Kunst macht Quartier

Der Berliner Kunsthalle e.V., das Projekt Kreativquratier Südliche Friedrichstadt und das Bildungswerk-Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung laden am 8. Juli, von 11–21 Uhr in das Forum Factory, Besselstraße 14 in Berlin – Südliche Friedrichstadt zur internationalen Konferenz „The Arts and the City II – Kunst macht Quartier
Kultur als Entwicklungsstrategie? Zwischen Aufwertung und Empowerment“
ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter kontakt@berliner-kunsthalle.de bis 6. Juli wird gebeten.

Kunstszene, Kunstprojekte und Kunstinstitutionen werden als Initiatoren und Beschleuniger von urbanen Aufwertungsprozessen betrachtet und sind mittlerweile fester Bestandteil im Werkzeugkasten von Quartiers- und Standortentwicklung. Doch zunehmend üben sich die vermeintlichen Aufwertungs-Pioniere in kritischer Distanz zu dieser Rollenverteilung – nicht zuletzt, da auch sie immer häufiger von Verdrängungsprozessen betroffen sind.

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Bericht aus der Vertreterversammlung

In der von der AfA initiierten zusätzlichen Vertreterversammlung am 10. Juni 2010 wurden die Themen Leitbild und Öffentlichkeitsarbeit in konstruktiver Atmosphäre diskutiert.

Alle Vertreter waren sich darüber einig, dass das Leitbild und die Ergebnisse der durchgeführten Mitgliederbefragung eine sehr gute Grundlage für die Verbesserung der Kammerarbeit, das betrifft die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter, darstellt. Es müssen jetzt Schwerpunkte bestimmt und zügig umgesetzt werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist dringend verbesserungswürdig. Die Kammer soll zu Themen  Stellung beziehen, der Kontakt zu anderen Verbänden, Institutionen und Kammern soll verbessert werden und das Referat soll mehr operative Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Pressearbeit, betreiben.

Referent gesucht

Für einen Vortrag von ca. 20-30 Minuten im Rahmen des Licht-Dialoges auf der Messe
belektro am 08. Oktober in Berlin suchen wir einen Referenten (Kammermitglied Berlin),
der aus Architektensicht das Thema Licht im öffentlichen Raum mit
Schwerpunkt LED und OLED „beleuchtet“.

Fragen und Vorschläge bitte kurzfristig an: aikido4afa

Welche Belegungspolitik braucht die Stadt?

Während es selbst für die ärmsten Innenstadtquartiere als eine Frage der Zeit gilt, bis diese in den Gentrifizierungssog geraten, drohen periphere Großwohnsiedlungen, trotz massiver baulicher Interventionen, zum Sammelbecken der sozial Marginalisierten zu werden. Kann einer Homogenisierung der Bewohnerstruktur durch eine nachhaltige Belegungspolitik entgegen gewirkt werden? Welche Belegungsstrategien verfolgen Wohnungsbaugesellschaften? Oder kann nur durch Gemeinwesenarbeit oder gesamtstädtische Antisegregationsstrategie der Peripherie geholfen werden? Sind Zukäufe der Wohnungsbaugesellschaften in der Innenstadt eine Perspektive?

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Tag der Architektur

Alsbald – so heißt es in einem Artikel im Magazin der german-architects.com – ist es wieder so weit: Am Wochenende 26. und 27. Juni sind die Bürger im ganzen Lande aufgerufen, schöne neue Häuser aufzusuchen und sich für die treffliche Arbeit der Architekten zu begeistern. Man stelle sich vor: Die Heimwerker, die sonst am Wochenende die Sortimente von Obi, Hornbach oder Toom durchforsten, um das Schönste und Beste für die Verschönerung des Heimes aufzustöbern, staunen am „Tag der Architektur“ darüber, was sich die Profis alles ausdenken und wie sie es umzusetzen wissen.

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Typisch deutsch?

Gibt es in einer globalisierten Welt noch so etwas wie eine deutsche Architektursprache? Der BDB Bund Deutscher Architekten und Ingenieure e.V. des Landesverbandes Berlin versucht in einer Vortragsreihe Antworten auf diese Fragen zu finden. Bei den „Denkanstößen 2010“ werden an fünf Dienstagen Architekten aus Praxis und Wissenschaft ihre Erfahrungen und Ansichten zum Thema „typisch deutsch” zum Besten geben.

22. Juni 2010, Torsten Krüger, „Zeichen/Signs”, KSV – Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
19. Oktober 2010, Hermann Scheidt „Ort und Material”, Scheidt Kasprusch Architekten, Berlin
23. November 2010, Benedikt Schulz, Titel wird noch bekannt gegeben, Schulz & Schulz Architekten, Leipzig
18. Januar 2011, Gabriele G. Kiefer, Titel wird noch bekannt gegeben, Kiefer Landschaftsarchitektur, Berlin

Termin: jeweils dienstags um 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal, Raum A151, Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 152/Ecke Marchstraße, 10623

Worauf baut die Bildung?

Im Rahmen der Netzwerkkampagne bauTraum 2010 lädt die Bundesstiftung Baukultur in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zur einer Debatte am 22. Juni von 14.00 – 17.00 Uhr über mögliche Perspektiven von Bildungsbaukultur in die Erika-Mann-Grundschule (Utrechter Straße 25-27, 13347 Berlin-Wedding) ein.

Im Dialog kommen verschiedene Positionen aus Architektur, Pädagogik und Bildungspolitik zu möglichen Perspektiven von Bildungsbaukultur zusammen: Sollen die Akteure künftig in „Baufamilien“ gemeinsam Verantwortung für Bildungsbauten übernehmen? Wie ist ein gemeinsamer Planungsprozess umsetzbar? Welche Rolle können Schulen in ihren Stadtteilen spielen? Wie können sie zu identitätsstiftenden Orten für Schule und Quartier entwickelt werden? Anhand beispielhafter Bildungsbauten veranschaulichen Beteiligte deren Entstehungsprozesse und Qualitäten mit der Intention, aus der Diskussion von vorbildlichen Projekten mögliche Impulse für die eigene Arbeit zu geben.

Anmeldung unter bautraum@bundesstiftung-baukultur.de.

Das Thema Nachhaltigkeit ist angekommen

Laut der Studie „Status & aktuelle Trends im Immobilien- und Facility Management“ der Reality Consult GmbH sieht der Markt für die strategische Ausrichtung im Jahr 2010 das Thema Nachhaltigkeit an erster Stelle. Das zeigt unerwartet und mehr als deutlich, dass das Schlagwort der letzten Jahre nun endgültig in den konkreten Zielsetzungen und Arbeitsplänen der Entscheidungsträger der Branche angekommen ist. Dennoch bleiben Zweifel, ob diese Ziele auch unter Kostendruck umgesetzt werden.

Quelle und Studie

Effizient und gut fürs Image

Nachhaltiges Bauen liegt im Trend, muss nicht teuer sein und die Hauptstadt ist Vorbild für zukunftsweisende Projekte. Manche Trends sind krisenunabhängig. Manche werden sogar durch eine Krise wie die derzeitige Finanz- und Wirtschaftsschwäche befeuert. Das gilt auch für nachhaltiges Bauen. „Nachhaltiges Bauen beinhaltet ein umfassendes Qualitätskonzept, deshalb ist es auch ökonomisch interessant“, sagt Martin Prösler, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

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