Offener Brief an die Teilnehmer*innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd

Blick auf das angeblich versiegelte, aber tatsächlich saftig grüne, südliche Baufeld der Urbanen Mitte. Im Hintergrund zwischen Bäumen ist der Wasserturm auf dem Gelände des Technikmuseums zu sehen. Foto Uli Klose, Juni 2025

Seit ein paar Wochen läuft der Realisierungswettbewerb für die beiden Türme auf dem südlichen Baufeld. Sechs Architekturbüros sind eingeladen, den im Februar vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Bebauungsplan umzusetzen. Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hat einen offenen Brief an die Teilnehmer*innen gesandt, um ihnen ihre kritische Sicht auf das Vorhaben zu übermitteln. Sie hoffen, dass das den Wettbewerb betreuende Büro C4C den offenen Brief an die am Wettbewerb teilnehmenden Architekt*innen  weiterleitet. Ob alle Teilnehmer*innen brav die Vorgaben der Investoren füllen werden? Oder ob die Argumente der Aktionsgemeinschaft ihnen zu denken geben? Wir werden es sehen. Hier der offene Brief im Wortlaut:

„Sehr geehrte Teilnehmer:innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd,

als Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck haben wir uns seit 2014 kritisch mit dem Bauvorhaben Urbane Mitte auseinandergesetzt und immer wieder eine Neuplanung gefordert, die sich dem Park zuwendet. Wir wünschten uns hier öffentliche, gemeinwohlorientierte Nutzungen, die Rücksicht nehmen auf ökologische Belange und die die denkmalgeschützten Anlagen des Gleisdreiecks respektieren.

Unsere Argumente wurden am Ende von der Politik leider nicht beachtet.

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UIA Weltkongress der Architekten 2026 Barcelona vom 28. Juni bis 2. Juli 2026

Im Juni 2026 findet in Barcelona eines der weltweit größten Architekturtreffen statt, der internationale UIA Weltkongress statt. Über drei Tage kommen mehr als 10.000 Teilnehmer und 250 Referenten aus aller Welt auf acht Bühnen zusammen. Mehr als 100 Sessions, eine 4.000 Quadratmeter große zentrale Ausstellung und siebzig Architektur-Routen durch die Region erwarten die Besucher.

Direkt am Mittelmeer gelegen – von der ikonischen Turbinenhalle „Drei Schornsteine“ bis hin zu bedeutenden öffentlichen Gebäuden – bietet der Kongress mehr als nur eine herkömmliche Konferenz: Er lädt zum Stadterlebnis ein. Plenarvorträge, Vorlesungen und Debatten, offene Foren, Workshops, Forschungspräsentationen und öffentliche Feierlichkeiten verwandeln Barcelona in einen zentralen Ort des Austauschs.

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Klimaschutzrat fordert konsistente Governance: Wirksame Ausgestaltung bei der Umsetzung des Klimaschutzes

Konsistente Governance: Wirksame Ausgestaltung bei der Umsetzung des Klimaschutzes | Den gordischen Knoten lösen. Klimabeiräte mahnen Reformen an.

Deutschland läuft Gefahr, die gestellten CO2-Minderungsziele in 2030 und danach deutlich zu verfehlen. Ein zu geringer Beitrag für den internationalen Klimaschutz und massive Strafzahlungen an die EU wären die Folge. Ein Grund dafür ist, trotz eines im Juli 2024 novellierten Klimaschutzgesetzes, das überwiegende Ausbleiben einer konsistenten Governance – im Bund, bei den Ländern und in den Kommunen. Die VertreterInnen der heute hier anwesenden Klimabeiräte bzw. Klimaschutzräte der Länder wollen exemplarisch auf die Defizite im Bereich der Sektorenziele, beim Monitoring, bei der Beteiligung der Gesellschaft und der politischen Verantwortlichkeit hinweisen und verbesserte Umsetzungsstrukturen der Klimaschutzziele diskutieren.

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Frühjahrsauftakt StadtWertSchätzen mit Update-Görli: Einladung zu Ausstellung und Round Table Talk am 21.4.26, 18:30 Uhr

Liebe Freunde, Kolleg*innen und Interessierte,

wir setzen die Gesprächsreihe StadtWertSchätzen im Frühjahr fort mit einer Ausstellung und Diskussion zu Transformationsräumen am Beispiel Görlitzer Park.

OrtLadenlokal Nazarethkirchstr. 39, 
13347 Berlin-Wedding

Zeit: Dienstag, 21. April 2026, 18:30 Uhr

Wie kann der Görlitzer Park im Berliner Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg zu einem attraktiven, resilienten, nachhaltigen und zukunftsgerechten Stadtpark weiterentwickelt werden – jenseits aktueller Zaundebatten?

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Bündnis UNSERE STADT! klimagerecht und bezahlbar

Wenn Wohnraum zur Ware und mit Boden spekuliert wird, wenn bestehende Gesetze gegen Leerstand nicht vollzogen und unterlassene Instandhaltung nicht geahndet wird, wenn die Wohnung im Sommer zur Hitzefalle und im Winter das Heizen unbezahlbar wird, wenn immer mehr Flächen versiegelt und grüne Aufenthaltsqualitäten zerstört werden, dann ist eine Stadt nicht mehr lebenswert.

Das „Bündnis UNSERE STADT!“ wünscht sich einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt, der Instrumente der sozialen und ökologischen Bauwende für den sinnvollen Umbau der Stadt nutzt. Wissenschaftlich belegte und partizipativ erarbeitete Energie- und Klimaschutzziele sind dabei einzuhalten. Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sind ernst zu nehmen und das Mitgestaltungsrecht in ihrer Umgebung zu respektieren.

AfA – Aktiv für Architektur ist Teil des großen Bündnisses „UNSERE STADT!“, um klimagerechte und bezahlbare Stadtentwicklung insbesondere beim Thema Wohnen voranzubringen.

Ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2026!

Bildnachweis: Kenan Melhem

Politisch war das Jahr 2025 mehr als turbulent und teilweise verstörend. Wir wollen dennoch nicht den Mut verlieren und mit klugen und menschlichen Schritten die Welt ein klein wenig besser machen. Berufspolitisch haben wir uns viel vorgenommen, u.a. auch für unsere digitale Souveränität. Deshalb sei hier ein Beitrag von Prof. Jürgen Pfeffer von der TU München wiedergegeben: „Der Freistaat Bayern plant offenbar einen milliardenschweren Rahmenvertrag mit Microsoft – ohne Ausschreibung. Die Empörung darüber ist mehr als verständlich.[1] Dieser Vorgang steht exemplarisch für ein strukturelles Problem der europäischen Digitalpolitik.

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Einladung Kino & Jahresausklang mit dem Feldliebe-Film am 20.12.25 um 18:00 Uhr

Am Samstag, den 20. Dezember 2025 um 18:00 Uhr zeigt Mehrwertvoll e.V. in der Forum Factory noch einmal den Feldliebe-Film und ab 19:30 Uhr wollen alle Mitwirkenden nochmal gemütlich für ein, zwei Stunden zusammenkommen, freundschaftliche sowie berufliche Verbindungen aufwärmen, über das alte und neue Jahr sprechen und darüber, was euch und sie gerade bewegt bzw. umtreibt.

Anmeldungen bei Jule Hanske
Geschäftsführung Mehrwertvoll e.V.
jule@mehrwertvoll.de

Tel.: 0176-21063136
www.mehrwertvoll.de

Architektenkammer Berlin beschließt berufspolitische Ziele und setzt das Leitbild der vergangenen 4 Jahre fort

Am Donnerstag, dem 27. November 2025, hat die Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin ihre berufspolitischen Ziele für die kommenden vier Jahre verabschiedet und setzt damit das Leitbild der letzten 4 Jahre fort.

Zentrales Anliegen bleibt „ein Planen und Bauen, das Klima-, Ressourcen- und Bodenschutz ebenso berücksichtigt wie gesellschaftliche Partizipation. Grundlage bildet ein ausgewogener Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziokulturelle Belange miteinander verbindet. Die Architektenkammer Berlin setzt dabei auf Kreislaufdenken und verfolgt das Ziel, mit resilienten und baukulturell starken Strategien die notwendige Transformation in Architektur, Stadtplanung, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur aktiv mitzugestalten.“

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Abriss-Stopp beim SEZ!

Trotzdem der Berliner Landesdenkmalrat (LDR) sich in seiner Sitzung am 11. Juli 2025 für den Erhalt des Sport- und Erholungszentrum (SEZ) Berlin-Friedrichshain ausgesprochen hat, begannen heute sog. „vorbereitende Maßnahmen“ der WBM (Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Mitte) , die einem Abriss gleichkommen. Hier muss das Gesetz eingehalten werden und ein sofortiger Abriss-Stopp erfolgen. Was für ein hässliches Vorbild hier die Öffentliche Hand abgibt, lässt sich unschwer erkennen.

„Der LDR erkennt bei dem Bauwerk durchaus eine geschichtliche Bedeutung, hält daher eine Denkmalwürdigkeit für möglich bzw. gegeben und regt an, hierbei die Aspekte des wachsenden öffentlichen Interesses und der zunehmenden Seltenheit vergleichbarer baulicher Zeugen aus dieser Zeit in Rechnung zu stellen. Zugleich betont der Rat, dass die Frage der Erhaltungswürdigkeit der Anlage davon nicht betroffen ist. Sie kann auch ohne Denkmalstatus bejaht werden.

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