Klimaschutzrat fordert konsistente Governance: Wirksame Ausgestaltung bei der Umsetzung des Klimaschutzes

Konsistente Governance: Wirksame Ausgestaltung bei der Umsetzung des Klimaschutzes | Den gordischen Knoten lösen. Klimabeiräte mahnen Reformen an.

Deutschland läuft Gefahr, die gestellten CO2-Minderungsziele in 2030 und danach deutlich zu verfehlen. Ein zu geringer Beitrag für den internationalen Klimaschutz und massive Strafzahlungen an die EU wären die Folge. Ein Grund dafür ist, trotz eines im Juli 2024 novellierten Klimaschutzgesetzes, das überwiegende Ausbleiben einer konsistenten Governance – im Bund, bei den Ländern und in den Kommunen. Die VertreterInnen der heute hier anwesenden Klimabeiräte bzw. Klimaschutzräte der Länder wollen exemplarisch auf die Defizite im Bereich der Sektorenziele, beim Monitoring, bei der Beteiligung der Gesellschaft und der politischen Verantwortlichkeit hinweisen und verbesserte Umsetzungsstrukturen der Klimaschutzziele diskutieren.

Inputs von:

Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling (Stellv. Vorsitzender Klimabeirat Hamburg) ∙ Professor und Leiter des Fachgebiets Stadtplanung und Regionalentwicklung HafenCity Universität Hamburg

Dr. Hermann Lotze-Campen (Vorsitzender des wissenschaftlichen Klimabeirats des Landes Brandenburg)

Prof. Dr. Bernd Hirschl (Sprecher Klimaschutzrat des Landes Berlin und Mitglied im wissenschaftlichen Klimabeirat des Landes Brandenburg)

 

Moderation: Theresa Keilhacker und Reiner Wild, beide Mitglied im Berliner Klimaschutzrat

 

Veranstalter: Berliner Impulse, Berliner Klimaschutzrat

Zeit: 4. Mai 2026 16.30 bis 18.00 Uhr

Ort: Berliner Energietage 2026, Ludwig-Erhard-Haus IHK Berlin, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin