Round Table Talk am 15.10.26, 18:30 Uhr: Nachwuchs-Wettbewerb „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“

Unter dem diesjährigen aktuellen Motto „Ideen für eine IBA 2030 und EXPO 2035 in Berlin und Brandenburg“ rief die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2026 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe aus den Schubladen und von den Wänden zu holen, die möglichst nicht älter als drei Jahre sind.

Seit 2008 wird eine Internationale Bauausstellung (IBA) in der Metropolregion Berlin-Brandenburg diskutiert – nichts ist in den fast 18 Jahren konkret passiert. Von „Draußenstadt Drinnenstadt“, „Radikal Radial“ bis „KLIMA-IBA“ oder einer IBA zu „Öffentlichen Räumen“ gab es bisher keinen verbalen Allgemeinplatz, der ausgelassen wurde in den Diskussionen.

Wir wollen jetzt konkrete Entwürfe sehen und mit Euch diskutieren!

Auch für die EXPO 2035 sind originelle Ideen gewünscht. Es wird gezeigt, was Euch dazu eingefallen ist – neu gedacht, (politisch) auf den Punkt gebracht und mit nachhaltigem (Um)Baupotential für die Metropolregion Brandenburg-Berlin!

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Schinkelnachwuchswettbewerb 2027 ausgelobt: „Mythos Alexanderplatz“

DER AIV-SCHINKEL-WETTBEWERB 2027 ist ein internationaler, offener Ideen- und Förderwettbewerb. Teilnehmen können Studierende und Absolvent:innen der Fachrichtungen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Architektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung und verwandte Disziplinen sowie Künstler:innen und Studierende der Freien Kunst.

Veröffentlichung der Auslobung: Anfang September 2026 | Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 08. Februar 2027

DER ALEXANDERPLATZ ist literarischer Mythos, filmische Projektionsfläche und Brennpunkt der Berliner Identität zugleich. Ob in Alfred Döblins Großstadtroman, in Walter Ruttmanns Symphonie einer Großstadt oder als Schauplatz historischer Zäsuren, von den Barrikaden der Märzrevolution 1848 bis zum folgenschweren Ruf „Wir sind das Volk!“ im Herbst 1989: Der Platz spiegelt die Brüche der deutschen Geschichte wider.

Politische Systemwechsel und konkurrierende Ideen von Stadt führten im 20. Jahrhundert zu allumfassenden baulichen Manifestationen: Auf Peter Behrens’ Vision eines rationalen, einheitlich umbauten Weltstadtplatzes folgte nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs der kompromisslose Umbau zum weiträumigen sozialistischen Stadtzentrum. Dies wird nach der Wiedervereinigung grundsätzlich in Frage gestellt. Hans Kollhoffs Masterplan aus dem Jahr 1993 sah eine neue Blockbebauung mit daraus empor wachsenden Türmen vor, die nicht nur die Berliner Hochhausdebatte, sondern auch die Kontroverse im Umgang mit dem baulichen Erbe der DDR prägt.

Die Idee einer neuen Stadtkrone wurde durch den ausbleibenden Bauboom und die schrittweise Unterschutzstellung des DDR-Bestands jedoch zunehmend relativiert. Sowohl die architektonische Qualität als auch die rein kommerzielle Prägung der umgesetzten Projekte bleiben weit hinter der gesamtstädtischen Bedeutung des Ortes zurück.

Gleichzeitig haben sich die Vorzeichen zeitgenössischer Stadtentwicklung fundamental verschoben. Pionierprojekte wie das benachbarte, kooperative Haus der Statistik oder die Debatte um die Ansiedlung der Zentral- und Landesbibliothek im Galeria-Warenhaus beweisen, dass die Zukunft des Zentrums im Gemeinwohl liegen kann.

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Offener Brief an die Teilnehmer*innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd

Blick auf das angeblich versiegelte, aber tatsächlich saftig grüne, südliche Baufeld der Urbanen Mitte. Im Hintergrund zwischen Bäumen ist der Wasserturm auf dem Gelände des Technikmuseums zu sehen. Foto Uli Klose, Juni 2025

Seit ein paar Wochen läuft der Realisierungswettbewerb für die beiden Türme auf dem südlichen Baufeld. Sechs Architekturbüros sind eingeladen, den im Februar vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Bebauungsplan umzusetzen. Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hat einen offenen Brief an die Teilnehmer*innen gesandt, um ihnen ihre kritische Sicht auf das Vorhaben zu übermitteln. Sie hoffen, dass das den Wettbewerb betreuende Büro C4C den offenen Brief an die am Wettbewerb teilnehmenden Architekt*innen  weiterleitet. Ob alle Teilnehmer*innen brav die Vorgaben der Investoren füllen werden? Oder ob die Argumente der Aktionsgemeinschaft ihnen zu denken geben? Wir werden es sehen. Hier der offene Brief im Wortlaut:

„Sehr geehrte Teilnehmer:innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd,

als Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck haben wir uns seit 2014 kritisch mit dem Bauvorhaben Urbane Mitte auseinandergesetzt und immer wieder eine Neuplanung gefordert, die sich dem Park zuwendet. Wir wünschten uns hier öffentliche, gemeinwohlorientierte Nutzungen, die Rücksicht nehmen auf ökologische Belange und die die denkmalgeschützten Anlagen des Gleisdreiecks respektieren.

Unsere Argumente wurden am Ende von der Politik leider nicht beachtet.

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Round Table Talk zum Nachwuchswettbewerb am 14. Oktober 2025, 18:30 Uhr

Nachwuchs-Wettbewerb „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“, Motto 2025: „Die Zukunft von Einfamilienhäusern in Berlin und Brandenburg“

Zeit:
Dienstag, 14. Oktober 2025, 18:30 Uhr

Ort:
Ladenlokal der Plattformnachwuchsarchitekt*innen, Nazarethkirchstr. 39, 13347 Berlin-Wedding


Die Gewinner*innen des Nachwuchswettbewerbs 2025 „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“ stehen bald fest: Unter dem diesjährigen aktuellen Motto „Die Zukunft von Einfamilienhäusern in Berlin und Brandenburg“ rief die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2025 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe aus den Schubladen und von den Wänden zu holen, die möglichst nicht älter als drei Jahre sind.

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#FaireVergabe – jetzt Petition unterzeichnen!

Nachdem die amtierende Bundesregierung das sogenannte „Vergabetransformationspaket“ auf den Weg gebracht hat, ist es im Bereich des Wahrscheinlichen, dass die Änderung des § 97 Abs. 4 GWB zeitnah erfolgen wird. Dieser Teil der Gesetzesänderung ist besonders kritisch zu sehen, weil die Ausnahmen für das Abweichen von einer losweisen Vergabe erweitert werden.

Die Bundesarchitektenkammer hatte sich bereits im Rahmen der Verbändeanhörung entschieden gegen diesen Teil der Novelle ausgesprochen. Das Gesetzgebungsverfahren wird nun aber trotz des Auseinanderbrechens der Bundesregierung vorangetrieben.

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24.10.2024: Vorstellung der Prämierten Arbeiten des Nachwuchswettbewerbs „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“

Unter dem diesjährigen Motto „Artenschutz und Biodiversität an Gebäuden in Berlin und Brandenburg“ rief die Plattform Nachwuchsarchitekt*innen 2024 wieder alle Kreativen auf, ihre ungebauten, nicht realisierten Entwürfe zu diesem Thema aus den Schubladen und von den Wänden zu holen. Die nun ausgewählten, prämierten Arbeiten wollen wir gemeinsam mit Euch bei einem Round Table Talk diskutieren.

Netzwerkpartner und fachliche Begleitung: NABU Berlin

Donnerstag, 24.10.2024 18:30 Uhr
Ladenlokal, Nazarethkirchstr. 39
13347 Berlin
U-Leopoldplatz

Weitere Informationen hier

Präsentation des Ideenaufrufs Schlossaneignung am Do, 10.10.24, 19:00 Uhr

Bildnachweis: www.plattformnachwuchsarchitekten.de

Bei dem Ideenaufruf „Schlossaneignung“ haben Künstler_innen, Architekt_innen und Gestalter_innen aus sechzehn Ländern 152 Arbeiten eingereicht, die ein großes inhaltliches wie gestalterisches Spektrum an Ideen für Interventionen an der Berliner Schlossfassade aufzeigen. Aus diesen haben die Jurymitglieder Julia Grosse, Annette Maechtel und Hito Steyerl 21 Arbeiten ausgewählt, die in der nGbK von ihren Autor_innen öffentlich präsentiert werden. Im Anschluss sind die Anwesenden eingeladen, die Vorschläge zu diskutieren (Moderation: Anh-Linh Ngo).

Zur Veranstaltung erscheint eine kostenfreie Publikation von DOM publishers mit den 21 ausgewählten Arbeiten und mehreren Texten zum Thema.

Um ihrer Forderung nach Veränderung am Erscheinungsbild des Humboldt Forums und dem Umgang mit rechtslastigen Spendern politischen Nachdruck zu verleihen, hat die Initiative Schlossaneignung zugleich eine Bundestagspetition (Nr. 166538) gestartet, die auf der Website des Bundestag bis zum 7.11.2024 mitgezeichnet werden kann:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2024/_04/_22/Petition_166538.html

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Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Rathaus- und Marx-Engels-Forums in der Mitte Berlins am 2. Juli um 18 Uhr

Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Rathaus- und Marx-Engels-Forums in der Mitte Berlins
Das Team Servicecenter der Grün Berlin GmbH lädt Interessierte herzlich zu ihrer Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Rathaus- und Marx-Engels-Forums ein.
Die Planungen zur Neugestaltung des Freiraums zwischen Fernsehturm und Spree sind weiter vorangeschritten. Nach der Vorplanung ist nun mit dem Abschluss der Entwurfsplanung ein weiterer Meilenstein erreicht.
Wann? Dienstag, 2. Juli 2024, 18:00 Uhr, Einlass: 17:45 Uhr
Wo? Karl-Liebknecht-Str. 11, 10178 Berlin, Raum der Stadtwerkstatt
Um Anmeldung wird gebeten unter service@gruen-berlin.de.

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Bundesarchitektenkammer: Berufspolitische Positionen zur Europawahl

Nachhaltiges Planen und Bauen steht im Zentrum unserer architektonischen Vision für eine lebenswerte Zukunft. Als Architektinnen und Stadtplaner nehmen wir die essenzielle Rolle an, die wir bei der Gestaltung unserer gebauten Umwelt spielen und setzen uns dafür ein, kulturelle, ökologische, ökonomische und soziale Prinzipien in den Mittelpunkt unserer Planung und Bauvorhaben zu stellen. Qualität und baukultureller Anspruch sind unsere Leitbilder. Die Förderung nachhaltiger Architektur und Stadtplanung als integraler Bestandteil einer zukunftsfähigen Gesellschaft muss anerkannt und aktiv unterstützt werden.

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