt. Unser Erbe. Unsere Verantwortung“ beteiligt sich auch Berlin mit einem abwechslungsreichen Programm. Zu den bestehenden Welterbestätten bieten erstmals die Staatlichen Museen zu Berlin und das Jagdschloss Glienicke spezifische Führungen durch ihre Welterbestätten an. Auch eine Tour durch eine der sechs Welterbesiedlungen steht auf dem Programm und würdigt damit das Jubiläum „15 Jahre Welterbe der Moderne“. 

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Round Table Talk – Runde 5 zur Berliner Schulbauoffensive am 3. Mai 2023, 18:30 Uhr

Schulen im Bestand sanieren: „Energiewende: jetzt! gemeinsam!“

Das Motto der Berliner Energietage 2023 aufgreifend, widmet sich das Netzwerk der Plattform Nachwuchsarchitekt*innen in der Veranstaltungsreihe über die Berliner Schulbauoffensive (BSO) dem Schwerpunktthema Bauen im Bestand. „Gute Schulen für Berlin – das soll auch für die Bestandsschulen gelten“, meint die HOWOGE auf ihrer Website, auf der sie 13 Schulen in unterschiedlichen Bezirken auflistet, in denen ein großer Sanierungsbedarf besteht. Hierbei legt sie nach eigenem Bekunden besonderen Wert auf eine bedarfsgerechte Sanierung, wodurch der Partizipation der Schulgemeinschaft und weiterer Gremien eine wichtige Rolle zuteil wird. Betrachtet wird dabei nach Aussage der HOWOGE das Gebäude als Ganzes, um mögliche Defizite mit sinnvollen Maßnahmen zu kompensieren und dafür zu sorgen, dass das Gebäude energetisch und baulich auf einem modernen Stand gebracht wird. Gilt diese Vorgehensweise auch für andere Schulen, die einen enormen Instandhaltungsrückstau aufweisen? Es werden ein paar Projekte vorgestellt und im Anschluss diskutiert.

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