Rat für Stadtentwicklung

Der Rat für Stadtentwicklung hat sich im Januar 2000 zusammengeschlossen, um Sach- und Fachverstand Berlins zu bündeln und öffentlich wirksam zu machen. Der Rat setzt sich aus  Vertretern von wirtschaftlich und politisch unabhängigen Institutionen zusammen, die für die Stadtentwicklung Berlins und der Region arbeiten, forschen und lehren. Der Name „Rat für Stadtentwicklung“ manifestiert das Bestreben, als Teil der aktiven Bürgerschaft und im öffentlichen Interesse gemeinsam zu handeln, um notwendige Erneuerungen einzuleiten, Missstände zu benennen und Fehlentwicklungen zu verhindern.

Ziel des Rates für Stadtentwicklung ist es, fachliche Kompetenz und Engagement für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und Baukultur zusammenzuführen und in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen.

Folgende Institutionen arbeiten gegenwärtig im Rat für Stadtentwicklung (RfS) mit:

•    Akademie der Künste, Sektion Baukunst (AdK)
•    Architekten für Architekten (AfA)
•    Architektenkammer Berlin (AK)
•    Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin (AIV)
•    Bund Deutscher Architekten Berlin (BDA)
•    Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, Landesverband Berlin (BdB)
•    Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)
•    Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL)
•    Deutscher Werkbund Berlin

Sitzungstermine 2010 (Vorsitz AfA), c/o Theresa Keilhacker, Architektin, Wilsnacker Str. 43, 10559 Berlin:

Donnerstag: 28.01.2010, 18.00 Uhr
Dienstag: 23.02.2010, 18.00 Uhr
Mittwoch: 24.03.2010, 18.00 Uhr
Dienstag: 20.04.2010, 18.00 Uhr
Mittwoch: 26.05.2010, 18.00 Uhr
Dienstag: 22.06.2010, 18.00 Uhr
Mittwoch: 21.07.2010, 18.00 Uhr
Dienstag: 24.08.2010, 18.00 Uhr
Mittwoch: 22.09.2010, 18.00 Uhr
Dienstag: 26.10.2010, 18.00 Uhr
Mittwoch: 24.11.2010, 18.00 Uhr
Mittwoch: 15.12.2010, 18.00 Uhr

Kraftstrom

Energieversorgung von Metropolen – was bringt die Zukunft?
Darüber diskutieren Experten am 1. November 2010 ab 19:30 Uhr in der Reihe „KRAFTAKT – Energieeffiziente Stadt„. Eine dezentrale Energieversorgung oder zentrale Großkraftwerke? Diese Frage stellt sich in der aktuellen Energiedebatte aufgrund der Verknappung fossiler Brennstoffe und des Klimawandels.

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Berlins vergessene Mitte

Berlin hat viele Zentren, aber wo liegt die Mitte? Durch den Fernsehturm und das Rote Rathaus scheint sie weithin markiert. Viele wissen nicht, dass sich in dieser Umgebung der mittelalterliche Kern der heutigen Metropole erstreckte. St. Marien- und Nikolaikirche sind die letzten Zeugen einer Altstadt, die durch Modernisierung, Kriegszerstörung und Hauptstadtplanung ausgelöscht wurde.

Bild: Stiftung Stadtmuseum Berlin

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Die Metropole als Zeitbombe?

Was ist die europäische Großstadt heute? Eine Konzentrationsstätte für kulturelle und wirtschaftliche Eliten, ein perfektes Cluster, ein alternativloses Hochleistungs- system? Oder ist sie ein überholtes Modell, eine sozial-ökonomische Zeitbombe, die unaufhaltsam auf eine Katastrophe zutickt? Um diese Fragen wird es in der Auftaktveranstaltung clashes | collisions der Reihe am 28. Oktober 2010 um 20:00 Uhr gehen – am Beispiel der vielleicht gegensätzlichsten Hauptstädte Europas.

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Berlins Mitte

Ein Gespräch zur Architektur und Stadt führen am 26. Oktober 2010 um 19:00 Uhr Mona El Kahfif, Regula Lüscher, Ralf Meister, Wolfgang Pehnt und Donata Valentien zum Thema »Zwischen Rotem Rathaus und dem Phantom des Schlosses«, Annette Ramelsberger moderiert.

Illustration: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Über die Bedeutung der Mitte Berlins wird seit der Wende diskutiert und insbesondere über ihre Gestalt auch gestritten. Jenseits der Form und des konkreten Städtebaus geht es dabei vor allem um die Suche nach ihrer Sinnhaftigkeit, ihrem Symbolwert und ihrer Rolle für Berlin und für die Republik. In der Veranstaltung soll eine Verständigung über ein Profil für diese Mitte gefunden werden – als Ausgangspunkt für eine spätere Suche nach der Form.

Akademie der Künste, Pariser Platz
Zum Thema: Berlins vergessene Mitte

Nachkriegsbauten in der City West

Themenabend Immobilien – Forum Campus Charlottenburg – des Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. am 20. Oktober 2010 um 18:30 Uhr.

Foto: © Muhs/Elsen

Büroleerstand trotz bester Citylage und lokaler Nachfrage, steigende Mieten und Preise trotz veralteter Gebäudestandards kennzeichnen den Immobilienmarkt der City West. Eine besondere Rolle spielen dabei die vielen Bauten der Nachkriegszeit (50/60er Jahre) mit ihren Problemen, sich den zeitgemäßen Anforderungen an Städtebau, Architektur und baulich-energetische Standards anzupassen. Diese Situation stellt sowohl die Berliner Politik als auch Investoren und potenzielle Nutzer vor große Herausforderungen und vor eine Vielzahl von Fragen, die es zu lösen gilt.

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Bauausstellung für Berlin?

Nach dem erfolgreichen Start der Reihe „STADTGESPRÄCHE – Berlin im Wandel“ am 13. September setzen die Architektenkammer Berlin und die Urania ihre Kooperation mit weiteren Diskussionsabenden fort.

Die zweite Veranstaltung „Für mehr Qualität im Städtebau – Eine neue Bauausstellung für Berlin?“ findet bei freiem Eintritt am 20. Oktober 2010 um 19.30 Uhr in der Urania statt.

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Die erste Gentrifizierung

Paris ist die meist besuchte Stadt der Welt. Nach dem kompletten Umbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt zum „place to be“. Allerdings bezahlten den Umbau der Innenstadt viele Bewohner mit dem Verlust ihres Wohnorts. Die BAUNETZWOCHE#195 wirft einen Blick auf die vielleicht interessanteste Zeit dieser Stadt.

Digital Utopia

Zum Thema Architektur und Digitalisierung findet am 18. Oktober 2010 um 19.30 Uhr im Plenarsaal der Akademie der Künste (Pariser Platz) ein Symposium statt. Gefragt und diskutiert werden u.a. mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf den konkreten Raum, Veränderung von Alltag und Lebensumwelt, neue Materialien, Visionen und Einflüsse. Wer sind aktuell die Pioniere der Digitalisierung in der Architektur?

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Little Big Berlin

Eine filmische Liebeserklärung  an die Stadt „Die Berliner Architektur ist zwar besonders schön, aber erst mit den Berlinern wird Berlin zu so einer einmaligen schönen Stadt wie sie eine ist“ mit dem Miniatur Effekt Tilt Shift. Zwar nicht ganz neu, bekannt aus der aktuellen Telekom-Kampagne, aber hier erst richtig schön…

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