„Ideen statt Abriss – Bauen in Berlin“ am Mittwoch 18.05.2022 um 19:30 Uhr in der URANIA

Nächsten Mittwoch spricht Theresa Keilhacker mit Senator Andreas Geisel über die anstehende #Bauwende in Berlin. Die Moderation wird Robert Ide vom Verlag Der Tagesspiegel führen.
#berlin #umbau #stadtplanung #entwicklung #architektur #landschaftsarchitektur #innenarchitektur #immobilien #nachhaltigkeit #klima
#umwelt

„Wie sichern wir Qualität in Partizipationsprozessen?“ am 10. Mai 2022 um 18 Uhr in der Architektenkammer Berlin

Am 10. Mai 2022 um 18 Uhr findet in der Architektenkammer Berlin die Veranstaltung „Wie sichern wir Qualität in Partizipationsprozessen?“ statt. Es soll erörtert werden, wie Partizipationsverfahren so gestaltet werden können, dass für alle beteiligten Akteure ein Mehrwert entsteht.

Begrüßung: Theresa Keilhacker, Präsidentin der Architektenkammer Berlin
Einführung: Eike Richter, Arbeitskreis Stadtentwicklung und Partizipation
Moderation: Georg Balzer und Torsten Klafft, Arbeitskreis Stadtentwicklung und Partizipation

Gäste:

  • Thomas Bestgen, UTB Projektmanagement GmbH
  • Dr. Andreas Bossmann, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
  • Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung im Bezirk Treptow-Köpenick
  • Lars Holborn, Geschäftsführer GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KGGesobau
  • Susanne Walter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Ort: Architektenkammer Berlin, Alte Jakobsstraße 149, 10969 Berlin, Alwin-Brandes-Saal, 5. OG

 

Bitte melden Sie sich unter folgendem Link zur Veranstaltung an: Zur Anmeldung

#partizipation #bürgerbeteiligung #beteiligung #participation #demokratie #wettbewerb #entwurf

Film und Gespräch „leben in der stadt von morgen“ am 17. Mai 2022

Bildnachweis Marian Engel

Regie: Marian Engel

Zeit:
Dienstag, 17. Mai 2022, 18:00 Uhr Sun-Downer, 19:00 Filmbeginn

Ort:
Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, Händelallee 20, 10557 Berlin-Tiergarten

Veranstalter:
Plattform Nachwuchsarchitekt*innen

Auf der Berliner Interbau 1957 wurde der ideelle Grundstein zum West-Berliner Hansaviertel gelegt. Mit dem Neubaugebiet sollte nicht allein Wohnraum geschaffen werden, sondern auch die Idee einer durchgrünten Stadt beseelt werden.

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+++ Kein Abriss For Future +++ Kiezspaziergang im Bezirk Berlin Mitte

Jeden Tag werden in Berlin Gebäude abgerissen oder sind von Abriss bedroht, um Platz für profitablere Neubauten zu schaffen. Dies betrifft viele Wohngebäude, wie die Habersaathstraße 40-48 oder das Mettmann-Quartier genauso wie das Jugendzentrum in der Rathenower Straße 15-18, alle in Berlin-Mitte. Diese Abrisspolitik können wir uns in Zeiten der akuten Klimakrise, knappen Wohnraums und hoher Mieten nicht mehr leisten. Deshalb setzten viele engagierte Menschen am 1. April 2022 ein  Zeichen anlässlich des Internationalen Housing Action Day 2022 und demonstrierten mit ihrem Kiezspaziergang, dass der Bezirk Mitte den Klimanotstand ernst nehmen muss.

Der Anti-Abriss Spaziergang zeigte auf einer kurzen Route diverse Häuser in Berlin-Mitte, die abgerissen werden sollen, obwohl viel „Graue Energie“ in ihnen steckt:

Habersaathstr. 40-48, Chausseestr. 32, Chausseestr. 53, Mettmann-Quartier – Tegelerstraße 1-7, Perleberger Str. 50, Rathenower Straße 16, 10559 Berlin.

Alle Beschlüsse im Bezirksamt Mitte müssen ab sofort den Klima-Check bestehen, der folgende Handlungsfelder betrachtet:

  • Energieverbrauch von Gebäuden und Anlagen
  • Verkehr
  • Energieversorgung
  • Stadtgrün
  • Kreislaufwirtschaft
  • Öffentliche Beschaffung
  • Bewusstseinsbildung

Dabei hat der Klima-Check mehrere Ziele. Zum einen geht es um Transparenz. Er soll die Stadträt*innen darin unterstützen abzuschätzen, wie sie unter den gegebenen Umständen klimafreundlicher entscheiden können. Daneben soll er auch den Mitarbeitenden helfen, klimafreundlichere Handlungsoptionen von Anfang an systematisch mitzudenken. Denn der Klima-Check bietet auch viele Anregungen, die bereits frühzeitig in den Planungen mitgedacht und dann im Klima-Check positiv angeführt werden können.

#Klimastreik 25.03. Erhalten und gestalten: Transformation der Bausubstanz

#Klimawende heißt #Bauwende – denn fossile Energie wird nicht nur massenhaft im Verkehrssektor verbrannt, sondern „Graue Energie“ steckt auch in erheblichen Maßen in Baustoffen. Für einen nachhaltigen Gebäudesektor muss daher die bestehende Bausubstanz ertüchtigt werden, statt sie abzureißen und wie müssen Städte anders planen, um Verkehr zu reduzieren.

#Klimastreik 25.03.

Zubringer-Fahrrad-Demo
„Verkehrswende für Klimaschutz und Frieden“

10.30 Uhr Theodor-Heuss-Platz

#nachhaltigkeit #klima #energie #verkehr #klimakrise #stadtplanung #architektur #verkehrswende

#JobsforArchitectsfromUkraine, Solidarity and professional Networking

We would like to support people from Ukraine and integrate them into our interdisciplinary network of architects, interior architects, city planners, urban designers and landscape architects. Please don’t hesitate to contact us: post@architektenfuerarchitekten.de

If you are looking for a job, here are offers in relation to our profession #JobsforArchitectsfromUkraine

And here: Jobportal Freie Berufe

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Der Leitfaden zur „Besonders erhaltenswerten Bausubstanz“ (BEB) ist online!

Die größte Bedrohung für unser baukulturelles Erbe geht in Berlin aktuell vom Neubau aus. Doch was einmal abgerissen wird ist nicht nur Ressourcenverschwendung von „Grauer Energie“, sondern geht auch für nachfolgende Generationen verloren. Mehr Aufmerksamkeit für den Wert und die Bedeutung, gerade auch von Werken der jüngeren Moderne, sind daher essenziell.
Der lang erwartete Leitfaden zu „Besonders erhaltenswerter Bausubstanz“ (BEB) ist eine tolle Grundlage für die 12 Bezirke von Berlin und für uns Planende!

# Koalitionsvertrag Bund: Neue Wohnungsgemeinnützigkeit fördern

Der Koalitionsvertrag auf Bundesebene sieht Schritte in die richtige Richtung vor: So sollen der Immobilienmarkt transparenter und Steuerschlupflöcher bei Share Deals geschlossen, sowie außerdem geprüft werden, ob das „Innenentwicklungsmaßnahmengebiet (IEM)“ als neues Instrument für ein gebietsbezogenes #Baugebot zur Nachverdichtung wirksam werden kann. Dies reicht aber allein nicht aus, um die finanzmarktgetriebene Boden- und Immobilienpreisspirale zu bremsen. Ein großer Schritt zur Gemeinwohlorientierung wäre dagegen die im Koalitionsvertrag vereinbarte „neue Wohnungsgemeinnützigkeit“ – sofern sie entsprechend ausgestaltet wird. Sie könnte auch die Tür zur #Bodengemeinnützigkeit öffnen.

#Gemeinwohl #gemeinnützig #nachhaltigkeit #immobilien#Boden #Ampelkoalition #Spekulation #sharedeal#Nachverdichtung

Pressemitteilung der Architektenkammer Berlin
https://www.ak-berlin.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2021/24_PM_Jetzt_die_Bodenwende_einleiten.pdf

# Umbau statt Abriss: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit Cantian-Stadion

Es ist politisch wenig glaubwürdig, dass sich Berlin einerseits zur Zero Waste City erklärt und die Klimanotlage anerkennt, andererseits ein erneuerungsfähiges Stadion abreißt, um an derselben Stelle einen Neubau gleicher Kapazität zu errichten. Dies widerspricht jedem verantwortungsvollen Umgang mit ‚grauer Energie‘. Auch baukulturell ist das Cantian-Stadion mit seinen Flutmasten ein identitätsstiftender Ort für das Quartier am Mauerpark und darüber hinaus.

#energie #umbau #neubau #stadt #berlin #stadion #sport#nachhaltigkeit #klima #klimakrise

Der überaus bekannte und beliebte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Pankow bietet den politisch Verantwortlichen die Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass es ihnen ernst ist mit dem jüngst formulierten Anspruch ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung.

Pressemitteilung Architektenkammer Berlin
https://www.ak-berlin.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2021/25_PM_Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.pdf