Diskussionsrunde (Zukunft SEZ?) am 25.6.2026 in den Kant-Garagen

Am 25. Juni 2026 machte die Heinze ArchitekTOUR Station in Berlin – und lud zur Diskussionsrunde (Zukunft SEZ?) um 16:45 Uhr in den Kant-Garagen. Der Ort war Programm, denn auch die Kant-Garagen waren einst vom Abriss bedroht und sind nun von Nalbach Architekten denkmalgerecht zu einer gelungenen Mixed-Use Immobilie entwickelt worden.

Bildnachweis: Susanne Lorenz

Bildnachweis: Susanne Lorenz

Den Einführungsvortrag zur Entstehung des SEZ gab der damals verantwortliche Architekt Günter Reiss, im Anschluß diskutierten: Theresa Keilhacker, Architektin, Carl Waßmuth, Gemeinwohl in Bürgerinnenhand, Florian Schmidt, Bezirksstadtrat B´90/ Die Grünen, Mathias Schulz (Sprecher der SPD-Fraktion für Stadtentwicklung sowie für Bundesangelegenheiten und Brandenburg) und Jakob Hans Hien, RA mit Schwerpunkt Öffentl. Baurecht/ Umwelt- u. Planungsrecht. Die Moderation übernahmen Jana Gäng, Tagesspiegel und Teresa Roelcke vom Tagesspiegel.

Das Publikum in der trendigen Dach-Location war mehrheitlich überzeugt: das SEZ muss bleiben! Und auch die Idee, dort die IBA-Geschäftsstelle einzurichten und das SEZ als Best Practise für die Transformation eines „schlafenden Riesen“ zu entwickeln, fand großen Beifall.

Hier geht’s zum Artikel auf der Seite der Baustelle Gemeinwohl – SEZ: Das bisherige Verfahren führt nicht zur besten Lösung – aber es ist noch nicht zu spät…

Schinkelnachwuchswettbewerb 2027 ausgelobt: „Mythos Alexanderplatz“

DER AIV-SCHINKEL-WETTBEWERB 2027 ist ein internationaler, offener Ideen- und Förderwettbewerb. Teilnehmen können Studierende und Absolvent:innen der Fachrichtungen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Architektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung und verwandte Disziplinen sowie Künstler:innen und Studierende der Freien Kunst.

Veröffentlichung der Auslobung: Anfang September 2026 | Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 08. Februar 2027

DER ALEXANDERPLATZ ist literarischer Mythos, filmische Projektionsfläche und Brennpunkt der Berliner Identität zugleich. Ob in Alfred Döblins Großstadtroman, in Walter Ruttmanns Symphonie einer Großstadt oder als Schauplatz historischer Zäsuren, von den Barrikaden der Märzrevolution 1848 bis zum folgenschweren Ruf „Wir sind das Volk!“ im Herbst 1989: Der Platz spiegelt die Brüche der deutschen Geschichte wider.

Politische Systemwechsel und konkurrierende Ideen von Stadt führten im 20. Jahrhundert zu allumfassenden baulichen Manifestationen: Auf Peter Behrens’ Vision eines rationalen, einheitlich umbauten Weltstadtplatzes folgte nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs der kompromisslose Umbau zum weiträumigen sozialistischen Stadtzentrum. Dies wird nach der Wiedervereinigung grundsätzlich in Frage gestellt. Hans Kollhoffs Masterplan aus dem Jahr 1993 sah eine neue Blockbebauung mit daraus empor wachsenden Türmen vor, die nicht nur die Berliner Hochhausdebatte, sondern auch die Kontroverse im Umgang mit dem baulichen Erbe der DDR prägt.

Die Idee einer neuen Stadtkrone wurde durch den ausbleibenden Bauboom und die schrittweise Unterschutzstellung des DDR-Bestands jedoch zunehmend relativiert. Sowohl die architektonische Qualität als auch die rein kommerzielle Prägung der umgesetzten Projekte bleiben weit hinter der gesamtstädtischen Bedeutung des Ortes zurück.

Gleichzeitig haben sich die Vorzeichen zeitgenössischer Stadtentwicklung fundamental verschoben. Pionierprojekte wie das benachbarte, kooperative Haus der Statistik oder die Debatte um die Ansiedlung der Zentral- und Landesbibliothek im Galeria-Warenhaus beweisen, dass die Zukunft des Zentrums im Gemeinwohl liegen kann.

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Nazarethspielstrasse: Lange Tafel der Baukultur am 19.06.2026, von 15 bis 20 Uhr

Unser Netzwerk AfA – Aktiv für Architektur lädt zusammen mit der Initiative Nazarethspielstraße ein:

Entsiegeln! Wir machen eine Fläche frei und Potenzial für Regenwasserversickerung sichtbar. Unsere Straße ist zugeparkt von Autos, die den Blick auf den schönen Park gegenüber verstellen. Die Bäume leiden unter Trockenheit und Hitze. Das wollen wir ändern: mit einer temporären Spiel- und Nachbarschaftsstraße und vielfältigen Angeboten für Jung und Alt. Und einer Langen Tafel der Baukultur – für mehr Grün und noch mehr Miteinander in der Nachbarschaft!

Kommt vorbei: vor der Co-Working Plattform Nazarethkirchstr. 39 bauen wir eine lange Tafel Baukultur auf und laden Euch herzlich ein vorbeizuschauen!

www.aktivfuerarchitektur.de
@AktivfuerArchitektur

https://www.bundesstiftung-baukultur.de/foerderverein/netzwerk/lange-tafel-der-baukultur/detail/lange-tafel-nazarethspielstrasse

SEZ: Lange Tafel der Baukultur am 19.06.2026, von 15 bis 18 Uhr

Die Initiative „SEZ für alle!“ lädt gemeinsam mit dem Bündnis „SEZ-Quartier neu denken“ herzlich ein zur Langen Tafel der Baukultur . Dieser bundesweite Aktionstag der Bundesstiftung Baukultur findet dezentral an markanten Orten in Berlin statt. Sie freuen sich auf zahlreiche Gäste, Austausch, Information und Neuigkeiten zum SEZ bei Kaffee und Kuchen und einem kleinen Programm.
Freitag, 19.06.2026, von 15 bis 18 Uhr
Landsberger Allee 77, vor dem ehem. Haupteingang des SEZ
Hier kann man noch für’s SEZ-Modell spenden, das im Stadtmuseum auf seine Restaurierung wartet:
https://sez-fuer-alle.de/spenden-fuer-architekturmodell

Der Lange Tag der StadtNatur am Wochenende des 30./31. Mai 2026

Wir sind dabei! 

Claudia Schasiepen, Sprecherin Initiative Ka-Bo-N Öko!Logisch! und Theresa Keilhacker, Initiative „Sternhäuser retten!, Bündnis Klimastadt Berlin 2030 führen zu  Teilen des einzigartigen Geländes der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik:

Über die  Sternhäuser mit ihrer noch zu erkennenden Genesungsarchitektur, geht es in den berlinweit außergewöhnlichen Waldgürtel der ehemaligen Klinik:

Insbesondere sind Expert*innen von Erdkröte, Teichfrosch, Teichmolch, Ringelnatter, Blindschleiche, Zauneidechse und Waldeidechse ausdrücklich willkommen!

Ebenso alle anderen Interessierten, die sich über die Gegebenheiten vor Ort informieren und das Genesungsangebot des dortigen Waldes erleben wollen.

Durch diesen zauberhaften Wald mit der Mehlbeeren-Allee wandern wir und folgen dem Gewässer rund um den Koldischteich. Bitte festes Schuhwerk mitbringen und für Mückenschutz sorgen.

Seit 2007 rückt die Stiftung Naturschutz Berlin einmal im Jahr den Artenreichtum Berlins in den Fokus. 400 bis 500 Veranstaltungen an 130 bis 160 Orten, und dies binnen 28 Stunden: Das zieht sogar die eventerprobten Hauptstädter*innen in den Bann.“ 

Wann: 31. Mai 2026, 13 Uhr, ohne Anmeldung, einfach kommen, wir freuen uns auf Sie/euch!

Treffpunkt: Am Pförtner-Häuschen, Oranienburger Straße 285, 13437 Berlin-Wittenau im Bezirk Reinickendorf

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Offener Brief an die Teilnehmer*innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd

Blick auf das angeblich versiegelte, aber tatsächlich saftig grüne, südliche Baufeld der Urbanen Mitte. Im Hintergrund zwischen Bäumen ist der Wasserturm auf dem Gelände des Technikmuseums zu sehen. Foto Uli Klose, Juni 2025

Seit ein paar Wochen läuft der Realisierungswettbewerb für die beiden Türme auf dem südlichen Baufeld. Sechs Architekturbüros sind eingeladen, den im Februar vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Bebauungsplan umzusetzen. Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hat einen offenen Brief an die Teilnehmer*innen gesandt, um ihnen ihre kritische Sicht auf das Vorhaben zu übermitteln. Sie hoffen, dass das den Wettbewerb betreuende Büro C4C den offenen Brief an die am Wettbewerb teilnehmenden Architekt*innen  weiterleitet. Ob alle Teilnehmer*innen brav die Vorgaben der Investoren füllen werden? Oder ob die Argumente der Aktionsgemeinschaft ihnen zu denken geben? Wir werden es sehen. Hier der offene Brief im Wortlaut:

„Sehr geehrte Teilnehmer:innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd,

als Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck haben wir uns seit 2014 kritisch mit dem Bauvorhaben Urbane Mitte auseinandergesetzt und immer wieder eine Neuplanung gefordert, die sich dem Park zuwendet. Wir wünschten uns hier öffentliche, gemeinwohlorientierte Nutzungen, die Rücksicht nehmen auf ökologische Belange und die die denkmalgeschützten Anlagen des Gleisdreiecks respektieren.

Unsere Argumente wurden am Ende von der Politik leider nicht beachtet.

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UIA Weltkongress der Architekten 2026 Barcelona vom 28. Juni bis 2. Juli 2026

Im Juni 2026 findet in Barcelona eines der weltweit größten Architekturtreffen statt, der internationale UIA Weltkongress statt. Über drei Tage kommen mehr als 10.000 Teilnehmer und 250 Referenten aus aller Welt auf acht Bühnen zusammen. Mehr als 100 Sessions, eine 4.000 Quadratmeter große zentrale Ausstellung und siebzig Architektur-Routen durch die Region erwarten die Besucher.

Direkt am Mittelmeer gelegen – von der ikonischen Turbinenhalle „Drei Schornsteine“ bis hin zu bedeutenden öffentlichen Gebäuden – bietet der Kongress mehr als nur eine herkömmliche Konferenz: Er lädt zum Stadterlebnis ein. Plenarvorträge, Vorlesungen und Debatten, offene Foren, Workshops, Forschungspräsentationen und öffentliche Feierlichkeiten verwandeln Barcelona in einen zentralen Ort des Austauschs.

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Frühjahrsauftakt StadtWertSchätzen mit Update-Görli: Einladung zu Ausstellung und Round Table Talk am 21.4.26, 18:30 Uhr

Liebe Freunde, Kolleg*innen und Interessierte,

wir setzen die Gesprächsreihe StadtWertSchätzen im Frühjahr fort mit einer Ausstellung und Diskussion zu Transformationsräumen am Beispiel Görlitzer Park.

OrtLadenlokal Nazarethkirchstr. 39, 
13347 Berlin-Wedding

Zeit: Dienstag, 21. April 2026, 18:30 Uhr

Wie kann der Görlitzer Park im Berliner Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg zu einem attraktiven, resilienten, nachhaltigen und zukunftsgerechten Stadtpark weiterentwickelt werden – jenseits aktueller Zaundebatten?

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Architektenkammer Berlin beschließt berufspolitische Ziele und setzt das Leitbild der vergangenen 4 Jahre fort

Am Donnerstag, dem 27. November 2025, hat die Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin ihre berufspolitischen Ziele für die kommenden vier Jahre verabschiedet und setzt damit das Leitbild der letzten 4 Jahre fort.

Zentrales Anliegen bleibt „ein Planen und Bauen, das Klima-, Ressourcen- und Bodenschutz ebenso berücksichtigt wie gesellschaftliche Partizipation. Grundlage bildet ein ausgewogener Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziokulturelle Belange miteinander verbindet. Die Architektenkammer Berlin setzt dabei auf Kreislaufdenken und verfolgt das Ziel, mit resilienten und baukulturell starken Strategien die notwendige Transformation in Architektur, Stadtplanung, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur aktiv mitzugestalten.“

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