Sommerkino auf dem Freiraum unter dem Fernsehturm in Berlin

Bildnachweis: Matthias Grünzig, Initiative Offene Mitte Berlin
Bildnachweis: Matthias Grünzig, Initiative Offene Mitte Berlin

Im Rahmen des Gesamtprogramms der „Wissensstadt Berlin 2021“ vom 26.06.-31.08.2021 gibt es ein schönes Sommerkino:

Am Samstag, den 31.7.2021 kann man sich beispielsweise Stanley Kubricks „2001“ anschauen, ein Film, der gut zum ganzen Ensemble der Ostmoderne passt.
Siehe auch Freiraum-Ausstellung 50 Jahre Berliner Fernsehturm vom 3.10.2019 bis 6.01.2020

AfA unterstützt den Entwurf der MusterUMbauordnung von A4F, um die Bauwende bundesweit konkret zu machen

Wichtige Veränderungen sind notwendig, damit die Klimaschutzziele von Paris und das Einhalten der 1,5°-Grenze erreicht werden. Durch bessere Sanierungs-, Umbau-, bzw. Erweiterungsmöglichkeiten, sowie flexiblere Nutzungsmöglichkeiten sollen Eigentümer:innen die Sicherheit bekommen, dass ihre nachhaltig umgebaute Immobilie auch in
den nächsten Jahrzehnten werthaltig und gut vermietbar ist.

Neue Anforderungen an die Lebenszyklusphasen unserer Gebäude müssen den Abriss erschweren und Ressourcenschonung befördern.

Mit einer MusterUMbauordnung, die alle am Bau Beteiligten unterstützen, erreichen wir Planungssicherheit im Interesse Aller.

Siehe auch: www.architects4future.de, E-Mail: bauen@architects4future.de

Zweite Stufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude tritt am 1. Juli in Kraft

Nun auch Zuschussvariante für Büro-, Gewerbe- und Verwaltungsgebäude möglich.

Energetische Maßnahmen bei der Sanierung und dem Neubau von Nichtwohngebäuden werden vom Bund künftig mit bis zu 50 Prozent Förderung finanziell unterstützt. Möglich wird dies durch die zweite Stufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die am 1. Juli 2021 in Kraft tritt. Sie erhöht die Fördersätze für Gesamtsanierungen und ist künftig auch als reiner Investitionszuschuss abrufbar. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Die BEG unterstützt Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Kommunen mit Fördergeldern für Dämmmaßnahmen, Fenstertausch, energieeffiziente Beleuchtungssysteme, Lüftungsanlagen sowie neue Heizungen in Büro-, Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden. Die erste Stufe war bereits im Januar in Kraft getreten und umfasst die Zuschussförderung von Einzelmaßnahmen. Mit der BEG erhöht der Bund die Förderung für Nichtwohngebäude und gleicht sie an die für Wohngebäude an. Ein Beispiel zeigt die Attraktivität

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Gespräch in der Reihe StadtWertSchätzen: Die Mitte wird verkehrsberuhigt! am Mittwoch, 25. August 2021, 19:00 Uhr


„Die Berliner Mitte wird verkehrsberuhigt. Sie wird leiser. Auch wird sie zukünftig besser mit den umliegenden Stadtvierteln vernetzt.“
war ursprünglich eine Forderung aus den 10 Bürger*innenleitlinien zur Stadtdebatte „Alte Mitte – Neue Liebe?“ aus dem Jahr 2015, die am 22. März 2016 vom Senat beschlossen wurden. Im Koaltionsvertrag von November 2016 ist zu lesen: „Die historische Mitte soll dem Ergebnis der Bürgerbeteiligung entsprechend verkehrsberuhigt werden. Die Aufteilung und Gestaltung der öffentlichen Verkehrsflächen im Bereich des Bebauungsplans Molkenmarkt wird überprüft. Die Stadtdebatte wird fortgesetzt und angrenzende Bereiche werden einbezogen.“

Seitdem ist wenig bis nichts passiert, die Berliner Mitte vom Verkehr zu entlasten oder lebenswerter mit den angrenzenden Quartieren zu vernetzen. Im Gegenteil – die Mitte wirkt wie eine gelähmte Dauerbaustelle, die keiner Mobilitätsgruppe gerecht wird.

In der Diskussion mit den Gästen soll herausgearbeitet werden, wie diese Hürden zu überwinden sind.

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Abriss muss erschwert werden!

Der Tagesspiegel Checkpoint vom 1. Juli 2021 berichtet von einem traurigen Abrissrekord in Berlin: „Mit dem Neubau läuft’s ja nicht so doll in Berlin, dafür sind wir beim Gegenteil spitze: Allein im ersten Halbjahr 2021 wurde der Abriss von 801 Wohngebäuden genehmigt (bei 1.275 Anträgen) – das sind mehr als in den drei Jahren davor zusammen. Ganz vorne liegt Steglitz-Zehlendorf: Der Bezirk räumt allein gut die Hälfte ab (408) – offenbar nach dem Motto: Wo eine Villa ist, ist auch Weg. Dazu der Blick in den Regierungsvertrag (S.19): „Die Koalition wird das Gesetz (…) in Bezug auf Abriss (…) überarbeiten.“

Theresa Keilhacker warb deshalb schon in der Anhörung der Architektenkammer Berlin zur Novellierung BauO Berlin im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen am 16.6.2021 dafür, dass Besonders erhaltenswerte Bausubstanz

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Gespräch in der Reihe StadtWertSchätzen: Prozessmanagement gestalten! am Mittwoch, 30. Juni 2021, 19:00 Uhr

Die vergangenen 14 Monate haben gezeigt, eine funktionierende Verwaltung ist eine grundlegende Voraussetzung, scheinbar normale Prozesse zu ermöglichen: Bauanträge, Partizipationsverfahren, Sitzungen der Bezirksverordneten oder des Abgeordnetenhauses, Aufstellen und Beschließen von Bebauungsplänen… Anträge müssen gestellt und bearbeitet werden, Prozesse müssen fortgeführt werden.

Bereits im Mai 2019 wurde von Senat und dem Rat der Bürgermeister der „Zukunftspakt Verwaltung“ unterzeichnet, mit dem ein Bekenntnis der politischen Führung Berlins zur Stärkung der Verwaltung, ihrer Dienstleistungsqualität und zur Verbesserung der Bedingungen für die Beschäftigten geleistet wurde.

In sieben zentralen Handlungsfelder sind 27 Projekten und Vorhaben mit konkreten Zeit- und Maßnahmenplänen benannt. Im Mittelpunkt steht

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Alles andere als vorbildlich: Sanierungsfall öffentliche Gebäude

Beispiel Jugendzentrum in Berlin-Moabit: Unterlassene Instandhaltung und fehlende energetische Sanierung führt zu teuren Folgeschäden im Betrieb

Zusammen mit FragDenStaat hat die Deutsche Umwelthilfe im Herbst gebeten, den energetischen Zustand der öffentlichen Gebäude in Ihrer Stadt abzufragen. Die Ergebnisse der über 3.000 Anfragen während des Klima-Gebäude-Checks liegen nun vor – und sie sind desaströs: In über 80 Prozent der Fälle wurde Ihnen nicht einmal ein Energieausweis vorgelegt; ein klarer Verstoß gegen die Veröffentlichungspflicht. Und in den wenigen Fällen, in denen nicht nur ein Verbrauchsausweis vorgelegt wurde, sondern ein aussagekräftiger Bedarfsausweis, fallen über die Hälfte der Gebäude mit massivem Sanierungsbedarf durch.

Die öffentliche Hand nimmt seit Jahren einen Sanierungsstau in Kauf. Und anstatt bei den Emissionen von Gebäuden deren gesamten Lebenszyklus zu berücksichtigen, rollt mit dem kommenden Effizienzerlass für Bundesbauten möglicherweise eine Abrisswelle auf uns zu, die die Situation noch weiter verschärfen wird. An den Klimazielen 2020 ist der Gebäudesektor krachend gescheitert, das darf sich keinesfalls wiederholen! Deshalb fordern wir

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Dialog in der Reihe StadtWertSchätzen: Frauen im Fokus!

Wer sind die vielen erfolgreichen Protagonistinnen, die deutschlandweit tätig sind und unsere Städte, Häuser‚ Landschaften und Freiräume gestalten? Das interdisziplinäre Netzwerk AfA – Aktiv für Architektur macht acht Frauen aus vier Fachbereichen im Gespräch sichtbar und zeigt auf, wer dahinter steckt. Abseits von einer voluminösen Werkschau wird deutlich werden, wie Frauen in den Fachbereichen denken, welche Inspirationen sie beflügeln, welche Vorbilder sie haben. Persönliche Erfahrungen, geistige Haltung und die ganz eigene intellektuelle Biografie dahinter kommen zur Sprache.

Teilnehmer*innen: Pauline Bolle, Kristin Engel, Uta Henklein, Theresa Keilhacker, Elena Lauf, Gudrun Sack, Wencke Katharina Schoger und Dagmar Weidemüller.
Moderation und Einführung: Ulrike Eichhorn

Anmeldung: post@architektenfuerarchitekten.de
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Die Veranstaltung findet mit entsprechendem Corona-Konzept statt. Bitte legt bei Einlass einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vor.


DATUM

02. Juni 2021

UHRZEIT

19:00 – 21:00 Uhr

ORT

Stadtwerkstatt

Karl-Liebknecht-Str. 11
10178 Berlin

AKTEUR*INNEN

AfA – Aktiv für Architektur!

http://www.architektenfuerarchitekten.de

 

 

unterstützt von

 

Bundesregierung beschließt bundesweit gültige Regeln zum Recycling von Baustoffen

Kreislaufwirtschaft

Ersatzbaustoffe sollen künftig für Bauherrn attraktiver werden. So kommen weniger Primärbaustoffe zum Einsatz und natürliche Ressourcen werden geschont. Mit der heute beschlossenen Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz macht das Bundeskabinett erstmals deutschlandweit gültige Vorgaben für den Einsatz mineralischer Abfälle wie Bauschutt, Schlacken oder Gleisschotter. Darüber hinaus gelten auch für die Beseitigung von darin enthaltenen Schadstoffen künftig deutschlandweit die gleichen Regeln. Zum Schutz des Bodens und der Natur schafft die Mantelverordnung einheitliche Regeln zur Verfüllung von obertägigen Abgrabungen, wie z.B. einstigen Kies- und Sandgruben.

„Mit dieser Verordnung wird die Bauwirtschaft immer mehr zur Kreislaufwirtschaft. Bau- und Abbruchabfälle sind der größte Abfallstrom in Deutschland. Zugleich steckt in mineralischen Bauabfällen ein enormes Recycling-Potenzial. Die Bauaktivität steigt von Jahr zu Jahr. Angesichts des aktuellen Materialmangels auf dem Bau kommt Ersatzbaustoffen also eine besondere Bedeutung zu. Werden Ersatzbaustoffe beim Neubau von Straßen, beim Dämmen und im Hochbau eingesetzt, sparen wir große Mengen Primärbaustoffe und schonen natürliche Ressourcen. Denn je mehr Baustoffe wir recyceln, desto weniger Flächen müssen für die Rohstoffgewinnung erschlossen werden. Für das Recycling von Baustoffen und die Beseitigung von Schadstoffen gelten künftig bundesweit einheitliche Regeln.

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Alarm am Wettbewerbsmarkt: Warum die Teilnahme im Corona-Jahr zurückging

Jury Plattform Nachwuchswettbewerb „Stadt – Wandel – Stadt der Ideen“ (2018)

Alarm am Wettbewerbsmarkt: Noch nie seit Erscheinen der Ausschreibungsstatistik von competitionline war die Zahl der Wettbewerbe so niedrig. Die Entwicklungen beschreibt Chefredakteur Nikolai Blank in diesem Gastbeitrag.

Das Geld ist da, der Handlungsdruck ist da, die Zahl der Ausschreibungen von Planungsleistung wächst trotz Corona. Und trotzdem: Für wettbewerbsorientierte Büros brachte das Pandemie-Jahr einen herben Einschnitt. Mit 392 Wettbewerben in 2020 gegenüber 474 im Vorjahr sank ihre Zahl um 17 Prozent. Ihr Anteil bei den architekturrelevanten Ausschreibungen fiel auf 8,75 Prozent. Erstmals seit Erscheinen des Monitors

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