Ab 1.1.2023 greift das neue Solargesetz Berlin – Zeit für vorausschauende Planung

Ab nächstem Jahr greift das neue Berliner Solargesetz – höchste Zeit sich mit der gestalterischen Integration von #Photovoltaikanlagen zu beschäftigen. Hierzu hat Theresa Keilhacker mit Constanze Tibes, Grant Kelly und Dr. Björn Rau gesprochen.

Deutsches Architektenblatt – DAB 02/2022 Seite 10 :
https://www.ak-berlin.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/DAB_2022/DAB-2022-02-ost-BE.pdf

Unbedingt empfehlenswert ist auch die Beratungsstelle des Helmholtz-Zentrum Berlin:

https://www.helmholtz-berlin.de/projects/baip/index_de.html

#Solargesetz #Berlin #Solar #photovoltaik #planung #bauen #entwurf #nachhaltigkeit #klima

 

Jetzt Fördermittelantrag stellen für ZukunftBau Forschung

Ab 15.02. startet die neue Förderrunde für Forschungsprojekte, die innovative Ansätze für die Zukunft des Bauens konzipieren, erproben und vermitteln.

Ein Besuch der Seite lohnt auch, um einen Blick auf die spannenden Projekte zu werfen, die bisher gefördert wurden.
https://www.zukunftbau.de/

#zukunft #bauen #innovation #architektur #planung #nachhaltigkeit #immobilien #forschung #research

 

Umweltgerechtes Bauen: 2022 muss ein Jahr des Handelns werden

Quelle: Architektenkammer Berlin / Hans-Stefan Müller, Architekt

Wir wissen längst, dass, gemessen am Gesamtvolumen, rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen auf den Bausektor entfallen und der Betrieb von Gebäuden erheblich zur fortschreitenden #Erderwärmung beiträgt. Das neue Jahr 2022 muss für uns zu einem Jahr des Handelns werden. Die Voraussetzungen für konkrete Maßnahmen auf dem Weg zu besserem und wirksamem Klimaschutz sind für uns Planerinnen und Planer so gut wie nie zuvor. So wurde mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ein umfassendes #Förderprogramm auf den Weg gebracht, das die Vielzahl der bis dato parallellaufenden unterschiedlichen Maßnahmen von KfW und BAFA neu ordnet, bündelt und übersichtlich gestaltet.

#klimakrise #nachhaltigkeit #klima #umweltschutz #bauen #planung#architektur #immobilien #fördermittel

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# Koalitionsvertrag Bund: Neue Wohnungsgemeinnützigkeit fördern

Der Koalitionsvertrag auf Bundesebene sieht Schritte in die richtige Richtung vor: So sollen der Immobilienmarkt transparenter und Steuerschlupflöcher bei Share Deals geschlossen, sowie außerdem geprüft werden, ob das „Innenentwicklungsmaßnahmengebiet (IEM)“ als neues Instrument für ein gebietsbezogenes #Baugebot zur Nachverdichtung wirksam werden kann. Dies reicht aber allein nicht aus, um die finanzmarktgetriebene Boden- und Immobilienpreisspirale zu bremsen. Ein großer Schritt zur Gemeinwohlorientierung wäre dagegen die im Koalitionsvertrag vereinbarte „neue Wohnungsgemeinnützigkeit“ – sofern sie entsprechend ausgestaltet wird. Sie könnte auch die Tür zur #Bodengemeinnützigkeit öffnen.

#Gemeinwohl #gemeinnützig #nachhaltigkeit #immobilien#Boden #Ampelkoalition #Spekulation #sharedeal#Nachverdichtung

Pressemitteilung der Architektenkammer Berlin
https://www.ak-berlin.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2021/24_PM_Jetzt_die_Bodenwende_einleiten.pdf

# Umbau statt Abriss: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit Cantian-Stadion

Es ist politisch wenig glaubwürdig, dass sich Berlin einerseits zur Zero Waste City erklärt und die Klimanotlage anerkennt, andererseits ein erneuerungsfähiges Stadion abreißt, um an derselben Stelle einen Neubau gleicher Kapazität zu errichten. Dies widerspricht jedem verantwortungsvollen Umgang mit ‚grauer Energie‘. Auch baukulturell ist das Cantian-Stadion mit seinen Flutmasten ein identitätsstiftender Ort für das Quartier am Mauerpark und darüber hinaus.

#energie #umbau #neubau #stadt #berlin #stadion #sport#nachhaltigkeit #klima #klimakrise

Der überaus bekannte und beliebte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Pankow bietet den politisch Verantwortlichen die Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass es ihnen ernst ist mit dem jüngst formulierten Anspruch ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung.

Pressemitteilung Architektenkammer Berlin
https://www.ak-berlin.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2021/25_PM_Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.pdf

# Ergebnis Vergabemonitoring: Mehr Planungswettbewerbe!

Eine aktuelle Analyse der öffentlichen Ausschreibungen für Planungsleistungen in #Berlin macht deutlich, dass Planungswettbewerbe eher eine Ausnahme sind. Die #Architektenkammer erwartet von der neuen Berliner Landesregierung, dass sie die Einhaltung der Gesetze zur mittelstandsfreundlichen Vergabe auch bei ihren landeseigenen Gesellschaften umsetzt – die #baukulturelle #Vielfalt würde wachsen und zu einer gelungenen Berliner Mischung in den Quartieren beitragen.

#wettbewerb #bauen #planung #architektur #architekten #stadt #rgr #immobilien #entwicklung

Link zum Vergabemonitoring:
https://www.ak-berlin.de/fachkompetenzen/wettbewerbswesen/vergabe-monitoring.html

Die Ernennung von Petra Kahlfeldt zur Senatsbaudirektorin – eine Kampfansage an eine soziale und ökologische Stadtpolitik

Die Neubesetzung der Position des Senatsbaudirektors / der Senatsbaudirektorin hat schon im Vorfeld zu vielfältigen Debatten geführt. Die Architektenkammer Berlin und der BDA Berlin haben die Einsetzung einer Findungs- und Auswahlkommission für dieses Amt vorgeschlagen. Ein Offener Brief „Für eine offene und transparente Auswahl des neuen Senatsbaudirektors / der neuen Senatsbaudirektorin“ wurde von über 450 namhaften Architekten, Initiativen und Verbänden unterzeichnet.

Nun erfahren wir, dass dieses wichtige Amt ohne ein Auswahlverfahren und ohne eine öffentliche Diskussion an Petra Kahlfeldt vergeben wurde. Dieses Vorgehen ist ein Affront gegenüber den UnterzeichnerInnen dieses Offenen Briefes.

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# Jetzt heißt es anpacken!

Begrüßenswert ist im Koalitionsvertrag von rot-grün-rot in Berlin die Entscheidung, neue Gebäude durch die landeseigenen Wohnungsunternehmen vorwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen und nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zu errichten. Doch statt willkürlich gesetzter Neubauziele von 20.000 Wohnungen/jährlich braucht es ein programmatisches Umdenken hin zur Transformation des Bestands.

#transformation #immobilien #berlin #koalition #rgr #bauwende#bauwesen #nachhaltigkeit #flächenversiegelung #klimakrise #klima#neubau

Link zur Pressemitteilung der Architektenkammer Berlin.

Berliner Senat treibt die Ressourcenwende im Bausektor voran

Am 1. Dezember 2021 tritt in Berlin eine Verwaltungsvorschrift in Kraft, die zu einer grundlegenden Transformation des Bausektors in der Hauptstadt führen könnte. Sie schreibt die Wiederverwendung und das Recycling von Baustoffen beim Rückbau öffentlicher Gebäude verbindlich vor. Bei öffentlichen Hochbauvorhaben müssen außerdem künftig ausschließlich nachwachsende Baustoffe und gütegesicherte Recyclingbaustoffe eingesetzt werden. Damit nimmt das Land Berlin bundesweit eine Vorbildfunktion ein.

recyclingnews   hat bei Thomas Schwilling nachgefragt, wie die Ressourcenwende im Berliner Bausektor gelingen soll. Der Referent für umweltverträgliche Beschaffung in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz war maßgeblich an der Erstellung der Verwaltungsvorschrift beteiligt.

Sie gehen in Berlin voran und wollen eine Ressourcenwende im Hoch- und Tiefbau einleiten. Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung?

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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Neuerungen zum 21.10.2021

Bildnachweis: https://oekozentrum.nrw

Zum 21.10.2021 wurden die drei BEG-Richtlinien für Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Einzelmaßnahmen erneut geändert, um sie kohärent zu den Regelungen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) zu fassen. Insbesondere im Bereich Wärme- und Gebäudenetze sowie Anrechnung von Abwärme in der EE-Klasse erfolgten Änderungen.

Förderrichtlinien zur BEG

Die geänderten Förderrichtlinien zur BEG sind auf der Internetseite des BMWi veröffentlicht und wurden am 18.10.2021 im Bundesanzeiger bekanntgemacht.

Zum 1. Februar 2022 wird die Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eingestellt. Das teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. Sanierung soll stärker im Fokus stehen.

Mehr Informationen auf der Website der Bundesarchitektenkammer.

Und hier geht’s zur Förderung für energetische Sanierungen von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Berlin, dem Program Effiziente GebäudePLUS.