# Kammerforum zu Gleichstellung und Diversität im Berufsbild am 28.04.22, 17 Uhr

Alle Kammermitglieder sind herzlich eingeladen beim morgigen Kammerforum mitzudiskutieren, Ideen einzubringen und sich auszutauschen.

28. April | 17 – 19 Uhr

Ort: Architektenkammer Berlin,
Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

Nur mit Anmeldung => https://lnkd.in/d2cqPViP

#gleichstellung #gleichberechtigung #diversität #diversity #architektur #landschaftsplanung #innenarchitektur #stadtplanung #landschaftsarchitektur #migration #vielfalt

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Eine sehr spannende Veranstaltung für Kurzentschlossene!

Film und Gespräch „leben in der stadt von morgen“ am 17. Mai 2022

Bildnachweis Marian Engel

Regie: Marian Engel

Zeit:
Dienstag, 17. Mai 2022, 18:00 Uhr Sun-Downer, 19:00 Filmbeginn

Ort:
Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, Händelallee 20, 10557 Berlin-Tiergarten

Veranstalter:
Plattform Nachwuchsarchitekt*innen

Auf der Berliner Interbau 1957 wurde der ideelle Grundstein zum West-Berliner Hansaviertel gelegt. Mit dem Neubaugebiet sollte nicht allein Wohnraum geschaffen werden, sondern auch die Idee einer durchgrünten Stadt beseelt werden.

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+++ Kein Abriss For Future +++ Kiezspaziergang im Bezirk Berlin Mitte

Jeden Tag werden in Berlin Gebäude abgerissen oder sind von Abriss bedroht, um Platz für profitablere Neubauten zu schaffen. Dies betrifft viele Wohngebäude, wie die Habersaathstraße 40-48 oder das Mettmann-Quartier genauso wie das Jugendzentrum in der Rathenower Straße 15-18, alle in Berlin-Mitte. Diese Abrisspolitik können wir uns in Zeiten der akuten Klimakrise, knappen Wohnraums und hoher Mieten nicht mehr leisten. Deshalb setzten viele engagierte Menschen am 1. April 2022 ein  Zeichen anlässlich des Internationalen Housing Action Day 2022 und demonstrierten mit ihrem Kiezspaziergang, dass der Bezirk Mitte den Klimanotstand ernst nehmen muss.

Der Anti-Abriss Spaziergang zeigte auf einer kurzen Route diverse Häuser in Berlin-Mitte, die abgerissen werden sollen, obwohl viel „Graue Energie“ in ihnen steckt:

Habersaathstr. 40-48, Chausseestr. 32, Chausseestr. 53, Mettmann-Quartier – Tegelerstraße 1-7, Perleberger Str. 50, Rathenower Straße 16, 10559 Berlin.

Alle Beschlüsse im Bezirksamt Mitte müssen ab sofort den Klima-Check bestehen, der folgende Handlungsfelder betrachtet:

  • Energieverbrauch von Gebäuden und Anlagen
  • Verkehr
  • Energieversorgung
  • Stadtgrün
  • Kreislaufwirtschaft
  • Öffentliche Beschaffung
  • Bewusstseinsbildung

Dabei hat der Klima-Check mehrere Ziele. Zum einen geht es um Transparenz. Er soll die Stadträt*innen darin unterstützen abzuschätzen, wie sie unter den gegebenen Umständen klimafreundlicher entscheiden können. Daneben soll er auch den Mitarbeitenden helfen, klimafreundlichere Handlungsoptionen von Anfang an systematisch mitzudenken. Denn der Klima-Check bietet auch viele Anregungen, die bereits frühzeitig in den Planungen mitgedacht und dann im Klima-Check positiv angeführt werden können.

#Klimastreik 25.03. Erhalten und gestalten: Transformation der Bausubstanz

#Klimawende heißt #Bauwende – denn fossile Energie wird nicht nur massenhaft im Verkehrssektor verbrannt, sondern „Graue Energie“ steckt auch in erheblichen Maßen in Baustoffen. Für einen nachhaltigen Gebäudesektor muss daher die bestehende Bausubstanz ertüchtigt werden, statt sie abzureißen und wie müssen Städte anders planen, um Verkehr zu reduzieren.

#Klimastreik 25.03.

Zubringer-Fahrrad-Demo
„Verkehrswende für Klimaschutz und Frieden“

10.30 Uhr Theodor-Heuss-Platz

#nachhaltigkeit #klima #energie #verkehr #klimakrise #stadtplanung #architektur #verkehrswende

Abgesagt, wird verschoben auf Mai 2022: Alliierte in Berlin – Die Kulturinstitutionen und das architektonische Erbe

© Mila Hacke

Die Kulturinstitute der Alliierten in Berlin haben das deutsche Kulturleben der Nachkriegszeit in ihrer Internationalität und Vielfalt enorm bereichert. Ihre Bedeutung hat sich seit der Wiedervereinigung gewandelt. So ist die Stadt um zahlreiche internationale Kulturinstitutionen reicher geworden. Vertreter der drei Einrichtungen Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur Berlin, British Council Berlin und Amerikahaus München sprechen über ihre Arbeit im Rückblick auf die besondere Rolle in Berlin, die Überwindung des Kalten Krieges und den politischen Wechsel 1990. Können Sprach-, Wissenschafts- und diplomatischer Austausch eine Grundlage

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Wissenschaftsbauten der 70er/80er am 10.11.2021, 19:00 Uhr in der Urania Berlin und Livestream

© Landesdenkmalamt Berlin, Foto: Anne Herdin

Seit rund drei Jahrhunderten prägen Gebäude der Wissenschaften das Gesicht Berlins und vereinen in sich Repräsentativität und Funktionalität wie auch Tradition und Fortschritt. In den 1970er und 1980er Jahren entstanden vornehmlich in West-Berlin avantgardistisch, Architekturen, für die Hochschulen, aber auch für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. „Jung, aber Denkmal“ widmet sich dieser jüngeren Zeitschicht des Wissenschaftsstandorts Berlin: Welche Wissenschaftsbauten entstanden und welche werden bereits als Denkmal geschützt? Ist sich die Wissenschaft ihres besonderen Erbes bewusst? Wie werden die Bauten aktuell genutzt?Wie kann eine hinreichende Bauunterhaltung angesichts des Sanierungsstaus im Hochschulbereich gelingen? Welche Rolle spielen die Bauten als Identifikationsorte in aktuellen Campusentwicklungen? 

FOTO: Institut für Hygiene und Mikrobiologie, Hermann Fehling & Daniel Gogel, 1969–74

Eine Veranstaltung des Landesdenkmalamts Berlin und der Architektenkammer Berlin.

PROGRAMM

Einführung von Dr. Sabine Schulte, Abteilungsleiterin Inventarisation und Denkmalvermittlung des Landesdenkmalamtes Berlin

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Weiterentwicklung und Reaktivierung des ICC – 10 Tage im Reallabor der Berliner Festspiele

Die David Bowie Songzeile „The Sun Machine Is Coming Down“ prangt über dem Eingang des ICC – „Der exzentrische Bau des Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC) erinnert äußerlich an ein Raumschiff oder einen Ozeandampfer. Ursulina Schüler-Witte und Ralf Schüler hatten es Mitte der 1970er Jahre als radikal funktionalistisches Konferenzzentrum entworfen, das die Welt in Westberlin empfangen sollte. Bereits in der Ausschreibung war vorgesehen, dass 50 Prozent der Nutzung über das reine Kongressgeschäft hinausgehen – etwa mit Bühnen-, Show- oder Kammermusikveranstaltungen für die Berliner*innen. 1979 eröffnet, wurde das ICC mit seinen 80 Konferenzräumen mit bis zu 5.000 Sitzplätzen zu einem der meistbesuchten, meistausgezeichneten sowie größten Kongresszentren der Welt.

Als „Dialogmaschine“ lädt es dazu ein, in seinen Sälen und durch Gänge und Rolltreppen miteinander verbundenen Foyers und Terrassen

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Der Digitale gabana-Kongress: Barrierefreies Bauen – Universal Design I Inklusion I Dauer 3 x 45

Foto©Martin Raffeiner

Erfahren, wie barrierefreies Bauen, Universal Design und Inklusion für Generationen das Leben verändern kann.

 

Dienstag, 19. Oktober 2021 I 14.27 bis 16.35 Uhr

gabana Online-Kurs 1: Barrierefreiheit – die Lösung für Jahrzehnte Universal Design wertvoll und nachhaltig I Dauer 2 x 45

OK, Gesetze sind zu beachten, doch was bedeutet genau „bedürfnisorientierte barrierefreie Planung“? Was ist Universal Design?

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EINLADUNG zur Demo am Mittwoch, den 15. September 2021 um 17.00 Uhr – Protestieren und Feiern für ein Potsdam mit Rechenzentrum

Mit dem Glockenspiel auf der Plantage in Potsdams Innenstadt wurde vor wenigen Wochen erstmal ein Symbolobjekt der „Neuen Rechten“ unter Denkmalschutz gestellt. Das benachbarte Rechenzentrum Potsdam, seit sechs Jahren als selbstorganisiertes Kunst- und Kreativhaus genutzt, genießt hingegen keinen Schutz und soll Anfang 2024 für die Rekonstruktion der Garnisonkirche Potsdam weichen und abgerissen werden.
Wir gehen daher für den Erhalt des Rechenzentrums auf die Straße und demonstrieren:

 

EINLADUNG zur Demo am Mittwoch, den 15. September um 17.00, Rechenzentrum, Dortustraße 46

 

Und zuvor wird gefeiert:
Der Bau des Rechenzentrum Potsdam wird 50. Jahre alt.
und das wunderbar lebendige Kunst- und Kreativhaus RZ feiert seinen sechsten Geburtstag.
EINLADUNG zur Geburtstagsparty vom 1. – 12. September.

Jugendzentrum Moabit von Grötzebach / Neumann / Plessow – Führung am Sonntag, den 12. September 2021, 16 Uhr

Der Gebäudekomplex in der Rathenower Str. 15-18 in Moabit, entworfen und realisiert von Dietmar Grötzebach / Gerd Neumann / Günther Plessow zwischen 1974-1978 wurde am 28. März 2019 vom Deutschen Architekturmuseum in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung auf die Liste der bedrohten #SOSBrutalism Denkmäler gesetzt, siehe auch: http://www.sosbrutalism.org/cms/15802395#18861796

Das hält die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM aber nicht davon ab, Teile des ausgewogenen Ensembles mit Brücken, Stegen und einem 3-geschossigen Langbau abreißen und den B-Plan ändern zu wollen, der bisher ausschließlich einem Jugendzentrum vorbehalten ist. Aber in Gemeinbedarf möchte man nicht mehr investieren, sondern lieber in Wohnungen und dafür Abreissen und neu Bauen. Die Bauwende ist offenbar noch nicht bei der WBM angekommen.

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