Umzug der Architektenkammer

Die Vertreterversammlung hat in ihrer Sitzung am 26. August 2010 mit großer Mehrheit bei zwei Enthaltungen den Umzug von der Karl-Marx-Allee in die südliche Friedrichstadt beschlossen. Der neue Kammersitz wird sich ab März 2011 im Mendelsohn-Bau befinden.

Für den Deutschen Metallarbeiterverband entstand in den Jahren 1929/30 ein neues Verwaltungsgebäude nach dem Entwurf der Architekten Erich Mendelsohn und Rudolf Eichel im Stil der Neuen Sachlichkeit. Das Objekt befindet sich in städtebaulich exponierter Lage zwischen der Lindenstraße und der Alten Jakobstraße in unmittelbarer Nähe zum Jüdischen Museum Berlin.

Weiter Informationen zum Gebäude bei archinform

Stroh in der Stadt

Am kommenden Wochenende, den 4. und 5.  September findet in der ufafabrik in Berlin das Symposium „Stroh in der Stadt“ statt. Die Europäische Bildungsstätte wird dort am Samstag mit einem Vortrag und einem Informationsstand an beiden Tagen vertreten sein.

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12. Architektur-Quartett

Beim diesjährigen Architektur-Quartett der Bundesarchitektenkammer, das am 17. September 2010 um 17.00 Uhr stattfindet, werden drei aktuelle Bildungsbauten in Berlin diskutiert: Das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Zentralbibliothek der Humboldt-Universität, Architekt Max Dudler, das Seminaris CampusHotel, Murphy / Jahn Architekten, und die Erweiterung der Havelland-Grundschule, Augustin und Frank Architekten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kleine Arena des Tempodroms
Möckernstraße 10
10963 Berlin

KfW stellt Teile der Förderung ein

„Bankenrettung geht vor Klimarettung“ bzw. „Haushaltssanierung schlägt Gebäudesanierung“ ist ja die offensichtliche Devise der derzeitigen Regierung.
Nachdem das Budget der KfW schon für dieses Jahr massiv gekürzt und weitere Kürzungen für das nächste Jahr angekündigt wurden, folgt jetzt die absehbare Quittung: Die KfW stellt die Förderung kleinerer Einzelmaßnahmen ein, weil ihre Mittel nicht mehr ausreichen (und das dürfte erst der Anfang sein…)

Dies ist schon allein haushaltstechnisch völlig falsch, weil der Staat zwar 5% direkten Zuschuss auf die Baukosten gewährte, aber allein über die Mehrwertsteuer 19% wieder einnahm. Von den weiteren Einnahmen durch Einkommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer mal ganz abgesehen, ebenso von den geringeren Kosten für staatliche Zuschüsse zur Arbeitslosen- und Krankenversicherung.

Dass Klima- und Ressourcenschutz dieser Regierung herzlich egal ist, hat man ja gewusst, aber ein bisschen Rechenfähigkeit sollte man eigentlich doch erwarten dürfen.

AfA-Tour statt AfA-Grill

Dieses Jahr kann uns Dagmar Ihren Garten für das legendäre AfA-Grillen leider nicht zur Verfügung stellen, vielen Dank an Dagmar für die vergangenen Jahre! Deshalb wollen wir stattdessen gemeinsam am 27. August um 17:00 Uhr die Gartenschau im Schlosspark Oranienburg (www.gartenschau-oranienburg.de) besuchen, wo uns unsere Landschaftsarchitekten an diesem Beispiel ihre Disziplin näher bringen können. Gäste, Kind und Kegel sind wie immer willkommen.

Einladung und Infos: AfA-Tour-2010

„Stadt fördern! Statt kürzen.”

Petition gegen die Kürzung der Städtebauförderung: Die Städtebauförderung soll um 50 % gekürzt werden! Damit wird ein wichtiges, erfolgreiches und strategisch sinnvolles stadtentwicklungspolitisches Instrument deutlich geschwächt – wenn nicht sogar in Frage gestellt. Dies wird von der Fachwelt scharf kritisiert. Denn die Städtebauförderung leistet einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung nachhaltiger Stadtstrukturen sowie die Stabilisierung von sozialen Milieus und baulichem Bestand.

Deshalb will Urbanophil allen urbanen Akteuren, denen die Zukunft unserer Städte am Herzen liegt, die Möglichkeit zu Kritik und Diskussion geben. Dafür haben sie eine Petition gegen die geplante Kürzung der Städtebauförderungsmittel ins Leben gerufen.

Urbanophil ruft alle urbanen Akteure dazu auf, diese Petition zu unterzeichnen und auf die drohenden Sparmaßnahme aufmerksam zu machen! Unterstützt sie in ihren Bemühungen, möglichst viele Unterschriften zu sammeln, die sie Bundesminister Peter Ramsauer übermitteln werden.

Für bessere Städte von morgen! Petition mitzeichen!

Measure of Man – Measure of Architecture

Am 12. August eröffnet AedesBerlin um 18.30 im Pfefferberg die Ausstellung „New Responsibility in Architecture and Urbanism„.
In jüngster Zeit nimmt unter Architekten, Stadtplanern, Künstlern und Aktivisten die soziale Verantwortung gegenüber der Umwelt eine immer größere Rolle ein. Fachwissen und Erfahrungen finden ihren Niederschlag in innovativen urbanen Projekten. Die Ausstellung zeigt an 14 Beispielen, wie Architektur und Stadtplanung als Katalysatoren für gesellschaftlichen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Wandel in Regionen wirken, die mit widrigen Bedingungen kämpfen. Die internationalen Projekte fördern lokale Identität ebenso wie Bildungschancen und erhöhen somit das soziale und wirtschaftliche Potenzial. Gleichzeitig sind sie lokale Antworten auf globale Herausforderungen wie Migration, Armut und Umweltbelastungen.

Ausstellung: 12. August bis 23. September 2010
Aedes Am Pfefferberg/Halle, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin
Öffnungzeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr

Kunst macht Quartier

Der Berliner Kunsthalle e.V., das Projekt Kreativquratier Südliche Friedrichstadt und das Bildungswerk-Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung laden am 8. Juli, von 11–21 Uhr in das Forum Factory, Besselstraße 14 in Berlin – Südliche Friedrichstadt zur internationalen Konferenz „The Arts and the City II – Kunst macht Quartier
Kultur als Entwicklungsstrategie? Zwischen Aufwertung und Empowerment“
ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter kontakt@berliner-kunsthalle.de bis 6. Juli wird gebeten.

Kunstszene, Kunstprojekte und Kunstinstitutionen werden als Initiatoren und Beschleuniger von urbanen Aufwertungsprozessen betrachtet und sind mittlerweile fester Bestandteil im Werkzeugkasten von Quartiers- und Standortentwicklung. Doch zunehmend üben sich die vermeintlichen Aufwertungs-Pioniere in kritischer Distanz zu dieser Rollenverteilung – nicht zuletzt, da auch sie immer häufiger von Verdrängungsprozessen betroffen sind.

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Bericht aus der Vertreterversammlung

In der von der AfA initiierten zusätzlichen Vertreterversammlung am 10. Juni 2010 wurden die Themen Leitbild und Öffentlichkeitsarbeit in konstruktiver Atmosphäre diskutiert.

Alle Vertreter waren sich darüber einig, dass das Leitbild und die Ergebnisse der durchgeführten Mitgliederbefragung eine sehr gute Grundlage für die Verbesserung der Kammerarbeit, das betrifft die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter, darstellt. Es müssen jetzt Schwerpunkte bestimmt und zügig umgesetzt werden.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist dringend verbesserungswürdig. Die Kammer soll zu Themen  Stellung beziehen, der Kontakt zu anderen Verbänden, Institutionen und Kammern soll verbessert werden und das Referat soll mehr operative Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Pressearbeit, betreiben.

Referent gesucht

Für einen Vortrag von ca. 20-30 Minuten im Rahmen des Licht-Dialoges auf der Messe
belektro am 08. Oktober in Berlin suchen wir einen Referenten (Kammermitglied Berlin),
der aus Architektensicht das Thema Licht im öffentlichen Raum mit
Schwerpunkt LED und OLED „beleuchtet“.

Fragen und Vorschläge bitte kurzfristig an: aikido4afa