Berlin bezahlbar. Was eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklungspolitik leisten muss.

Der Architekturpreis Berlin e. V. lädt gemeinsam mit der Wirtschaftskanzlei ZIRNGIBL, der Funk Gruppe und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH am Dienstag, den 21. Mai 2019 um 18:00 Uhr, zum Gespräch am Langen Tisch „Berlin bezahlbar. Was eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklungspolitik leisten muss.“ in das KutscherHaus am Kurfürstendamm 50a / George-Grosz-Platz ein.

Es wird zu wenig gebaut und wenn, dann sind die Wohnungen in der Regel für niedrige und mittlere Einkommen zu teuer. Das Berliner Wohnungsbau-Mandra ist altbekannt, doch es herrscht Ratlosigkeit, was getan werden müsste, um den Bedürftigsten wirklich zu helfen. Vor Kurzem schrieb Prof. Dr. v. Einem im Tagesspiegel, dass die Messlatte jedweder sozialer Wohnungspolitik darin besteht, ob es gelingt die Lücke, die sich im unteren Segment des Wohnungsmarktes weit geöffnet hat, wieder zu schließen. Denn sie ist die eigentliche Ursache steigender Mieten. Er appellierte an die Berliner Politik, die ihr verliehenen städtebaulichen Sonderrechte zu nutzen, um städtebauliche Entwicklungen umfänglich zu planen, die Bodenspekulation einzudämmen und städtebauliche Vorhaben zu steuern. Mit Hilfe von Auskunftsrechten, Veränderungssperren, Vorkaufsrechten, Umlegungs- und Enteignungsrechten, Abriss- und Baugeboten könnte schon heute viel erreicht werden. Doch, so Prof. Dr. v. Einem, trotz der Klagen über die Machtlosigkeit der öffentlichen Hand gegenüber den Kräften des Marktes nutzt Berlin die bestehenden Rechte nicht.

Nach einem kurzen Impulsvortrag von Prof. Dr. v. Einem, diskutieren er und weitere Stadtentwicklungsexperten mit Vertretern der Berliner Politik.

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Bund und Land fördern die Freitreppe „Schlossfreiheit“ mit Millionen

2. Berliner Flussbad Pokal 2016, Foto cc Anette Hauschild

Bund und Land Berlin geben bekannt, dass die Planung und der Bau der ersten Freitreppe als Wasserzugang für das Flussbad Berlin an der Schlossfreiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ finanziert werden.

Am 12. April 2019 geben der Bund und das Land Berlin bekannt, dass die Planung und der Bau der ersten Freitreppe als Wasserzugang für das Flussbad Berlin an der Schlossfreiheit aus Mitteln des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ finanziert werden. Hierfür stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat 3,78 Millionen Euro zu Verfügung, die durch zusätzliche Mittel in Höhe von 2,635 Millionen Euro von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ergänzt werden.

Die 38 Meter breite Sitzstufenanlage am sonnigen Südufer führt vom Humboldt Forum zum Spreekanal, in dem nach den Plänen des Vereins Flussbad Berlin schon bald das Schwimmen im natürlich gereinigten Spreewasser möglich sein soll.

Charlotte Hopf, Vorstand von Flussbad Berlin e.V.: „Das ist eine wunderbare Nachricht für Berlin und ein wichtiges Signal für die vielen Menschen, die sich seit Jahren für die Realisierung des Flussbad Projektes engagieren. Die Entscheidung zum Bau dieses ersten Flussbad-Moduls zeigt, dass der zivilgesellschaftliche Einsatz für eine lebenswertere Stadt und eine saubere Spree erfolgreich ist und nun auch dauerhaft im Stadtraum sichtbar wird.“

Das Konzept für das Flussbad wurde zuerst von der Berliner Künstler- und Architektengruppe realities:united entwickelt und bereits 1998 erstmalig öffentlich vorgestellt. Das Projekt wurde international vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem weltweit wichtigsten Preis für nachhaltige Stadtentwicklung, dem LafargeHolcim Award for Sustainable Construction (2011 & 2012). Projektträger ist der im Jahr 2012 gegründete gemeinnützige und gleichnamige Verein „Flussbad Berlin“ mit über 400 Mitgliedern. Er engagiert sich für die Kommunikation, Weiterentwicklung und Realisierung des Stadtentwicklungsprojekts Flussbad Berlin.

StadtWertSchätzen 2017 – V

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Neue Nutzungsansprüche mit einem Qualitätsanspruch an Berlin zu verbinden und insbesondere öffentliche und denkmalgeschätzte Stadträume in Berlin zeitgemäß weiterzudenken – diese inhaltliche Klammer steht über der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen 2017, einer Veranstaltungsreihe der berliner wirtschaftsgespräche mit dem Netzwerk Architekten für Architekten (AfA). Diese Mal geht es um folgendes Thema „Innovationen im Wohnungsbau“ mit dem Fokus: Zwischen Smart Living und Modulbauweise – braucht Berlin Innovationen im Wohnungsbau?

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StadtWertSchätzen 2017 – IV

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Neue Nutzungsansprüche mit einem Qualitätsanspruch an Berlin zu verbinden und öffentliche und denkmalgeschätzte Stadträume in Berlin zeitgemäß weiterzudenken – diese inhaltliche Klammer steht über der Gesprächsreihe StadtWertSchätzen 2017, einer Veranstaltungsreihe der Berliner Wirtschaftsgespräche mit dem Netzwerk Architekten für Architekten (AfA). Die vierte Veranstaltung diskutiert unter dem Titel „Wer baut die Wohnungen? Wer hat die Grundstücke?“ die gegenwärtigen Strategien zum Wohnungsbau und zur Wohnraumversorgung.

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StadtWertSchätzen 2017 – III

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Neue Nutzungsansprüche verbinden mit einem Qualitätsanspruch an Berlin

Teil III: Ostmoderne wertschätzen

Podiumsdiskussion

Themenschwerpunkt: Interdisziplinärer Planungsansatz in der ehemaligen DDR der 1960er und 1970er Jahre neu gedacht

Einige Einzeldenkmäler der Ostmoderne stehen zum Glück inzwischen unter Denkmalschutz, wie z.B. das Haus des Lehrers, Haus des Berliner Verlages oder Haus des Reisens; weniger prominente Gebäude oder gar städtebauliche Ensemble der Ostmoderne gehen jedoch Gefahr zu verwahrlosen oder abgerissen zu werden.

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