Bündnis UNSERE STADT! klimagerecht und bezahlbar

Wenn Wohnraum zur Ware und mit Boden spekuliert wird, wenn bestehende Gesetze gegen Leerstand nicht vollzogen und unterlassene Instandhaltung nicht geahndet wird, wenn die Wohnung im Sommer zur Hitzefalle und im Winter das Heizen unbezahlbar wird, wenn immer mehr Flächen versiegelt und grüne Aufenthaltsqualitäten zerstört werden, dann ist eine Stadt nicht mehr lebenswert.

Das „Bündnis UNSERE STADT!“ wünscht sich einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt, der Instrumente der sozialen und ökologischen Bauwende für den sinnvollen Umbau der Stadt nutzt. Wissenschaftlich belegte und partizipativ erarbeitete Energie- und Klimaschutzziele sind dabei einzuhalten. Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sind ernst zu nehmen und das Mitgestaltungsrecht in ihrer Umgebung zu respektieren.

AfA – Aktiv für Architektur ist Teil des großen Bündnisses „UNSERE STADT!“, um klimagerechte und bezahlbare Stadtentwicklung insbesondere beim Thema Wohnen voranzubringen.

21. Okt. 2025, 17:30 Uhr: Stadtwerkstatt zur Bauwende: „Umbau statt Abriss – 3 Herausforderungen im Bezirk“

Ort:

StadtWERKSTATT Friedrichshain-Kreuzberg auf dem Dragonerareal/Rathausblock, Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin, hinter dem Finanzamt Kreuzberg am Mehringdamm

Anlass/Ausgangslage

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg stehen mehrere großmaßstäbliche Bauvorhaben zur Diskussion, bei denen zentrale Fragestellungen im Umgang mit dem Gebäudebestand exemplarisch sichtbar werden. Die Stadtwerkstatt am 21. Oktober 2025 greift drei dieser Projekte auf, um an ihnen die Herausforderungen und Potenziale einer gemeinwohlorientierten Bauwende zu diskutieren – also einer Strategie, die den Erhalt, Umbau und die Weiterentwicklung bestehender Bausubstanz gegenüber einem vollständigen Abriss priorisiert.

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Alternativen zum Abriss – Wie können bedrohte Gebäude gerettet werden? am 10.9., 19 Uhr

Alternativen zum Abriss – Wie können bedrohte Gebäude gerettet werden?
Stadtwerkstatt · Karl-Liebknecht-Straße 11 · 10178 Berlin | 10.09.2025 · 19 Uhr

Eine Veranstaltung der Hermann-Henselmann-Stiftung

[ ► Veranstaltung – Programm ]

Berlin erlebt aktuell eine Abrisswelle. Viele Gebäude, wie der Düttmann-Bau An der Urania, das Constanze-Pressehaus und zahlreiche Wohnhäuser wurden bereits beseitigt. Weitere Bauten, wie das SEZ, die Stadtbibliothek Tempelhof oder die Pyramide am Hafenplatz sind vom Abriss bedroht. Gleichzeitig engagieren sich zahlreiche Initiativen gegen den Abriss von Gebäuden. Die Gründung der «Anti-Abriss-Allianz“» hat dieser Bewegung eine zusätzliche Dynamik beschert. Dennoch ist der Kampf für den Erhalt von Gebäuden nach wie vor schwierig, und viele Auseinandersetzungen enden doch mit dem Abriss.

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Das Trojanische Pferd bekommt Beine: Nächster Schritt zur Aushöhlung des Tempelhofer Feld Gesetzes (ThF-G)

Bildnachweis: 100% Tempelhofer Feld

„Was für eine Show! CDU und SPD als Retter der Geflüchteten! Einzig das Thf-G steht im Wege – also wird’s geändert! Geflüchtete aufs Tempelhofer Feld, und schon sind die Probleme im Handstreich gelöst! So der schöne Schein,“ schreibt die Initiative 100% Tempelhofer Feld in ihrer Pressemeldung vom 14.3.2024. Die Wahrheit dahinter ist eine andere: CDU und SPD drehen mit diesem Vorgang die Zeit zurück in die Nullerjahre, als Berlin verscherbelt wurde.

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